Pillen fürs Gehirn - Darf Medizin uns schlauer machen?

Auftakt 2013 der neuen Reihe Matinee im Foyer am Sonntag, 17. Februar

(PresseBox) ( Hannover, )
Zuhören, mitdenken, mitdiskutieren - die Region Hannover setzt die im vergangenen Jahr begonnene Veranstaltungsreihe Matinee im Foyer fort. Alle zwei Monate tauschen sich sonntags vormittags Expertinnen und Experten vor Publikum über Alltagsphänomene, gesellschaftliche Fragen und Entwicklungen unserer Zeit aus - in lockerer Atmosphäre im Foyer des Regionshauses.

Zum Auftakt am Sonntag, 17. Februar, dreht sich die Gesprächsrunde um Neuorenhancement, Leistungsdruck und Gerechtigkeit: "Pillen fürs Gehirn - Darf Medizin uns schlauer machen?" lautet das Thema, das nahezu alle gesellschaftlichen Schichten betrifft. Denn von der Schule über Ausbildung und Studium bis hin zum Beruf: Überall verdichtet sich die Arbeit, müssen Aufgaben in immer kürzerer Zeit erledigt werden. Um dennoch Schritt zu halten, greifen manche zur Pille - Hirndoping als Antwort auf Erfolgsdruck und Erschöpfung.

Doch wohin entwickelt sich eine Gesellschaft, in der die einen ihr Gehirn verbessern, die anderen aber nicht? Wie gesund und sinnvoll sind neue Drogen für schnelleres Denken? Und wie verbreitet sind Pillen fürs Gehirn überhaupt? Darüber diskutieren Prof. Dr. Marc Ziegenbein von der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinische Hochschule Hannover, Jonas Poskowsky vom hannoverschen HIS-Institut für Hochschulforschung, Philipp Bode vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität und Prof. Dr. Carsten Momsen, Direktor des Kriminalwissenschaftlichen Instituts der Leibniz Universität Hannover. Moderiert wird die Runde von der hannoverschen Journalistin Tanja Schulz.

In die Welt der Mode taucht die zweite Ausgabe der Veranstaltungsreihe in diesem Jahr ein: Am Sonntag, 14. April, machen sich Modefachleute auf die Suche nach den Geheimnissen von Trends, den Kriterien für Ästhetik und dem Geschmack der Deutschen. Unter dem Titel "Dresscode Deutschland - Wie sehen wir denn aus?" geht die "Matinee im Foyer" der Frage nach, was die äußerliche Hülle über den Menschen darin aussagt.

Mit der Jagd nach Rekorden - persönlichen und internationalen - beschäftigt sich die dritte "Matinee im Foyer" am Sonntag, 9. Juni: Was treibt uns dazu, immer noch ein bisschen schneller, höher oder weiter zu sein? Gibt es einen Punkt, an dem die Grenzen des Körpers erreicht sind? Fragen, die sich nicht nur an den Spitzensport richten, sondern auch an die vielen Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler, die sich manchmal schon zwanghaft körperlich verausgaben müssen, um sich glücklich und zufrieden zu fühlen. Ihre Teilnahme zugesagt hat bereits die Sportpsychologin Birte Steven, Deutsche Meisterin und Olympiateilnehmerin im Brustschwimmen.

In der zweiten Jahreshälfte sind drei weitere Matineen geplant: über Links und Rechts und die Ursache von politischen Einstellungen, über die Faszination des Bösen und über (alb-)traumhafte Architektur.

Beginn der "Matinee im Foyer" ist jeweils 11 Uhr im Foyer des Regionshauses in der Hildesheimer Straße 18. Der Eintritt beträgt 3 Euro, Getränke sind kostenfrei. Weitere Informationen beim Team Kommunikation der Region Hannover unter Telefon (0511) 616-22208.
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