Quintex Selbstbegrenzende Heizbänder in einer Tecosol Biokraftstoff Produktionsanlage

Biokraftstoffe lassen sich aus unterschiedlichsten organischen Rohstoffen herstellen / Heimisches Rapsöl oder diverse pflanzliche Fettsäuren, Abfallfette,Glycerine in verschiedenen Qualitäten dienen als Grundstoff für die Herstellung von Biokraftstoff

Lauda-Königshofen, (PresseBox) - Biokraftstoffe lassen sich aus unterschiedlichsten organischen Rohstoffen herstellen.

Neben diversen Ölen wie z.B. Palmöl, Sojaöl (welche aus ökologischer Sicht bedenklich sind), dient ebenso heimisches Rapsöl oder diverse pflanzliche Fettsäuren, Abfallfette, Glycerine in verschiedenen Qualitäten als Grundstoff für die Herstellung hochwertiger Biokraftstoffe.

Dabei wird nicht nur Biodiesel sondern auch Sonderkraftstoffe für Motoren und BHKW (Blockheizkraftwerke) hergestellt. *

Durch Inkrafttreten der Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV, Richtlinie 2009/28/EG), werden Hersteller von Biokraftstoffen gezwungen, sich auf dieser Basis durch entsprechende, akkreditierte Stellen wie z.B. REDcert www.redcert.org zertifizieren zu lassen.

Grundlage für die zukünftige Herstellung von Biokraftstoffen ist die EU-Richtlinie zur Treibhausgas-minderung von Biokraftstoffen und flüssigen Bio-Energieträgern. *

Die Firma Tecosol aus dem unterfränkischen Ochsenfurt ist einer der führenden Hersteller von Biokraftstoffen und setzt hierbei auf einen Rohstoff-Mix aus Abfallölen, Reststoffen, sowie frischen Pflanzenölen vornehmlich aus heimischen Landen. Auf exotische Öle wie z.B. Palmöl wird weitestgehend verzichtet. Dabei erreicht das Produkt „Campa-Biodiesel“ schon heute ein CO2 - Einsparpotential von nahezu 80% ! *

Das Beimischungsverhältnis von Biodiesel zum normalen Dieselkraftstoff ist auf Europäischer Ebene in festgelegten Quoten geregelt. Der Anteil an Biokraftstoff ist je nach Land sehr unterschiedlich, was Bild 1 veranschaulicht.(Beimischquoten von Biokraftstoffen in Europa)
 
Beträgt die Beimischungsquote in Montenegro beispielsweise lediglich 1,5 %, so ist sie in Frankreich bei 7,6% und in Portugal bei 10% festgeschrieben. Deutschland befindet sich mit 6,25 % im oberen Bereich.

Elektrische Heizungen

Beim Produktionsprozess ist es wichtig, dass innerhalb der kompletten Produktionskette, von der Anlieferung bis zur Verladung, die erforderlichen Mindesttemperaturen eingehalten werden.

Die kritischen Rohrleitungen und Behälter müssen deshalb beheizt werden.

In vielen Fällen wird dies mittels elektrischen Begleitheizungen realisiert.

Diese sind einfach und effizient zu verlegen und lassen sich exakt auf die geforderten Temperaturen regeln. Insbesondere die Ölleitungen und Leitungen mit Fetten und Additiven müssen auf einer Temperatur von ca. 40-50°C gehalten werden, damit es im Produktionsprozess nicht zu Ausfällen durch zugesetzte Leitungen kommt.

Selbstbegrenzende Heizleitungen bieten durch ihr PTC Verhalten gegenüber seriellen Heizleitungen den Vorteil, dass sie die Leistung gezielt und bedarfsgerecht abgeben und nicht überhitzen können, selbst dann nicht, wenn sie - wie in nachstehenden Fotos zu sehen - über Kreuz verlegt werden oder wenn der Verlegeabstand zwischen zwei Heizleitern nicht eingehalten wird.

Dies ist zwar nicht zulässig, kommt aber in der Praxis leider vor.

Bild 2 und 3 Überhitzungsgefahr durch falsch verlegte serielle Heizleitungen

Selbstbegrenzende Heizbänder sind im Vergleich dazu einfacher zu projektieren.

Allerdings ist auch hier eine exakte Wärmebedarfsermittlung vor der Installation zwingend notwendig, um einen reibungslosen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.

Wodurch werden die Wärmeverluste (QV) entlang einer Rohrleitung beeinflusst?

Folgende Parameter müssen bei der Temperaturerhaltung entlang einer Rohrleitung berücksichtigt werden:
  1. der Rohraußendurchmesser,
  2. die minimale Umgebungstemperatur,
  3. die Haltetemperatur,
  4. die Dämmstärke und der Qualität der Wärmedämmung (Wärmeleitzahl)
Nachdem der Wärmeverlust der Rohrleitung errechnet wurde, lässt sich das erforderliche Heizband mit der richtigen Heizleistung auswählen.

Quintex stellt hierzu online ein einfach zu bedienendes Berechnungsprogramm zur Verfügung.

Bei einer Anwendung in explosionsgefährdeter Umgebung müssen zusätzlich noch die Zone (1 oder 2), die Temperaturklasse (bei Gasatmosphäre T6-T1) und die max. zulässige Umgebungstemperatur berücksichtigt werden.

Aufheizungen von stehenden Medien lassen sich ebenfalls realisieren, sind jedoch komplexer und es müssen zusätzlich noch die spezifischen Produktdaten und die der Rohrmaterialien berücksichtigt werden.
 

Verlegearten an Notdusche und Flansch (Bild 4/5)

Kapillarrohr Regelgeräte zur exakten Temperaturregelung der Begleitheizung.

Die Regler dienen gleichzeitig der Spannungsversorgung des Heizkreises. Die Last kann aufgrund eines Schaltvermögens von 25A direkt über den Kontakt des Thermostateinsatzes erfolgen -> Bild 6
 
Heizbandmontage entlang einer Fettsäureleitung.

Zur besseren Wärmeverteilung wird das Heizband über die gesamte Länge mit Aluminium-Klebeband überklebt -> Bild 7

Website Promotion

Quintex GmbH

Quintex GmbH stellt sowohl elektrische Begleitheizungen für private und industrielle Anwendungen (Heizband, Heizleitung, Regelung, Anschlusstechnik Ex und Nicht Ex) als auch Waren für den Explosionsschutz (Leitungsein-, Leitungsdurchführungen, Ex e Verteiler, Vor-Ort Steuerstellen, Überdruckübersysteme, Signalisierungen) her. Mit den Online Kalkulatoren auf der Homepage finden Sie schnell den richtigen Preis für Ihre Anwendung. Schnelle Beschaffung aller Artikel auch im Webshop.

Alle unsere Produkte werden in unserer zertifizierten (ATEX, ISO, FM, CSA, etc..) Produktion gefertigt. So gewährleisten wir höchste Zuverlässigkeit, schnelle Bearbeitung und pünktliche Lieferung.

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