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Pressemitteilung BoxID: 375175 (proALPHA Business Solutions GmbH)
  • proALPHA Business Solutions GmbH
  • Auf dem Immel 8
  • 67685 Weilerbach
  • http://www.proalpha.de
  • Ansprechpartner
  • Claudia Reis
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proALPHA weiter auf Erfolgskurs

Wirtschaftsjahr deutlich positiv abgeschlossen

(PresseBox) (Weilerbach, ) Die proALPHA Gruppe gab anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung am 21. September 2010 die Geschäftszahlen des abgelaufenen Wirtschaftsjahres bekannt. Das ERP-Unternehmen mit Fokus auf mittelständische Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen konnte sich trotz einer im Berichtszeitraum anhaltenden Wirtschaftskrise erneut positiv in Umsatz und Ertrag entwickeln. So stieg der Umsatz um 2,4 % auf 49,3 Mio. Euro (Vorjahr: 48,1 Mio. Euro). Das EBIT liegt mit 7,7 Millionen Euro um 0,6 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau (7,1 Mio. Euro). Damit hat die proALPHA Gruppe auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten Stabilität bewiesen und ihre Marktposition weiter gefestigt.

Mit dem produktnahen Bereich der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse wurde ein Umsatz von 30,6 Mio. Euro erzielt. Dies entspricht einem Anstieg im Vorjahresvergleich um 8,7 %. Der Dienstleistungsumsatz hat das Vorjahresniveau nicht ganz erreicht und ist von 18,9 Mio. Euro in 2008/09 auf 17,9 Mio. in 2009/10 gesunken. Zu den Dienstleistungen zählen neben den consulting- und projektbezogenen Entwicklungsleistungen auch die Leistungen der proALPHA Academy. Die Verschiebung lässt sich dadurch erklären, dass das abgelaufene Wirtschaftsjahr wesentlich durch das Update-Geschäft und die Installation des aktuellen Softwarereleases bei bestehenden Kunden geprägt war. Dies hatte eine Verlagerung von Dienstleistungskomponenten aus der Zuordnung reiner Dienstleistungen in softwarebezogene Serviceleistungen zur Folge. Auch in der Krise hat proALPHA wieder große Anstrengungen in die Mitarbeitergewinnung und -qualifizierung unternommen. Der Personalbestand ist um 4,5 % auf durchschnittlich 462 Mitarbeiter gestiegen. Dadurch hat sich der Personalaufwand, größter Kostenblock des operativen Aufwands, um 1,7 Mio. Euro auf 28,3 Mio. erhöht.

Laut US-Markforschungsunternehmen Gartner verzeichnete der weltweite IT-Markt im Jahr 2009 einen Rückgang um 5,0 %. Gemäß Branchenverband Bitkom reduzierte sich das deutsche IT-Volumen um ca. 2,6 %. Dahingegen hat sich der Business-Service-Provider proALPHA auch in dieser Zeit weiter positiv entwickelt und ist 2009 in die Lünendonk Top 10 der führenden deutschen mittelständischen Standard-Software-Unternehmen aufgerückt. Dennoch ist auch an proALPHA die Krise nicht völlig spurlos vorübergegangen und das reale Wachstum etwas schwächer ausgefallen als noch vor einem Jahr erwartet. Finanzvorstand Jürgen Brand zu den Gründen: "Auch viele unserer Kunden haben wegen anhaltender Unsicherheit in den Märkten ihre IT-Projekte erst einmal verschoben. Insbesondere Unternehmen aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau, die zu unserer Kernzielgruppe gehören, wurden sehr stark von der Krise erfasst."

Der Branchenverband Bitkom geht für 2010 von einer Stabilisierung des deutschen ITK-Marktes aus. Die Stimmung hat sich wieder deutlich aufgehellt und zur Jahresmitte 2010 gehen laut BITKOM bereits 71 % der ITK-Anbieter von einem positiven Geschäftsverlauf mit steigender Nachfrage aus. proALPHA Vorstand Leo Ernst sieht für den Weilerbacher ERP-Spezialisten ähnliche Prognosen: "Wir sehen uns im Markt für mittelständische ERP-Lösungen gut aufgestellt und gehen 2010/11 von Wachstum aus. Klarer werdende Indizien, dass bestehende und potenzielle proALPHA Kunden wieder den Mut gefasst haben, in IT-Technologie und Beratung zu investieren, sprechen dafür."

Laut Bitkom planen viele Unternehmen aufgrund der positiven Geschäftsaussichten Neueinstellungen. Jedes dritte Unternehmen gibt an, durch den Expertenmangel in der Geschäftstätigkeit gebremst zu werden. Auch proALPHA wird sich dieser Herausforderung im laufenden Wirtschaftsjahr wieder verstärkt stellen und zahlreiche Anstrengungen in die Mitarbeiterrekrutierung und -weiterbildung unternehmen, denn von ihnen hängt die für das Unternehmen entscheidende Innovationskraft ab