Sandsäcke und Twitter

Bevölkerungsschutz ohne Wehrpflicht

Bonn, (PresseBox) - Vor zehn Jahren traten die Elbe und zahlreiche Nebenflüsse über die Ufer und sorgten für eine Hochwasserkatastrophe, die nicht nur den damaligen Bundestagswahlkampf beeinflußte, sondern Schäden in Milliardenhöhe verursachte. Damals standen tausende Wehrpflichtige und viele weitere Bundeswehrangehörige den Hilfsorganisationen und Bevölkerungsschützern zur Seite. Die Frage nach der Zukunft der zivilmilitärischen Zusammenarbeit ohne Wehrdienstleistende bei einer stark verkleinerten Truppenstärke und die Auswirkungen auf den Bevölkerungsschutz werden auf dem 8. Europäischen Bevölkerungsschutzkongress am 18. und 19. September in Bonn diskutiert werden. Dazu referieren und diskutieren Thomas Kossendey, Parl. Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Heike Raab, Staatssekretärin im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz und ein runder Tisch mit Vertretern der Kommunen, der Hilfsorganisationen und Feuerwehren sowie der Bundeswehr.

Auch während der Olympischen Spiele in London war das Militär zur Unterstützung ziviler und polizeilicher Einsatzkräfte sehr präsent. Gleichzeitig wurden dort soziale Medien in großem Maß zur Kommunikation untereinander und mit der Bevölkerung eingesetzt. Über die Erfahrungen im Umgang mit dieser neuen Form der Kommunikation diskutieren in einer Thesendebatte mit Experten aus Hilfsorganisationen, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Chancen und Risiken von Sozialen Medien in der Risiko- und Krisenkommunikation beleuchtet auch Prof. Dr. Ragnar Löfstedt, Direktor des King's Centre for Risk Management in London.

Der Europäische Bevölkerungsschutzkongress - Fachkongress für Katastrophen-, Zivilschutz und zivilmilitärische Zusammenarbeit

Die achte Ausgabe der Veranstaltung widmet sich schwerpunktmäßig aktuellen internationalen und europäischen Entwicklungen, der Sicherheitsforschung, der zivilmilitärischen Zusammenarbeit und der Kommunikation. Als beratende Teilnehmer haben in diesem Jahr das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), das Bundesministerium des Innern (BMI) und der Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen die Programmarbeit mit getragen. Veranstalter des Kongress ist der Behörden Spiegel.

Der Behörden Spiegel fördert den aktiven Dialog zwischen Behörden, Stiftungen, Universitäten und Experten aus dem Katastrophen- und Zivilschutz. Jährlich ist diese Konferenz Treffpunkt für Teilnehmer aus mehr als 20 Nationen. Gemeinsam reflektieren sie politische Entwicklungen, vertiefen Kooperationen und schaffen Netzwerke.

Im Anhang finden Sie ein Formular zur Akkreditierung. Weitere Informationen unter www.civil-protection.com

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