Pöppelmann Gruppe auf der Fakuma 2021

Aus Salatbecher wird Fahrzeugbauteil: Soundgenerator-Halter aus PCR von Pöppelmann K-TECH®
(PresseBox) ( Lohne, )
Kunststoffspezialist Pöppelmann aus Lohne ist mit den Divisionen Pöppelmann K-TECH®, Pöppelmann KAPSTO® und Pöppelmann FAMAC® auf der Fakuma, der Internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, vom 12. bis 16. Oktober 2021 im Messezentrum Friedrichshafen vertreten. Das Messeprogramm der Unternehmensgruppe zielt auf einen Schwerpunkt der Veranstaltung – zukunftsweisende Branchenlösungen rund um Klimaneutralität, Nachhaltigkeit und Recyclingkreisläufe – ab.

Pöppelmann K-TECH®: Fahrzeugbauteil aus PCR
Die Division Pöppelmann K-TECH® steht für hochkomplexe technische Kunststoffbauteile, eingesetzt in anspruchsvollen Anwendungsfeldern wie der Automobilindustrie. Um Teil einer CO2-neutralen Lieferkette zu werden, erfolgt die Produktentwicklung nach Eco-Design-Maßstäben. Diese berücksichtigt die Integration von Umweltaspekten bei der Gestaltung eines Artikels über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg. So setzt Pöppelmann K-TECH® z. B. innovative Herstellungsverfahren für Leichtbau-Artikel ein und verwendet seit mehr als 25 Jahren Recyclingmaterialien, beispielsweise für Fahrzeugbauteile wie Abdeckungen oder Batterietechnik-Gehäuse. Diese erfüllen vollumfänglich die hohen technischen Anforderungen der Kunden. Auf der Fakuma präsentiert Pöppelmann K-TECH® unter anderem einen Halter für einen Soundgenerator, der für einen renommierten Fahrzeughersteller produziert wird: Das technische Kunststoffbauteil besteht aus einem Kunststoffgranulat, dessen Bestandteile aus gebrauchten Kunststoffverpackungen der haushaltsnahen Wertstoffsammlungen stammt. Diese wurden zu PP GF30 verarbeitet, dessen Materialeigenschaften in Laborprüfungen überzeugten. 2020 ist der Soundgenerator-Halter aus PCR-Kunststoff in Serie gegangen.

Pöppelmann KAPSTO®: Blauer Engel für Schutzelemente aus Kunststoff
Die Division Pöppelmann KAPSTO®, die Kunststoffkappen und Kunststoffstopfen zum Schutz empfindlicher Bauteile in der Industrie fertigt, setzt sich mit ihrem Portfolio ebenfalls für mehr Ressourcenschonung ein: Zahlreiche Normreihen sind mittlerweile auch in PCR-Materialien verfügbar und nach Gebrauch wiederum recyclingfähig, um den Materialkreislauf zu schließen. Dafür werden immer mehr Produkte von Pöppelmann KAPSTO® mit dem Umweltlabel Blauer Engel ausgezeichnet. So beispielsweise Kappen und Stopfen aus PCR-Polyethylen (PCR-PE) sowie PCR-Polypropylen (PCR-PP). Neu im Programm sind Normreihen für Hochvolt-Anwendungen für das Automotive-Segment: Die Steckerkappen und die Steckerabdeckung sind ebenfalls in PCR-PP bzw. PCR-PE erhältlich. Seit dem Frühjahr 2021 ergänzen zudem rund 100 neue Produkte aus sechs verschiedenen Normreihen das Katalogprogramm der ressourcenschonenden Artikel und überzeugen durch bewährte KAPSTO® Produkteigenschaften. Darüber hinaus können Anwender aus einem breiten Produktportfolio an thermogeformten Kappen und Stopfen sowie Thermoform-Trays (den Artikelkonturen angepasste Kunststoffverpackungen für ein optimales Handling und bestmöglichen Schutz sensibler Bauteile, z. B. aus den Bereichen Elektronik, Sensorik oder Automotive) wählen. Das Verfahren, mit dem sich besonders dünnwandige, großformatige Artikel herstellen lassen, steht für Materialreduzierung sowie Ressourceneinsparung bei Logistik und Transport.

Pöppelmann FAMAC®: Mono-Materialien für optimiertes RecyclingVon diesem Wissen Auch bei Pöppelmann FAMAC®, Spezialist für Verpackungen und technische Funktionsteile für die Lebensmittel-, Pharma- und Medizintechnikbranche, bestimmt ein schonender Umgang mit Ressourcen das Messeprogramm. Die Entwicklung nachhaltiger Verpackungen erfolgt nach dem 3-R-Konzept, hinter denen sich die Schlagworte „Reduce“, „Reuse“ und „Recycle“ verbergen. Das Konzept beinhaltet, bei der Auslegung neuer Verpackungen den Einsatz von Kunststoff zu reduzieren bzw. einer Wiederverwendung der Produkte anzustreben oder die bestmögliche Recyclingfähigkeit zu erzielen. Im Lebensmittel-, Pharma- und Medizintechnikbereich, wo aufgrund gesetzlicher Vorgaben und Kundenanforderungen aktuell nur für bestimmte Produkte Sekundärrohstoffe verwendet werden können, entwickelt der Verpackungsspezialist für seine Kunden unter anderem innovative Lösungen aus Mono-Materialien, die für ein verbessertes Recycling stehen.
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