Plasmabrush - Effektive Vorbehandlung von Kleb-, Verguss- und Verschlussflächen

Höhere Effizienz und mehr Möglichkeiten durch kalt-aktives Plasma

Mit dem Plasmabrush lassen sich auch Silikon- und Elastomerwerkstoffe für eine ultraschnelle, dauerhafte Verbindung mit UV-härtenden Klebstoffen vorbehandeln.
(PresseBox) ( Regensburg, )
Über ein immer breiteres Branchen- und Anwendungsspektrum hinweg verbinden Klebstoffe Bauteile. Für die meist erforderliche Vorbehandlung der Klebflächen steht mit dem Atmosphärendruck-Plasmagerät Plasmabrush ein Werkzeug zur Verfügung, das höchste Sauberkeitsgrade gewährleistet, sich einfach in industrielle Prozesse integrieren lässt und durch seinen kaltaktiven Plasmastrahl auch die Behandlung temperaturempfindlicher Substrate sowie dünnwandiger, feiner und komplexer Konturen ermöglicht. Das Verfahren wird auf der diesjährigen Bond-Exo zu sehen sein.

Zur Optimierung der Oberflächeneigenschaften für nachfolgende Klebprozesse kommt häufig eine Plasma-Vorbehandlung zum Einsatz. Bevorzugt dabei werden Atmosphärendruckplasmen, da diese weder Reaktorund Pumpen- noch Schleusensysteme erfordern, was die Integration in automatisierte Prozesse vereinfacht und kurze Taktzeiten erlaubt. Mit der patentierten Plasmabrush-Technologie bietet die Reinhausen Plasma GmbH ein kaltaktives Plasmawerkzeug, das die Vorteile von Niederdruck-Plasmaverfahren wie hohe Plasmaaktivität und geringe thermische Materialbelastung mit der einfachen Automatisierbarkeit von Atmosphärendruckplasmen vereint. Spezifische physikalische Eigenschaften sorgen bei der Oberflächenbehandlung von Metallen, Kunststoffen, Glas, Keramik und Papieren mit den Plasmabrush-Systemen PB1 und PB2 außerdem für ein Plus an Effizienz und Prozesssicherheit. So lassen sich auch Werkstoffe reinigen/aktivieren die mit herkömmlichen, so genannten "kalten" Atmosphärendruckplasmen nicht behandelt werden können.

Plasmabrush PB1 - die besonders kalte und spaltgängige Variante

Gegenüber konventionellen, bei Umgebungsdruck arbeitenden Plasmaerzeugern zeichnet sich das Plasmabrush-System PB1 durch eine besonders niedrige Temperatur von durchschnittlich 70°C sowie eine laminare Strömungsführung aus. Letzeres sorgt dafür, dass sich das Plasma homogen auf der Oberfläche ausbreitet und selbst in kleinste Kavitäten, Hinterschneidungen sowie feinste Spalten eindringt. Darüber hinaus eignet sich das System auch für Anwendungen im Reinraum.

Plasmabrush PB2 - die Highspeed-Variante

Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 Metern/Minute erfüllt der PB2 hohe Ansprüche an die Produktivität und Wirtschaftlichkeit bei der Vorbehandlung. Dafür ging das Regensburger Unternehmen innovative Wege zur Erzeugung des Gasplasmas. Diese erfolgt nach dem Inverterprinzip durch eine hochwirksame, gepulste Bogenentladung. Die Temperatur des dabei entstehenden nichtthermischen Plasmas liegt mit 120 bis 250°C (je nach Düse) ebenfalls deutlich unter der konventioneller, "kalter" Atmosphärendruckplasmen. Die turbulente Plasma-Strömung weist eine Spaltgängigkeit bis 10 mm auf. Die Systeme ermöglichen auch eine effektive Vorbehandlung silikonkautschukhaltiger Werkstoffe. Sowohl mit UVradikalisch als auch mit UVkationisch härtenden Klebstoffen wird bereits nach Härtungszeiten im Sekundenbereich Funktionsfestigkeit erzielt. Für die beschädigungsfreie Vorbehandlung elektronischer und optoelektronischer Komponenten bietet das Unternehmen spezielle Düsen. Sie übertragen das Plasma zuverlässig potenzialfrei auf die Oberfläche.

plasmabrush® ist ein eigetragenes Markenzeichen der Reinhausen Plasma GmbH, die die Systeme auf der Bondexpo in Halle 7, Stand 7420-1 präsentiert.

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