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Für Handball-Bundestrainer Brand ist Sturheit ein Erfolgsfaktor

(PresseBox) (Bonn, ) Knapp ein Jahr nach dem Wintermärchen 2007 mit dem Gewinn der Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land, steckt die deutsche Nationalmannschaft mitten in den Vorbereitungen zum nächsten großen Turnier. Am 17. Januar startet das Team um Marcus Baur und Pacal "Pommes" Hens bei der Europameisterschaft in Norwegen gegen Vorrunden-Gegner Weißrussland.

Nationaltrainer und Doppelweltmeister Heiner Brand, der erst im Oktober seinen Vertrag bis 2013 verlängert hat, sagte gegenüber der Verwaltungs-Fachzeitung Behörden Spiegel, dass Sturheit eine wichtige Eigenschaft im Trainerjob sei. "Ich bin stur, wie viele in der Region, in der ich geboren bin. Die Gummersbacher sind zwar fast Rheinländer, aber die Mentalität entspricht eher den Sauerländern."

Brand, der im Herbst das vom Behörden Spiegel vorgestellte Buch "Deutschland zum Selbermachen" über innovative Bürgerprojekte mit herausgegeben hat, verglich dabei seinen Job mit dem der Bürgervereine: "Es ist klar, dass man zunächst erst einmal in der Kritik steht, wenn man etwas Neues macht. Viele Leute trauen einem nicht zu, dass die geplanten Maßnahmen zu irgendeinem Erfolg führen. Aber ich habe Kritik immer als zusätzliche Motivation gesehen, um zu beweisen, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat. Das erfordert natürlich eine gewisse Konsequenz, und manchmal eben auch eine gewisse Sturheit", so Brand im Interview mit dem Behörden Spiegel, dass in der kommenden Januar-Ausgabe zu lesen sein wird.

Das Buch "Deutschland zum Selbermachen" kann unter www.deutschland-zum-selbermachen.de bestellt werden.

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