relatio erstellt Freiburgs größte Photovoltaik-Anlage in Rekordzeit

Freiburger Regierungspräsident sieht Photovoltaik als elementare Größe bei der Energiewende / „Eine Deckelung wäre das falsche Signal!“

Freiburgs OB Dr. Dieter Salomon, ASF-Geschäftsführer Michael Broglin, Freiburgs Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik , Dr. Thorsten Radensleben (Badenova-Vorstands-vorsitzender) und Regierungspräsident Julian Würtenberger
(PresseBox) ( Freiburg/Wiefelstede/Balingen, )
In rund zehn Wochen hat relatio in Freiburg ein Solarkraftwerk erbaut, das mit einer Leistung von 2,5 Megawatt mehr als fünfmal so groß ist wie Freiburgs bisher größte Photovoltaikanlage: Die ehemalige Mülldeponie Eichelbuck im Freiburger Mooswald ist damit zum „Energieberg“ geworden. Pünktlich zu Weihnachten wurde das Projekt eingeweiht.

Bei der Einweihung kam Freiburgs Regierungspräsident Julian Würtenberger ganz ins Schwärmen: „Die Freiburger ASF Solar (eine gemeinsame Tochtergesellschaft von ASF und Badenova) habe mit der Firma relatio einen erfahrenen Spezialisten für die professionelle Umsetzung des ehrgeizigen Projekts gewinnen können. Gute Vorzeichen für ein Solarkraftwerk, das einen wesentlichen Beitrag zu Energiewende in Freiburg leisten soll: „Photovoltaik ist zu relevanten Größe im Energiemix geworden“, sagte Würtenberger, „Solarstrom leistet heute schon einen wertvollen Beitrag zur Senkung der Strompreise an der Strombörse in Spitzenlastzeiten. Gerade jetzt, kurz vor dem Erreichen der Netzparität, wäre eine Deckelung des Zubaus das falsche Signal und würde die Branche unnötig verunsichern.“

Das Jahr 2011 sei ein gutes Jahr für Deutschland, denn es sei das Jahr der Energiewende. Man müsse auf neue Energien setzen – die energiepolitischen Aufgaben seien gleichzeitig industriepolitische Aufgaben. Würtenberger hatte kurzfristig den Part des Umweltministers übernommen, nachdem dieser aufgrund starker Schneefälle Freiburg nicht erreichen konnte. Er sprach den Initiatoren und Projektbeteiligten im Namen der Landesregierung seinen Dank aus: Man wünsche sich viele weitere so gute Ideen und deren konsequente Umsetzung. Bis zum Jahr 2020 sollen 35 Prozent des Stromes im Land aus erneuerbaren Quellen stammen – um dieses Ziel zu erreichen müssten alle Bürger an einem Strang ziehen.

„Das Solarkraftwerk zeigt exemplarisch, dass die Energiewende dezentral stattfindet: Nur wenn wir unsere lokalen Standortbedingungen optimal ausnutzen und gemeinsam nach intelligenten Lösungen suchen, erreichen wir die angestrebten Klimaziele“, sagte der Vorstandsvorsitzende der badenova, Dr. Thorsten Radensleben. Freiburgs größte Solaranlage deckt den jährlichen Strombedarf von ca. 1.000 Haushalten.

„Die Anlage ist die zweitgrößte ihrer Art in ganz Baden-Württemberg und ein sichtbarer Beweis dafür, dass sich alte, ausgediente Deponien nach ihrer Stilllegung hervorragend weiter als Energieberge nutzen lassen“, so Michael Broglin (Geschäftsführer ASF Solar und der ASF). Jörn Menke, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma relatio international ergänzt: „Es gibt noch viele brachliegende Deponie- und Konversionsflächen, die man für Photovoltaik nutzen könnte – diese sind allerdings schwer zu bebauen“. Sein Unternehmen hat zahlreiche Photovoltaikanlagen auf Deponieflächen gebaut – „dabei hat sich im Laufe der Zeit so einiges an wertvoller Erfahrung angesammelt. Das kommt uns heute zugute“.
Die Anlage „Eichelbuck“ sei aufgrund der speziellen zeitlichen und geologischen Gegebenheiten ein besonders anspruchsvolles Vorhaben gewesen – daher hat er die Projektleitung höchstpersönlich übernommen.
„Ideen entstehen, wenn man sich Gedanken macht – Auch naheliegende Ideen müssen erst mal gedacht werden.“ Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon hob die gute Zusammenarbeit aller Projektpartner hervor. Er freue sich über die beschlossene Energiewende und besonders darüber, dass Freiburg mit diesem Leuchtturmprojekt einen wertvollen Beitrag dazu leiste.

Eine weitere erfreuliche Botschaft hatte Michael Broglin: „Obwohl es eine schwierige Baustelle war, kam es während der gesamten Bauzeit zu keinem einzigen Unfall.“
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