Einen ruhigen Schlaf – durch 95 Prozent Entlastung

Arbeiten nicht erst seit der Gründung von Mold-Tecnic eng zusammen: Rubén Pleguezuelos (links) und Oscar Velilla (Bild: Rego-fix) (PresseBox) ( Tenniken, )
Mold-Tecnic ist ein Formen- und Werkzeugbauer nahe Barcelona, dessen Kunden vorrangig der Automobilbranche und der Medizintechnik entstammen. Unter der Prämisse, hohe Produktqualität bei breitem Leistungsspektrum, hat der Lohnfertiger die Werkzeugaufnahme powRgrip von REGO-FIX fest in seine Produktion eingebaut.

Seit Jahren hat die spanische Wirtschaft im Allgemeinen wie die Zerspanungsbranche im Speziellen mit massiven Schwierigkeiten zu kämpfen. Regional gesehen, beruht die Branche dabei auf drei Hauptsäulen. Während das Baskenland einen Anteil von circa 30 bis 35 Prozent ausmacht und Katalonien mit 20 bis 25 Prozent folgt, umfasst der Anteil von Madrid etwa 15 bis 20 Prozent an der Gesamtbranche. Und während der Bau großer Werkzeuge und Formen – für die Automobilindustrie etwa – schwerpunktmäßig im Baskenland angesiedelt ist, wird die Region Katalonien eher vom Werkzeug- und Formenbau für kleinere Automobilkomponenten wie Armaturen, Schalter oder Scheinwerferteile geprägt. Hier freilich, in Katalonien, hat sich die Unternehmenslandschaft in den letzten Jahren dramatisch verändert. Vor allem große Unternehmen sind fast vollständig aus der Region verschwunden, sodass von ehemals 400 Betrieben inzwischen weniger als 200 am Markt sind. „Bis heute steckt der Werkzeug- und Formenbau Kataloniens in einer Krise“, schätzt Rubén Pleguezuelos ein, Geschäftsführer des Werkzeug- und Formenbauers Mold-Tecnic. „Die Talsohle ist aber, so glaube ich, durchschritten.“ Empfindlich zu kämpfen haben die spanischen Werkzeug- und Formenbauer allerdings bis heute mit den Wettbewerbern aus China sowie aus Portugal, wo die Branche vom Staat unterstützt wird.

Klare Prämissen
Zu den kleineren Unternehmen, die den katalonischen Markt inzwischen prägen, gehört auch Mold-Tecnic mit Sitz in Les Franqueses des Vallès. Wie andere Betriebe, die ihre Kostenstruktur an die Marktsituation anpassen und überleben konnten, bekommt Mold- Tecnic heute Schritt für Schritt wieder mehr Arbeit. „Große Aufträge sind jedoch weiterhin selten und die Konstanz im Auftragseingang fehlt“, berichtet Pleguezuelos. Ohnehin hatte er, um die Krise zu überstehen, längst seine eigene Strategie finden müssen. „Die bestand von Anfang an darin, dem Kunden möglichst hochwertige und breit angelegte Leistungen zu bieten“, erzählt der Geschäftsführer. „Neben dem Bau eher kleiner Formen und Werkzeuge übernehmen wir auch deren Änderung und Reparatur, unterstützen Kunden bei der Entwicklung und Konstruktion, drucken 3-DTeile oder führen Serviceleistungen aus. Im Vordergrund stehen dabei immer die Qualität und Präzision der Produkte.“ Unter diesen Vorzeichen werden von seiner zehnköpfigen Mannschaft vor allem regionale Kunden der Automobilindustrie bedient. Auch mit dem Prototypenbau – für Seat etwa. Ein kleinerer Teil der Kundschaft entstammt der Medizintechnikbranche, die ebenfalls im Umfeld ansässig ist. „Hier arbeiten wir im Orthopädiebereich zum Beispiel mit einem Unternehmen zusammen, das derzeit wieder ein neues Produkt entwickelt“, berichtet Pleguezuelos. „Für diese Firma führen wir Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben aus und stellen verschiedene Produkte in 3-D her.“

