Preisverleihung des KTBL Bundeswettbewerbs auf der EuroTier in Hannover

PlanET Biogasanlage gehört zu den besten Deutschlands

Staatssekretär Gerd Müller, Alfons und Frank Kisfeld, Andreas Schütte (FNR), Thomas Jungbluth (KTBL)
(PresseBox) ( Hannover/Vreden, )
Große Auszeichnung für eine PlanET Biogasanlage: Im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Musterlösungen zukunftsorientierter Biogasanlagen“ wurde die Biogasanlage Kisfeld in Vreden als eines der fünf überzeugendsten Anlagenkonzepte prämiert. Ausgerichtet wurde der deutschlandweite Wettbewerb vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Zusammenarbeit mit der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) sowie dem Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL).

Prämiert wurde die Biogasanlage der Familie Kisfeld aufgrund ihrer besonders effizienten Biomasseverwertung, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Die Preisverleihung sowie die Übergabe des Preisgeldes erfolgte im Rahmen der Fachmesse EuroTier am 11. November in Hannover durch den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Gerd Müller.

Umweltverträgliches Wärmekonzept überzeugt die Jury

Punkten konnte die Vredener PlanET Anlage besonders durch ihr zukunftsweisendes Wärmekonzept. Nicht nur die Schweinezucht der Kisfelds wird durch die Biogasanlage mit Wärme versorgt, auch ein externer Abnehmer profitiert von der umweltfreundlichen Bioenergie. Über eine knapp 1,0 Kilometer lange Fernwärmeleitung versorgt die Biogasanlage das nahe gelegene St. Marien Hospital mit der Abwärme aus dem Blockheizkraftwerk. „Die Einsparungen bei den Heizkosten werden zwischen dem Krankenhaus und unserem Betrieb gerecht aufgeteilt“, erklären Alfons und Frank Kisfeld, Betreiber der PlanET Biogasanlage, das Konzept. „Unser Erlösanteil trägt in erster Linie dazu bei, die Fernwärmeleitung zu finanzieren. Wirtschaftlich interessant wird das Fernwärmenetz für uns jedoch durch den gesetzlichen KWK-Bonus. Dieser fällt unserem Betrieb komplett zu und mindert damit das Risiko der Investition in das Wärmenetz.“

Ein zusätzlicher Pluspunkt des Projektes ist außerdem ein besonderes Energiemanagement-System, das die jahreszeitlich bedingten Schwankungen in den Grund- und Spitzenlastzeiten berücksichtigt. Bei erhöhtem Wärmebedarf im Winter wird die Wärmelieferung durch die Biogasanlage automatisch durch eine Hackschnitzelheizung auf dem Hof unterstützt.


Kooperation mit dem Krankenhaus rentiert sich für beide Seiten
Die Kooperation mit dem Krankenhaus ist für Alfons und Frank Kisfeld eine echte Erfolgsgeschichte. Bei der Suche nach einem geeigneten Wärmeabnehmer raten die Landwirte deshalb interessierten Biogasproduzenten kreativ zu sein: „Für uns wird sich das Projekt schon in wenigen Jahren bezahlt machen, und nach der Novellierung des EEG rechnet sich das ganze hoffentlich noch besser.“

Mehr Informationen unter www.planet-biogas.com
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