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Pressemitteilung BoxID: 495956 (P.T. Magazin)
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Kein Vertrauen mehr in Euro und EU

Klare Absage an „Vereinigte Staaten von Europa“

(PresseBox) (Leipzig, ) (Reader’s Digest) Die Europäische Union und der Euro haben innerhalb von nur einem Jahr europaweit einen massiven Vertrauensverlust hinnehmen müssen. 62 Prozent der Menschen in Europa zweifeln daran, dass die EU in den kommenden Jahren stabil bleibt. Dies geht aus Europas größter Verbraucherstudie hervor, die das Magazin Reader’s Digest in 15 Ländern durchgeführt hat. Seit der erstmaligen Erhebung vor zwölf Jahren hat die alljährlich durchgeführte Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands“ noch nie einen so großen Vertrauensverlust von EU und Euro verzeichnet.

Das Vertrauen in den Euro sinkt

In Deutschland lag der Vertrauenswert des Euros um acht Prozentpunkte unter dem Vorjahr, in Österreich sackte das Vertrauen gar um 22 Prozentpunkte ab. Im europäischen Durchschnitt um zwölf Prozentpunkte. Die EU verlor vor allem im übrigen Europa Vertrauen (minus sieben Prozentpunkte im Durchschnitt), während der Vertrauenswert in Deutschland gegenüber dem Vorjahr konstant blieb. Gemeinsam mit den Rumänen und Slowenen haben die Deutschen noch das mit Abstand größte Vertrauen in die künftige Stabilität der EU. Und auch die Österreicher glauben zu 48 Prozent – und damit 10 Prozentpunkte mehr als die Menschen in ganz Europa – an die künftige Stabilität der EU.

Eine klare Absage erteilte die Mehrheit der Befragten der Idee, die EU in „Vereinigte Staaten von Europa“ umzubenennen. 60 Prozent der Befragten in Deutschland lehnten diesen Vorschlag ab, was weitgehend dem europäischen Durchschnitt von 59 Prozent entspricht.

Ein Teil des Vertrauensrückgangs von EU und Euro geht allerdings nicht auf das Konto der europäischen Schuldenkrise, sondern entspringt einem generell wachsenden Misstrauen gegenüber Institutionen. Im Durchschnitt ging das Vertrauen der Europäer in Institutionen um fünf Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr zurück. Das größte Vertrauen genießt in Deutschland nach wie vor die Institution der Ehe, gefolgt von Umweltschutzorganisationen, Radio, Fernsehen, Presse und Rechtssystem. Am wenigsten Vertrauen bringen die Deutschen dem Internet, ihrer Regierung und der Werbeindustrie entgegen. In Österreich verhält es sich ähnlich.

Kirche leidet unter schwindendem Zuspruch

Neben EU und Euro leidet auch die Kirche unter einem anhaltenden Vertrauensverlust. Nur 30 Prozent der Befragten in Deutschland sprachen der Kirche ein „sehr hohes“ bzw. „ziemlich hohes“ Vertrauen aus. 2011 waren es noch 34 Prozent, im Jahr 2010 sogar 41 Prozent. Ganz offensichtlich spiegelt sich hierin die Reaktion der Menschen auf die zahlreichen Fälle von Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen, die in den vergangenen Jahren bekannt wurden. Auf Europa-Ebene konnte die Kirche den Vertrauensrückgang bereits stoppen: Der europaweite Vertrauenswert von 37 Prozent liegt weitgehend auf Vorjahresniveau (38 Prozent).

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