Wichtiger Partner
Gestartet ist Pleguezuelos mit Mold-Tecnic vor rund drei Jahren, nachdem er von einem großen Werkzeug- und Formenbauer weggegangen war. Damals noch mit zwei Mann und einer gebrauchten 3-Achs-Maschine aus dieser Firma. „Natürlich brauchten wir weitere Maschinen. Also habe ich zwei gebrauchte Erodiermaschinen gekauft. Ein paar Monate später – der Auftragsumfang war gestiegen und die Präzision erforderte es – kam eine neue Fräsmaschine hinzu. Nach anderthalb Jahren hatten wir dann alle Maschinen zusammen.“ Aktuell sind das drei 3-Achs-Fräs-, zwei Erodier- und seit Kurzem auch eine Laserschweißmaschine. Mit dem Kauf einer 5-Achs-Maschine ist freilich schon der nächste Unternehmensschritt geplant.

Ein wichtiger Partner war für Mold-Tecnic von Anfang an GerSwiss. „Wir sind ein Händler von Werkzeugen, Werkzeug- und Werkstückspanntechnik, der in Spanien ausschließlich deutsche und Schweizer Hersteller vertritt. Hauptsächlich exklusiv, bieten wir hier das komplette Spektrum an“, beschreibt Geschäftsführer Oscar Velilla sein Unternehmen. Nicht erst seit der Gründung von Mold-Tecnic bestand zwischen beiden Männern eine vertrauensvolle Beziehung. „Nun aber wurde die Zusammenarbeit noch enger. Denn als Unternehmensgründer muss man sich um viele Dinge kümmern“, so Pleguezuelos. „Die Unterstützung bei der Auswahl der richtigen Werkzeuge und Spanntechnik war daher für uns ganz wichtig.“ Bis heute sei die Zusammenarbeit von Vertrauen  und Aufrichtigkeit geprägt, werden Pleguezuelos doch neue Systeme mit allen Für und Wider vorgestellt, sodass er stets das für ihn beste Preis-Leistungs- Verhältnis auswählen kann. „Auf dieser Grundlage liefern wir heute an Mold-Tecnic vor allem Mikrofräser, Spannmittel sowie Wendeplatten für rotierende Schrupp- und Schlichtwerkzeuge, die im Durchmesser über VHM-Werkzeuge hinausgehen“, berichtet Velilla.

Die beste Lösung
Dies war aber auch die Grundlage, auf der Velilla die powRgrip-Aufnahmen von Regofix im direkten Vergleich mit Schrumpf- und Hydrodehnspannfuttern vorgestellt hatte. Pleguezuelos konnte also auch hier das für ihn beste System auswählen. Obwohl Mold- Tecnic eher kleine Teile herstellt, waren die Konturen dabei kein Entscheidungskriterium: „Bei der Zerspanung haben wir immer Platz; es gibt keine engen Wandungen oder großen Tiefen, die wir bewältigen müssen.“ Weil kleine Teile mit üblichen Auskraglängen zu fertigen sind, stand für die Auswahl der assenden Werkzeugaufnahme nur noch infrage: Welches System ist langfristiger, präziser und führt zu den geringeren Kosten? Nicht die Investitionskosten wohlgemerkt, sondern die über die Lebensdauer betrachtet. „Wenn man in das powRgrip-System investiert, hat man in der gesamten Umlaufzeit keine weiteren Kosten. Und das bei langer Lebensdauer und konstant hoher Präzision“, schätzt Velilla dazu ein. „Außerdem sind für die Standzeit der bei Mold-Tecnic eingesetzten kleinen Vollhartmetallfräser die Rundlaufgenauigkeit der Aufnahmen und ihre guten Dämpfungseigenschaften vongroßem Vorteil.“ Um sich von diesen Eigenschaften zu überzeugen, führte Pleguezuelos dann eine Reihe von Versuchen durch. „Denn Ungenauigkeiten beim Rundlauf von 0,01 mm sind für uns ein Problem“, begründet er. „Wir setzen bei uns im Haus auch japanische Spannzangen und hydraulische Aufnahmen ein, bei denen es mit der Zeit zu Abweichungen kommen kann. Die Tests mit powRgrip dagegen haben klar gezeigt: Es ist die für uns beste Lösung. Und die Genauigkeit ist auch nach zig Spannzyklen gewährleistet.“

