Politische Börsen auf dem Weg in die Apokalypse

(PresseBox) ( Flörsheim, )
Das Euro-Projekt ist gescheitert! Das ist mittlerweile jedem Europäer mit gesundem Menschenverstand klar. Aber warum wollen die Politiker das nicht einsehen? Deutschland hat für die politische Zustimmung Frankreichs zur Wiedervereinigung einen harten Preis gezahlt: den Euro. Das Kalkül der Franzosen war es, die ungeliebte starke D-Mark los zu werden. Das haben sie geschafft. Den südeuropäischen Ländern haben sie damit einen Bärendienst erwiesen. Ihnen fehlt jetzt das Mittel der Währungsabwertung um ihre wirtschaftliche Probleme in den Griff zu bekommen. Allein Italien hat die Lira vom Ende der siebziger bis Mitte der achtziger Jahre 13 Mal abgewertet, insgesamt um 50 Prozent. Dieses Währungsventil fehlt und muss von der Realwirtschaft ausgebadet werden, wie wir am Beispiel Griechenland schmerzlich sehen können.

Die Finanzmärkte drängen auf eine Lösung und werden diese mittelfristig auch erzwingen. Im schlimmsten Fall durch eine neuerliche Finanzmarktkrise. Leider sind die derzeitigen europäischen Regierungen frei von jedwedem Sachverstand bezüglich der Gesetzmäßigkeiten von Finanz- und Währungsmärkten. Da hilft es wenig wenn Frau Merkel und Herr Schäuble, als „gute“ Europäer, sklavisch am Euro festhalten. Die Vergewaltigung der Europäischen Zentralbank wird wohl in eine neue Runde gehen, an deren Ende ein europäisches Quantative Easing Programm stehen wird. Der Schuldenberg wird steigen und die Probleme weiter in die Zukunft verschoben. Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.

„Das erschwert eine ernsthafte und solide Anlagepolitik, da der risikolose Zins eines erstklassigen Schuldners schon heute nach Abzug des Steuerabzugs unter der offiziellen Inflationsrate liegt,“ meint der Flörsheimer Vermögensverwalter Georg Rankers. „Da niemand die zukünftigen Eingriffe der Politik in die Finanzmärkte und deren Auswirkungen präzise vorhersehen kann, bleibt nur die Möglichkeit sein Geld auf verschiedene Anlageklassen zu verteilen. Immobilien in erstklassigen Orten und Lagen, Gold, kurzlaufende Corporate Bonds und Fremdwährungen wie den Schweizer Franken. Die Aktienquote sollte vorerst niedrig gehalten werden,“ so die Empfehlungen von Georg Rankers.
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