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Pressemitteilung BoxID: 753284 (Putzmeister Holding GmbH)
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Eine Symphonie aus Beton

Putzmeister-Pumpen erbringen Höchstleistungen bei der Betonierung für das Hochhaus Symphony Honolulu

(PresseBox) (Aichtal, ) Als eines der höchsten geplanten Gebäude von Hawaii erhebt sich der 45-stöckige Luxusapartmentkomplex Symphony Honolulu aus dem Herzen des Kapiolani Boulevards. Bei der edlen Konstruktion kommen auch Geräte von Putzmeister zum Einsatz: mit ihren weitreichenden Mast-Autobetonpumpen und dem Betoniersystem, das aus der für Hawaii noch neuen Hochhauskonstruktionstechnik nicht mehr wegzudenken ist, erbringen sie bei der Betonierung Höchstleistungen.

Über 120 Meter hoch wird der Symphony-Turm, in dem 388 Privatwohnungen mit bodentiefer Verglasung und einem atemberaubenden Blick auf den Pazifik, den Diamond Head und die Innenstadt von Honolulu untergebracht sein werden, in den blauen hawaiianischen Himmel ragen. Eine Wohneinheit hat durchschnittlich 102 m² und beginnt preislich bei 500 000 US-Dollar. Das Bauprojekt auf einer Fläche von 1,35 Hektar liegt dem Neal S. Blaisdell Center gegenüber, in dem das Hawaii Symphony Orchestra beheimatet ist - daher auch der Name des Turms.

Das luxuriöse Wohnhochhaus bietet verschiedenste Annehmlichkeiten wie etwa ein Freigelände und Erholungsbereich mit einer großen Terrasse mit Fitnesscenter, Sportbecken und Spa, ein Kino und Partypavillions auf einer Fläche von 3160 m². Das Fußgänger-orientierte Städtebauprojekt bietet in den unteren Ebenen auch 7400 m² Gewerbefläche. Die Bauzeit wird auf ca. 25 Monate geschätzt. Die Ausführung obliegt dem Generalunternehmer Nordic PCL Construction aus Honululu zusammen mit Ohana Concrete Pumping, Inc. aus Pearl City als Verantwortliche für die komplizierte Verteilung von insgesamt 34 400 m³ Beton bis zur Fertigstellung in 2016.

Von Grund auf
Für das Fundament der riesigen Baufläche von 82 x 84 m wurden 480 Gussrammpfähle 41 m tief in den Boden eingebracht und in jedes Loch wurde Mörtel gepumpt. Drei verschiedene Fundamentplatten waren erforderlich und die Betonierung wurde mithilfe der Ohana 43-5 und 47-5-Meter-Autobetonpumpen, die aufgrund ihrer großen Reichweite von mehr als 46 m notwendig waren, in einer Dicke von bis zu 2,4 m ausgeführt.


Die ersten drei Etagen des 45-stöckigen Hauptturms wurden mit Autobetonpumpen versorgt, bevor ein trennbarer Verteilermast mit einer Reichweite von 34 Metern installiert wurde, der die Betonierarbeiten übernahm. Der Bauunternehmer verwendet ein hydraulisches Kletterschalungssystem, sodass keine Rohrsäule für den MX 34-4 notwendig ist, da die Kletterschalung unabhängig vom Kran nach oben klettert. Dieser Ansatz ist für Hawaii ein ganz neues Konzept und ist auch für die meisten am Projekt beteiligten Bautrupps eine Premiere.


Tim Rippy, Bauleiter bei Nordic, sagt zum Einsatz der neuen Technik, mit der die Produktivität der Baustelle erhöht und Arbeitskosten gesenkt werden sollen: "Wir haben dieses neue System wegen seiner Kletterschalung, durch die wir keinen Kran zum Klettern mehr brauchen, ausgewählt."


