12 Erfolgsregeln

Was erfolgreiche Mittelständler im Blut haben und täglich umsetzen

22B1.jpg (PresseBox) ( Leipzig, )
„Grenzen des Wachstums“ gibt es für die meisten Mittelständler nicht wegen der vermuteten Knappheit volkswirtschaftlicher Ressourcen im Laufe des Jahrhunderts, sondern wegen der jeweils aktuellen Knappheit betriebswirtschaftlicher Ressourcen wie Finanzierung, Fachkräfte, Vertriebsstrukturen, Abnehmer im Laufe des Monats oder Jahres. Ständig ändern sich Märkte: Wegen politischer Eingriffe, wegen technologischer Revolutionen, wegen internationaler Entwicklungen. Ständig brechen „alte“ Märkte weg. Werden sie nicht durch Wachstum in neuen Marktsegmenten ersetzt, hat das Unternehmen keine Zukunft mehr. Aus Analysen der über 3.000 Teilnehmer des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ ergaben sich zwölf Grundregeln nachhaltigen unternehmerischen Erfolgs:

1. Wachstum ist Pflicht
Aber immer geht es um kostenoptimale Produktion modernster und nachgefragter Erzeugnisse. Umsatz und Gewinn sind die Voraussetzungen für Arbeitsplätze wie für regionales und soziales Engagement.

2. Mitarbeiter sichern Zukunft
Maßnahmen zur Unternehmensbindung sind vor allem die Modernisierung der Arbeitsplätze und eine umfassende Mitarbeitermotivation. Es findet sich eine hohe Transparenz unternehmerischer Entscheidungen gegenüber den Mitarbeitern, die auch in unternehmerische Entscheidungen einbezogen werden und sich am Ende in Mitarbeiterzufriedenheit messen lassen.

3. Ausbildung ist Kompetenzsicherung
Erfolgreiche Mittelständler wissen, dass sie sich letztlich nur auf sich selbst verlassen können. Also bilden sie selbst aus, stellen Praktikums-, studentische oder Doktorandenstellen zur Verfügung. Häufig wird über den Eigenbedarf hinaus ausgebildet, oft im Verbund. Es wird mit Übernahmegarantien nach Beendigung der Lehre gearbeitet.

4. Investitionen schaffen Sicherheit
Erfolgreiche Unternehmen sichern sich über rechtzeitig realisierte und solide finanzierte Investitionen einen Vorsprung am Markt. 99 Prozent aller Wettbewerbsteilnehmer weisen daher jährlich Investitionen auf.

5. Kapital akkumulieren
Langfristiger Erfolg setzt ausreichendes Stammkapital und stabile (steigende) Eigenkapitalquote voraus. Kontinuierliche Überprüfung der Firmen- und Kostenstrukturen und stetige Sicherung der Eigenkapitalquote machen unabhängig von den Wirrungen der Finanzmärkte und der jeweiligen Wirtschaftspolitik.

6. Fest verwurzelt in der Region
Das heißt Bodenhaftung behalten. Denken und Handeln nicht gegeneinander, sondern miteinander. Das heißt Bewahrung der Tradition und behutsame Fortentwicklung der Umstände. Das heißt, die Region und ihre Menschen als Mittelpunkt begreifen und sich selbst als verantwortlichen Teil eines Ganzen aufstellen.

7. Innovationstreiber sein wollen
Im Unternehmen weiß man, dass jeder Erfolg immer nur ein Erfolg auf Zeit ist. Die Mitarbeiter werden deshalb zur Forschung und Entwicklung, zur Modernisierung und Verbesserung ermutigt.

8. Kooperationen suchen und pflegen
Um Ausbildungsnachwuchs zu sichern, die Region lebenswert zu erhalten, um die Existenzbedingungen zu verbessern, um im Netzwerk rascher zu Innovationen und Fortschritten zu kommen, um in einer globalisierten Welt sozialen Fortschritt zu stärken.

9. Werteorientiert führen
Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung, Gerechtigkeit, – all das sind Werte, die eine Firma leben muss, um „eine Seele“ zu haben, eine Zukunft visionär erkennen und gestalten zu können.

10. Marketing und Kommunikation
Im Mittelpunkt stehen Ausrichtung und konsequente Einhaltung von Corporate Identity und Corporate Design. Ziel ist die Erhöhung des Bekanntheitsgrades durch permanente Präsenz in den Medien, effizienten Einsatz verschiedener Marketinginstrumente, fortschrittliche Unternehmenskultur, Veranstaltungen, Events und vieles mehr.

11. Unbedingte Qualität beachten
Das beginnt bei der strategischen Planung und setzt sich durch alle Vorbereitungs- und Fertigungsprozesse fort. Null-Fehler-Toleranz im Umgang mit dem Produkt, dem Kunden, dem Kollegen, dem Team – so kann man Innovationen durchsetzen und unvermeidbare Krisen bewältigen.

12. Prinzip GMV: Gesunder Menschenverstand
Moderne Forschungen zum Beispiel von Gerd Gigerenzer am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin unterstützen heute einen gesunden Pragmatismus in der Urteilsfindung. Nicht zuletzt haben ja gerade die wissenschaftlichsten Modelle der Finanzwirtschaft die Weltfinanzkrise der letzten Jahre nicht verhindert, sondern gefördert. Umso wichtiger ist die Rückbesinnung nicht nur auf grundlegende Werte menschlichen Zusammenwirkens, sondern auch auf den „gesunden Menschenverstand“ und die „Bauchentscheidungen“.
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