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Carl-Peter Forster droht offen mit Entlassungen, nun kommt die Kanzlerin persönlich nach Rüsselsheim.

Die Erwartungshaltung der Opel Belegschaft an Angela Merkel ist hoch.

(PresseBox) (Bochum, ) Zwar war der Besuch der Bundeskanzlerin bei Opel schon im September geplant aber besser konnte das Timing von Angela Merkel nicht sein. Am 31. März wird die Bundeskanzlerin die Opel-Zentrale in Rüsselsheim besuchen.

Die Erwartungshaltung der Opel Belegschaft an Angela Merkel ist hoch. So hoffen die 29.000 deutschen Opel Mitarbeiter, dass die Kanzlerin an diesem Tag die notwendige staatliche Unterstützung von mindestens 3.3 Milliarden Euro im Gepäck hat.

Zurzeit versucht Carl-Peter Forster lautstark die Kanzlerin und den Wirtschaftminister mit der Androhung von Werksschließungen und Entlassungen von mindestens 3.500 Opel-Mitarbeitern unter Druck zusetzten. Auch mit dem Wissen das Opel kaum eine Überlebenschance ohne GM in Europa hat, pokert der Europa Chef um Steuergelder.

Noch im Juni 2008 hat Carl-Peter Forster in einem Interview auf die Frage „ob es Opel ohne GM in Deutschland überhaupt noch geben würde? geantwortet: „Ohne General Motors hätte Opel nicht überlebt und würde auch in Zukunft schwer überleben. Ganz schlicht, weil sich die Entwicklung neuer Modelle, neuer Motoren Opel allein gar nicht leisten kann“.

Egal wie groß das Rettungspaket der Bundesregierung auch immer sein mag, es wird Opel langfristig in Deutschland nicht retten können und das weiß Carl-Peter Forster schon heute.