Um den Verteilermast innerhalb des Aufzugsschachts an der Schalung zu befestigen, wurde ein Putzmeister-X-Fußkreuz benutzt. Joe Frederick, Betriebsleiter bei Ohana erklärt: "Wir haben den Querrahmen an Nordic geliefert, die ihn dann montiert haben. Die Montage ist sehr einfach, da nur vier lange Bolzen erforderlich sind."
Frederick fügt hinzu: "Jetzt, da das System steht und der Turm wächst, haben wir einen Schritt weniger zu tun, da wir den Gitterturm für den Verteilermast nicht mehr für jede Etage aufstocken müssen. Wir kommen einfach her und fangen an, Beton zu pumpen."
(Anmerkung: In USA ist der Gitterturm noch Standard bei der Verwendung von Stationärmasten. Dieser klettert nicht wie die RS850 Rohrsäule im Gebäude mit, sondern wird oft elementweise immer weiter aufgestockt.)

Hinderliches Gerüst
Normalerweise würde zum Pumpen des Betons in den Verteilermast eine Stationärbetonpumpe verwendet werden. Jedoch war in diesem Fall der gesamte Umkreis der Baustelle von einem wahren Gerüstlabyrinth in Beschlag genommen, sodass diese Methode nicht möglich war.


Um dieses Hindernis zu umgehen, verwendete Ohana Autobetonpumpen, die auf der Straße aufgestellt werden mussten. Die Verteilermaste mussten über das riesige Gerüst hinweg ausgefahren werden, um über einen 90-Grad-Rohrbogen über den der Beton in den Verteilermast gefördert wird, direkt mit der Leitung unter dem Mastbock verbunden zu werden. Entsprechend dem Wachstum des Gebäudes in die Höhe kamen Modelle verschiedener Größen zum Einsatz, begonnen mit der 43-5-Meter für die unteren Etagen bis hin zur 61-4 Meter, der größten Mastpumpe, die im südpazifischen Raum verwendet wird, bei der sechsten Etage. Der Mast wurde horizontal auf mehr als 55 m ausgefahren, um den Beton in den Verteilermast zu fördern.


Als die siebte Etage erreicht war, wurde auf der vollen Baustelle ein kleiner Bereich frei, auf dem die BSA 2110 HP-D Stationärbetonpumpe ihren Platz fand. Ab diesem Zeitpunkt übernahm die Stationärbetonpumpe die Förderung des Betons, da sie eine Förderleistung von bis zu 102 m³/h und hohe Drücke von 150 bar erreichen kann.

Besondere Bedeutung
"Dieses hochkarätige Projekt ist von besonderer Bedeutung, da es den Fortschritt unseres Unternehmens widerspiegelt, während wir unser zehntes Geschäftsjahr feiern", erzählt Kathy Thornberry, CEO von Ohana.


Thornberry erklärt, "Wir haben in 2005 ganz klein mit dem Kauf einer 47-5-Meter-Autobetonpumpe von Putzmeister angefangen. Nur drei Jahre später hatten wir unsere Flotte auf sieben Autobetonpumpe erweitert, bevor wir den schlimmen Wirtschaftsabschwung heil überstehen mussten. Sobald sich unser Markt erholt hatte, haben wir mit Hochhausprojekten begonnen, darunter das Symphony, mit dem wir zu unserem zehnjährigen Jubiläum sehr erfolgreich sind."

Mehr Ausrüstung
Unter der Leitung von Thornberry und ihren Brüdern, William Frederick (Geschäftsführer), und Joe Frederick (Betriebsleiter), hat die Ohana-Flotte heute Autobetonpumpen, ein Betoniersystem, das aus mit Bolzen verbundenen Gitterturmsegmenten, einem hydraulischen Klettersystem, einem Fußkreuz und hydraulischen Rohrweichen besteht, sowie ein Telebelt®-Förderband und eine Thom-Katt®-Anhängerpumpe vorzuweisen.


Aber auch wenn die Flotte des Unternehmens über das letzte Jahrzehnt hinweg gewachsen ist, waren die Modelle, die eigentlich für dieses Großprojekt benötigt würden, schon bei anderen großen Projekten im Einsatz, sodass das Unternehmen weitere Putzmeister-Geräte bei Ralph’s Concrete Pumping in Seattle, Washington, aussuchten und von dort einen trennbaren Verteilermast der Baureihe II und eine Stationärbetonpumpe für das Projekt geliefert bekamen.


