Banken verhindern Wachstum

Eva-Catrin Reinhardt kämpft für eine faire und transparente Finanzierungslandschaft

Banken verhindern Wachstum
(PresseBox) ( Berlin, )
  • Female Founders und nachhaltig orientierte Unternehmen sollten in den Fokus kommen
Deutschland ist ein Gründerland. Nichtsdestotrotz werden vielfach Wachstum und damit Gewinne und Steuern verhindert, indem jungen Unternehmen extra teure Kredite verkauft werden – vor allem nachhaltigen und von Frauen geführten, weiß Eva-Catrin Reinhardt, selbst geschäftsführende Gesellschafterin. Ihre negativen Erfahrungen nimmt sie nun zum Anlass, um die Politik aufzurütteln und mit Kapitalanlegern über neue Modelle ins Gespräch zu kommen und die Finanzierungslandschaft in Deutschland in eine faire Landschaft zu entwickeln.

Geschäftsmodelle von Banken für Gründer:innen sind teilweise völlig absurd, sagt Reinhardt. So wurde ihr als Gründungsfinanzierung eine Kreditlinie zum Jahresumsatz mit 9 % Zinsen verkauft, wobei alternativ KFW-Finanzierungen zur Verfügung gestanden hätten. Auf die Frage, was damit sei, wurde sie mit der Frage abgespeist, ob sie noch an den Weihnachtsmann glaube. „Das hat fast meine gesamte wirtschaftliche Existenz ruiniert. Solche Geschäftsmodelle müssen verboten werden.“ Und sie ist nicht die Einzige, wie sie aus Gesprächen mit anderen Betroffenen weiß. „Auch die Ratings der Agenturen sind nebulös, Vorgaben völlig intransparent.“ Und der aktuelle Umgang trage nur dazu bei, Innovation zu verhindert, Wachstum zu bremsen und neue Arbeitsplätze und Steuererlöse zu verhindern.

„Diesen Zustand möchte ich verändern“. Deshalb hat sie einen Aufruf an die Politik gestartet, die realen Unternehmen nicht zu vergessen und diejenigen zu fördern, die die Wirtschaft nachhaltig und werteorientiert gestalten und eine positive Transformation ermöglichen, statt Milliarden in bilanzmäßig aufgepumpte Startups zu investieren. Petition für vernünftige Finanzierungen

Sie habe das Gefühl, dass sich eine Art Zweiklassenfinanzierung entwickelt hat. Um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, will sie sich vermehrt engagieren, beispielsweise durch Musterklagen für gesetzeswidrige Kredite oder entgangene Steuereinnahmen, durch das Weitergeben von Erfahrungen und eben das Einbringen des Themas in die öffentliche Diskussion.

Nachhaltige Unternehmen mit maßvollen Zinsen für Wachstumspläne zu versorgen, wäre für Kapitalanleger:innen auch eine gute Alternative zu Negativzinsen der Banken, findet sie. Die Banken wissen anscheinend nicht mehr, wie sie noch Geld verdienen können, dabei bestünden durchaus gute Lösungen. „Deshalb möchte ich mit Banken und Kapitalanlegern über neue Modelle ins Gespräch kommen, die Spaß daran haben innovative Unternehmen voran zu bringen.“ Gesucht werden von ihr außerdem Partner, die gemeinsam mit ihr die Finanzierungslandschaft in Deutschland zu einer fairen Landschaft entwickeln wollen, um aus Deutschland wieder ein innovatives fortschrittliches Land zu machen.

„Ich denke, es sind grundsätzlich Neuordnungen und Neugestaltungen nötig – im Unterhaltsrecht, Steuerrecht, in der Finanzierung, in der Bildung … Mit den herrschenden altmodischen Strukturen sind wir weder wettbewerbsfähig noch modern. Deshalb müssen wir uns alle viel mehr einbringen und einmischen.“
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