Qosmotec Test System LTS: Datentests für Mobile Netzwerke deutlich erweitert

Mobilfunkmodule im 19 Zoll Gehäuse (PresseBox) ( Aachen, )
Mit seinem neuesten Release des Test Systems LTS erweitert das Aachener Unternehmen Qosmotec die Möglichkeiten des Ende-zu-Ende Tests von Datenanwendungen deutlich und reagiert damit auf zunehmende Anforderungen, das Leistungsverhalten von Diensten, insbesondere über LTE und LTE-Advanced-Mobilfunkverbindungen zu validieren.

In der neuesten Version des Mobilfunktestsystems LTS, das bei zahlreichen europäischen Netzbetreibern im Einsatz ist, wurden Analysemöglichkeiten für verschiedenste Datenprotokolle und ‑anwendungen integriert. Als erstes Beispiel sei das automatische Testen von Videostreams genannt. LTS erlaubt den automatischen Download eines beliebig langen Videostreams und protokolliert während des Abspielens, an welchen Stellen das Video beispielsweise wegen eines leer gelaufenen Videopuffers für wie lange unterbrochen wurde bzw. wie lange es ohne Unterbrechungen abgespielt werden konnte.

Weiterhin wurde die Möglichkeit zum Testen von UDP-Streaming geschaffen. Mit Hilfe des integrierten Werkzeugs Iperf zur Messung von Datendurchsätzen werden die verfügbare Bandbreite, die Paketfehlerrate sowie der Delay Jitter von UDP-Streams einer vom Nutzer angeforderten Datenrate ermittelt.

Als dritte große Neuerung wurde das Testen von VPN-Verbindungen eingeführt. Das mobile Endgerät - der Kunde hat die Wahl zwischen Smartphones oder mobilen Modems - kann programmatisch einen Tunnel zu einem VPN-Server aufbauen und sämtliche Datentests verschlüsselt durch diesen übertragen. Mit LTS kann der Tester Analysen der Übertragung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Tunnels durchführen.

„Mit der neuen Version des Testsystems LTS reagieren wir auf die zunehmenden Anforderungen, Mobilfunknetze bei Hochgeschwindigkeitsübertragungen zu testen und auf Schwachstellen hin zu analysieren“, erklärt Qosmotecs Geschäftsführer Mark Hakim. Datenraten von mehr als 300 Mbit/s im Downlink, also beim Herunterladen von Daten auf das Mobiltelefon, werden heutzutage bereits von zahlreichen Endgeräten erreicht. LTS testet das Verhalten einzelner oder zahlreicher Mobilfunkteilnehmer in einer Funkzelle im Testlabor oder im Live-Netz. Hierzu werden bis zu 8 Mobilfunkmodule,  die alle aktuellen Netzstandards unterstützen, zusammen mit einer CPU in einem für Serverschränke geeigneten 19-Zoll-Gehäuse integriert und automatisch angesteuert. Eine beliebige Zahl solcher Einheiten kann von einem zentralen LTS-Server parallel betrieben werden, so dass eine hohe Funklast in der Zelle simuliert werden kann.
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