95 Prozent Entlastung
Auswirkungen hat diese Genauigkeit für Pleguezuelos inzwischen sogar auf dem persönlichen Gebiet: „Ich kann nachts ruhiger schlafen“, schmunzelt er. „Unsere Maschinen laufen in der Nacht mannlos durch. Dank powRgrip weiß ich, dass die Teile am nächsten Morgen genauso sind, wie wir sie brauchen.“ In Sachen Genauigkeit käme aber noch ein weiterer Punkt hinzu: „Früher mussten wir alle Teile in der Maschine messen, um die geforderte Genauigkeit sicherstellen zu können. Diese Zeit sparen wir heute. Alle Teile, die eine Toleranz von 0,1 mm aufweisen, müssen wir nicht mehr messen.“ Einsparungen, die sich auf der Werkzeugseite sofort fortsetzen. Denn hier muss Pleguezuelos inzwischen den Rundlauf kaum noch messen. „Nur, wenn die Toleranz eines Teils unter zehn Mikrometer liegt“, sagt er. „In 95 Prozent der Fälle aber nicht mehr. Diese Einsparung ist enorm.“

Hauptanwendungsgebiete von powRgrip sind bei Mold-Tecnic heute das Schruppen der Teile vor dem Härten sowie das Schlichten danach. Die Endkonturen werden damit sowohl per Fräsen als auch Erodieren hergestellt. Die Elektroden selbst, die bei Mold- Tecnic ausschließlich aus Kupfer bestehen, fertigt Mold-Tecnic ebenfalls mit powRgrip. Geschlichtet wird im Vollhartmetallbereich mit Fräsern von 0,4 bis 6 mm Durchmesser. Beim Schruppen bewegt man sich im Durchmesserbereich bis 20 mm. Eingesetzt werden dabei PG-Spannzangenhalter mit BT30- und BT40-Schnittstelle, als Spannzangen finden Standardausführungen bis PG25 Anwendung. Für das Spannen der Werkzeuge kommt bei Mold-Tecnic die manuelle Ausführung PGC 2506 mit Handpumpe zur Anwendung. „Sie ist einfach zu benutzen und ohne Risiken für den Anwender“, urteilt Pleguezuelos. „Indem wir sauber arbeiten, haben wir die Garantie für eine bleibende Präzision am Bauteil. Mit anderen Aufnahmen war das ein Problem, das sich aber erledigt hat.“

Grundlegender Baustein
Pleguezuelos hat heute eine hohe Stabilität in seinen Fertigungsprozessen. Ein wichtiger Garant dafür ist das powRgrip-System, mit dem er den Großteil seiner Anwendungen abdeckt. Kommen mit einer Veränderung des Teilespektrums neue Herausforderungen auf ihn zu, ist Velilla für ihn der unmittelbare Ansprechpartner. Ohnehin arbeiten beide kontinuierlich daran, die Bearbeitungsprozesse bei Mold-Tecnic effizienter zu gestalten. Vor dem Hintergrund, dass hier das Tagesgeschäft inzwischen zu über 90 Prozent mit dem REGO-FIX-Programm abgedeckt ist, bereitet man auch gemeinsam etwaige Technologiewechsel vor. Konkret betrifft das die 5-Achs-Maschine, deren Kauf man bei Mold-Tecnic plant. In der Prozesskette von der Spindel bis zum Bauteil wird powRgrip damit wieder zum grundlegenden Thema.

Zitat
„Durch das Vertrauen in powRgrip schlafe ich nachts ruhiger“
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