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Pressemitteilung BoxID: 586130 (Recommind GmbH)
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Offshore-Leaks: "Banken und Finanzbehörden müssen jetzt ein eigenes Bild der Lage bekommen. Das geht nur mit technischer Hilfe."

Expertenstatements von Hartwig Laute, Geschäftsführer von Recommind

(PresseBox) (Rheinbach, ) Unter dem Titel "Offshore-Leaks" veröffentlichten gestern die Süddeutsche Zeitung und weitere namhafte Redaktionen ein aufwändiges Recherche-Projekt, für das eine Liste von 130.000 Personen aus über 170 Ländern und zugehörige Daten über Finanztransaktionen ausgewertet wurden. Im Zentrum der gerade anrollenden Enthüllungsserie stehen so genannte Offshore-Konstruktionen von Banken, die über komplizierte Firmengeflechte Finanzströme in Milliardenhöhe verschleiern. Die Nutznießer sind soweit heute bekannt vor allem Reiche aus aller Welt, Waffenhändler und Oligarchen, aber auch Staatschefs und prominente Personen der Zeitgeschichte. Sie bringen mit Hilfe von Briefkastenfirmen hohe Summen, offenbar an den Steuerbehörden vorbei, in ausländische Steueroasen.

Im Rahmen von "Offshore-Leaks" sind noch viele weitere Enthüllungen zu erwarten. Doch bereits heute ist absehbar, dass dieses laut Süddeutscher Zeitung "größte Datenleck in der Geschichte" umfangreiche juristische Konsequenzen haben wird.

"Sowohl auf Steuerbehörden weltweit als auch auf die betroffenen Banken kommen in den nächsten Wochen und Monaten viele unangenehme Fragen und viel Arbeit zu", sagt Hartwig Laute Geschäftsführer von Recommind. Sein Unternehmen entwickelt Software, die Behörden und Anwälten hilft, in großen Datenbeständen die wirklich relevanten Dokumente zu finden.

"Alle von Offshore-Leaks betroffenen Parteien müssen jetzt selbst möglichst schnell ein vollständiges Bild der Lage bekommen", so Datenanalyse-Experte Hartwig Laute. "Von den Banken über die Steuerbehörden bis hin zu den Anwälten der Profiteure des Offshore-Systems müssen alle aus eigenem Interesse die verfügbaren Daten selbst auswerten. Nur so können sie bei den zu erwartenden Ermittlungsverfahren ihre Interessen wahren."

Recommind-Geschäftsführer Hartwig Laute sagt: "Nur wer weiß, was wirklich in den von Offshore- Leaks veröffentlichten Dokumenten steht, kann angemessen darauf reagieren. Hier geht es auch um die Abwehr unbegründeter Anschuldigungen. Ohne technische Hilfe ist eine Datenmenge von 260 Gigabyte mit 2,5 Millionen Dokumenten selbst mit einem riesigen Mitarbeiterstab nicht in vertretbarer Zeit zu sichten."

Der Schlüssel zu mehr Transparenz für alle Beteiligten in so umfangreichen Untersuchungen wie "Offshore-Leaks" liegt laut Hartwig Laute, Geschäftsführer der E-Discovery-Firma Recommind in einer Technik, die in großen Datenmengen Zusammenhänge entdecken kann. "Sie müssen sich EDiscovery vorstellen wie einen Filterprozess, bei dem die Software bestimmte Begriffe im Kontext sucht und nur die Dokumente zur Prüfung vorschlägt, die das gesuchte Muster zeigen."

"Die Zeitersparnis bei Software-gestützter Dokumentensichtung ist enorm. Schon kleine Stichproben reichen, um in kurzer Zeit aus Millionen von Dokumenten die vielleicht 10.000 entscheidenden Dateien zu finden", erklärt Dokumentenanalyse-Fachmann Hartwig Laute die Vorteile von E-Discovery. "Auch im Fall von Offshore-Leaks kam offenbar E-Discovery-Software zum Einsatz, wie das ICIJ bestätigt hat."

Links zum Thema:
- Offshore-Leaks bei der Süddeutschen Zeitung:
http://www.sueddeutsche.de/...

- Internationale Perspektive beim ICIJ (Internationales Konsortium für investigativen Journalismus): http://www.icij.org/offshore
- Hintergrund zum technischen Vorgehen des ICIJ bei Offshore-Leaks:
http://www.icij.org/...

- Blogpost der Anwaltskanzlei CMS Hasche Sigle über E-Discovery im Kontext Offshore- Leaks: http://www.cmshs-bloggt.de/... zeitung-lesen-was-compliance-investigations-leisten/

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Recommind GmbH

Recommind ist einer der weltweit führenden Anbieter von intelligenter Suchmaschinentechnologie, E-Mail- Managementsystemen und E-Discovery-Lösungen. Neben Behörden und Großkanzleien setzen vor allem im deutschsprachigen Raum auch Medien- und Pharmaunternehmen, Automobilkonzerne und -zulieferer, Versicherungsgesellschaften und Forschungsinstitute Produkte von Recommind ein. Recomminds Lösung für E-Discovery-Prozesse werden insbesondere in kartellrechtlichen Untersuchungen, Compliance-Checks, sowie internen Audits, Revisionen und Analysen eingesetzt. Seit der Gründung im Jahr 2000 findet die gesamte Kernentwicklung und Programmierung in der weltweit größten Niederlassung von Recommind in Rheinbach bei Bonn statt. Weitere Standorte sind London, New York, San Francisco, Chicago und Sydney.