"Unsere komplette Flotte ist von Putzmeister und deshalb haben wir uns wohler damit gefühlt, dieselbe Marke vom Festland zu bekommen", erklärt Frederick. "Diese Gerätevereinbarung mit Ralph's hat wirklich gut funktioniert."


Die Turmkonstruktion beinhaltet 139 355 m² Betonschalung, von der sich ein beträchtlicher Anteil in einem siebenstöckigen Podest befindet, in dessen ersten drei Etagen Restaurants, Geschäfte und ein Luxusautohaus ihren Platz finden werden, während in den nächsten drei Parkgelegenheiten und in der siebten die große Terrasse untergebracht sind. Um das Podest zu betonieren, wurde ein vom LKW getrennter 36-Meter-Multi Verteilermast von Putzmeister zwischen zwei freistehenden Türmen von 12 Metern Höhe schwebend verlegt, um die große Fläche zu erreichen. Mit einer einfachen 4-Bolzen-Verbindung kann der Verteilermast schnell von einem Turm zum nächsten bewegt werden und einfach wieder angeschlossen werden.


Die Hochdruck-Autopumpe vor Ort fördert auch den Beton für diese beiden zusätzlichen Turmpunkte, wobei der Beton mit einer Rohrleitung entsprechend so verteilt wird, wie es für die entsprechende Betonage erforderlich ist.


Für das Ausblasen des Systems wird die SDVH 3/2 hydraulische Rohrweiche von Putzmeister Pipe Technology verwendet, da sie jegliches Bewegen der verbundenen Förderleitungen verhindert. Die leckagefreie Weiche ist für Drücke von 130 bar bei Höhen von bis zu 300 m beständig - mehr als die doppelte Höhe des Symphony.
Der Hauptturm wächst schnell und Anfang des neuen Jahres wird bereits die zehnte Etage betoniert. "Heutzutage hat jedes Projekt einen engen Zeitplan und Ohana und ihr Equipment haben großartige Arbeit geleistet", sagt Rippy. "Es gab überhaupt keine Probleme."

Hurrikangebiet Hawaii
Für das hochkarätige Projekt gilt ein Fertigstellungszeitplan von fünf Tagen pro Etage. Somit ist Ohana regelmäßig mit dem Betonieren ausgelastet. Dennoch hat Mutter Natur für Unterbrechungen des Zeitplans gesorgt. Seit Beginn der Aufzeichnungen wurde Hawaii nie von zwei tropischen Wirbelstürmen in einem Jahr getroffen. Bis 2014 als innerhalb von nur zwei Monaten zwei große Stürme wüteten - die Tropenstürme Iselle im August und Ana im Oktober.


Die Gefahr beider dieser Tropenstürme unterbrach den Zeitplan des Projekts, da Extra-Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, um die Schächte zu schließen und die Arbeit abzuschließen. Glücklicherweise richteten die Stürme keinen großen Schaden an, sodass die Bautrupps schon bald nach den Stürmen wieder die Arbeit aufnehmen konnten, auch wenn sie mit dem auf die Stürme folgenden Starkregen zu kämpfen hatten.

Ein starker Endspurt
Ganz im Zeichen der grünen Technologien ist das Symphony entsprechend USGBC LEED-zertifzierten Kriterien, mit Photovoltaik-Solarmodulen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Garage und Grauwasserrückgewinnung konstruiert. Baubeginn war im November 2013 und die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2016 geplant. Fast 70 Prozent der verfügbaren Einheiten waren innerhalb der ersten beiden Verkaufstage verkauft.

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Putzmeister Holding GmbH

Die Putzmeister Gruppe entwickelt und produziert technisch hochwertige Maschinen in den Bereichen Betonförderung, Autobetonpumpen, Stationäre Betonpumpen, Verteilermaste und Zubehör, Anlagentechnik, Rohrförderung von Industrie-Dickstoffen, Betoneinbau und Abraumförderung im Tunnel und unter Tage, Mörtelmaschinen, Verputzmaschinen, Estrichförderung, Injektion- und Sonderanwendungen. Marktfelder sind die Bauindustrie, Berg- und Tunnelbau, industrielle Großprojekte, Kraft- und Klärwerke sowie Müllverbrennungsanlagen weltweit.