Bei PIRONET NDH greifen Kostensenkungen, dennoch schwaches Quartal

(PresseBox) ( Köln-Porz, )
Das Jahr 2009 bescherte nicht nur Deutschland den schärfsten konjunkturellen Einbruch seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Bis zur Jahresmitte kam es zu einem dramatischen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Seither stellt sich eine Seitwärtsbewegung ein. Gleichwohl war die Rezession derart ausgeprägt, dass das Verarbeitende Gewerbe in diesem Jahr rund 20% weniger Waren produziert als 2008. Staatliche Programme, ein stabiler privater Konsum und ein vergleichsweise widerstandsfähiges Baugewerbe bildeten hierzu einen Gegenpol. Per saldo erwarten die Konjunkturexperten einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts in einer Größenordnung von um die 5%.

In diesem Schrumpfungsprozess entwickelt sich die ITK-Industrie besser als die Gesamtwirtschaft. War die Branche zu Jahresbeginn noch optimistisch, sich vom allgemeinen Trend abkoppeln zu können, wurde diese Hoffnung von der Realität eingeholt. Dennoch liegt das vom Bundesverband BITKOM erwartete Umsatzminus bei Software (-3,2%) und IT-Dienstleistungen (-0,2%) deutlich niedriger als das der Gesamtwirtschaft. Besser als der Branchendurchschnitt entwickelte sich PIRONET NDH. Der Anbieter innovativer Lösungen zur Erstellung, Synchronisierung und Verteilung von digitalen Inhalten jeglicher Art und zur Optimierung von internen und externen Geschäftsprozessen einschließlich ITK-Outsourcing wies nach 9 Monaten ein Plus beim Umsatz von knapp 1% aus. Dies lag jedoch deutlich unter den Planzahlen, so dass die Umsatz- und Ergebnisziele vor allem wegen eines schwachen 3. Quartals verfehlt wurden.

Nach einem noch zufriedenstellend verlaufenden 1. Quartal erwiesen sich die Wachstumsziele im weiteren Jahresverlauf vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise als zu ambitioniert. Durch den Ausbau des Vertriebs war der Kostenblock zu stark angewachsen. Daraufhin wurde im Juli gegengesteuert und ein umfangreiches Sparprogramm verordnet, das zu Kostenersparnissen von mindestens 2,5 Mio. EUR im 2. Halbjahr führt. Hierdurch wurden die Kosten von rund 16,7 Mio. EUR (Q2) auf annähernd 15,1 Mio. EUR gesenkt. Die Zahlen belegen, dass PIRONET NDH bei seinem Kostensenkungsprogramm gut voran kommt. Da der Umsatz im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum allerdings um 14,2% auf 13,9 Mio. EUR zurückfiel, hat sich der negative Ertragstrend fortgesetzt. Das EBIT drehte von 1 Mio. EUR auf -1,2 Mio. EUR und das EBT von 1,1 auf - 1,4 Mio. EUR.

Die aufgelaufenen Zahlen für die ersten 9 Monate ergeben folgendes Bild: Umsatz 45 Mio. EUR ( Vj. 44,7 Mio. EUR); EBIT -1,9 Mio. EUR (1,9 Mio. EUR); EBT -2,5 Mio. EUR (2,5 Mio. EUR). Auch wenn sich die Ertragslage vom 2. auf das 3. Quartal noch einmal verschlechtert hat, ist PIRONET NDH bei einer wesentlichen Zielsetzung des Sparprogramms, nämlich die liquiden Mittel zu schonen, einen großen Schritt vorangekommen. Der Kassenbestand ging um 1,4 Mio. EUR von 14,3 Mio. EUR (30.6.) auf 12,9 Mio. EUR zurück, wovon allein 1 Mio. EUR auf die Dividendenzahlung entfiel. Operativ lag somit der Geldverzehr bei 0,4 Mio. EUR nach noch 4,5 Mio. EUR im Zeitraum April bis Juni. PIRONET NDH arbeitet nach wie vor ohne Bankverbindlichkeiten.

Mit dem 3. Quartal dürfte aus operativer Sicht der Tiefpunkt in der aktuellen Berichtsperiode erreicht sein. Auch im Schlussquartal hat die Stabilisierung der liquiden Mittel höchste Priorität. Dennoch ist auf Jahressicht mit einem Verlustausweis beim Ergebnis zu rechnen.
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