Modellgetriebene Realisierung von standard-basierten Supply Chains

Oracle Applikations- und Technologie-Lösungen für Logistik und SCM

(PresseBox) ( Ettlingen, )
Finanzkrise, knappe Kapazitäten oder die Volatilität des Marktes sind nur drei der Herausforderungen, welche Logistikunternehmen derzeit bewältigen müssen. Als entscheidenden Erfolgsfaktor sieht Dr. Frank Schönthaler, CEO der PROMATIS software GmbH dabei eine optimal gestaltete Supply Chain. Dies wurde insbesondere in seiner Keynote „Optimierung der Supply Chain mit SCOR-Referenzprozessen und Oracle Applikationen“ auf der Veranstaltung Logistik & SCM 2008 der Deutschen Oracle Anwendergruppe (DOAG) und Oracle am 30. September in Bonn deutlich. Das darauf aufbauende PROMATIS Trendsheet „Oracle Lösungen für Logistik & SCM“ beschreibt den Lösungsansatz einer modellbasierten Optimierung und Implementierung logistischer Ketten.

„Eine optimale Supply Chain bringt die gleichzeitige Planung von Produkten, Produktionsverfahren und Vermarktungsstrategien genauso unter einen Hut wie ein aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken aller Geschäftspartner.“ so Dr. Schönthaler. Die Optimierung der Supply Chain ist demnach ein stark kollaborativer Prozess. Moderne Unternehmenssoftware-Lösungen rücken daher gezielt Kollaboration bei Planung, Steuerung, Ausführung und Monitoring von Logistikprozessen in den Mittelpunkt. Entscheidend ist nun, inwieweit u.a. virtuelle Unternehmensstrukturen oder ein unternehmensübergreifendes Daten- und Wissensmanagement unterstützt werden.

Der PROMATIS Lösungsidee liegt das Supply Chain Operations Reference-model (SCOR) des Supply Chain Council zugrunde. SCOR wird als einheitliche Kommunikationsplattform eingesetzt, welche es Anwendern ermöglicht, die eigenen Supply Chain-Verfahren zu diskutieren und danach zu optimieren. Die SCOR-Referenzprozesse werden ebenso für eine modellgetriebene Implementierung von Unternehmenssoftware-Lösungen genutzt. Die Funktionalität der Applikationen, z.B. der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware Oracle E-Business Suite, wird zunächst vollständig in Business Service-Modellen abgebildet. Diese beschreiben u.a. Abläufe, Geschäftsobjekte und Business Rules in einer einheitlichen grafischen Notation. Durch Orchestrierung der Business Services erfolgt der Übergang vom Referenzmodell zur Applikation. Anschließend wird eine Anpassung an kundenspezifische Bedürfnisse vorgenommen. Dr. Schönthaler versicherte, dass mit dieser Vorgehensweise die Optimierung und Umsetzung einer spezifischen Supply Chain in einem Schritt problemlos möglich ist.

Bei der modellgetriebenen Implementierung von Unternehmenssoftware-Lösungen kommt bei PROMATIS das bewährte Vorgehensmodell Integrated Quality Process Model (IQPM™) zum Einsatz. Dabei erfolgt zunächst eine Ist-Analyse und Strukturierung der vorhandenen Prozesse mit anschließender Prozessoptimierung auf Modellebene und Entwicklung eines Ziel-Prozessmodells. Sowohl die Strukturierung des Ist-Prozesses als auch des Soll-Prozesses orientieren sich an SCOR-Referenzmodellen. Das Ziel-Prozessmodell wird auf vorgefertigte Business Service-Modelle „gemappt“. Diese stellt PROMATIS für alle gängigen Module der Oracle E-Business Suite zur Verfügung. Auf die Business Service-Schicht erfolgt dann die Implementierung der Unternehmenssoftware-Lösungen sowie kundenspezifische Erweiterungen. Das gewählte Verfahren genügt somit auch den Anforderungen moderner Service-orientierter Architekturen (SOA).
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