CAP Automotive: RE'FLEKT entwickelt Augmented-Reality-Platform mit internationalem Industriekonzern

Entwicklungspartnerschaft für CAP Automotive: RE’FLEKT-Geschäftsführer Kai Thomas und Bosch-Direktor Jürgen Lumera, verantwortlich für Global TIS Produktmanagement und Innovation (von links nach rechts)
(PresseBox) ( München, )
RE'FLEKT Gmbh und Bosch Automotive Service Solutions schliessen eine langfristige Partnerschaft für die Entwicklung einer Industrie-Plattform für Augmented Reality (AR). Standardisierte Verfahren ermöglichen kostengünstige Produktion virtueller Einblendungen. Der Echtzeit-Zugriff auf die Daten vereinfacht und beschleunigt Entscheidungs-Prozesse in der Industrie.

Die RE'FLEKT GmbH, eines der führenden Unternehmen im Bereich Augmented Reality (AR), und der Produktbereich Automotive Service Solutions des Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket der Robert Bosch GmbH, haben eine exklusive Entwicklungs-Partnerschaft im Bereich Augmented-Reality-Produktion für technische Dokumentation geschlossen.

Die beiden Unternehmen entwickeln gemeinsam eine Common-Augmented-Reality-Plattform (CAP), mit der sich AR-Darstellungen in Form von virtuellen Erweiterungen, Video und Text standardisiert erstellen lassen. Unternehmen können vorhandene CAD-Daten einlesen und erhalten vollständig aufbereitete AR-Objekte. Aus einer gewöhnlichen Konstruktionszeichnung entstehen so 3D-Objekte, die in die reale Umgebung eingeblendet werden können.

Augmented-Reality-Plattform reduziert Kosten durch Automatisierung

Augmented Reality zeigt einem Servicemitarbeiter beispielsweise virtuelle Werkzeuge und Teile im realen Motorraum eines Fahrzeugs an. Zeitaufwändiges Nachschlagen in Handbüchern entfällt künftig mit der Augmented-Reality-Plattform, was zu Einsparungen beim Ressourcenverbrauch führt. Versteckte Teile und Baugruppen, wie beispielsweise hinter Verkleidungen, werden durch AR sichtbar, ohne dass teure Montagearbeit nötig ist. Der standardisierte Prozess erfordert keine besonderen Fachkenntnisse auf Mitarbeiterseite und lässt sich in jeder Industriebranche für Produktion, Service, Schulung und Vertrieb implementieren.

"Durch den standardisierten Vorgang bei der Erstellung der Augmented-Reality-Darstellungen erreichen wir hohe Qualität bei geringeren Kosten im Vergleich zur individuellen Herstellung. Bisher mussten AR-Darstellungen einzeln programmiert werden, was mit hohen Kosten verbunden war. Mit der AR-Plattform amortisieren sich die Investitionskosten in rund zwei Jahren", sagt Jürgen Lumera, verantwortlich für Produktmanagement-Software zur Erstellung und Lieferung von technischen Informationen bei Bosch Automotive Service Solutions.

High-end-Technologie für die digitale Fabrik

Mit modernstem 3D-Tracking erkennen Tablets und Datenbrillen die Produkte und zeigen exakt platzierte Einblendungen an der gewünschten Position an. Hierfür nutzen RE'FLEKT und Bosch alle verfügbaren Software Development Kits (SDKs) der verschiedenen Technologieanbieter. Dies garantiert die passende Tracking-Technologie für den jeweiligen Einsatzzweck und macht unabhängig bei der Auswahl des Anbieters.

"CAP Automotive ist für Unternehmen ein Schritt zur digitalen Fabrik - zur virtuellen Content-Bibliothek mit Echtzeit-Zugriff. Wir machen die Datenberge in den Unternehmen mit Augmented Reality sichtbar und erleichtern die täglichen Arbeitsabläufe.", erklärt RE'FLEKT-CEO Kai Thomas.

Mehr zu Augmented Reality: www.re-flekt.com
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