Aktuelle Studie besagt: Druck auf digitale Dienste ist seit Beginn der Pandemie um 80% gestiegen – 40% glauben, das Schlimmste kommt erst noch

58 % der deutschen DevOps-Community und IT-Fachleute arbeiten zusätzlich mehr als zehn Stunden pro Woche an der Lösung von IT-Incidents

(PresseBox) ( San Francisco, )
PagerDuty, Inc. (NYSE: PD), ein globales Unternehmen auf dem Gebiet des Digital Operations Managment, hat heute eine neue weltweite Studie veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass seit Beginn der COVID-19-Pandemie mehr als 80% der Organisationen einen erheblichen Anstieg des Drucks auf digitale Dienste wahrnehmen. In Deutschland sind es sogar 85% der Unternehmen, damit steht Deutschland international auf Platz 1. Weltweit berichten Unternehmen von einem Anstieg der täglichen Incidents um 47 %. Damit haben 62 % der IT- und DevOps-Fachleute im Vergleich zu vor sechs Monaten mehr als 10 zusätzliche Stunden pro Woche für die Lösung von IT-Incidents aufgewendet. In Deutschland leisteten insgesamt 66% der IT Fachleute mehr als fünf Stunden pro Woche Mehrarbeit.

Nach der weltweiten Umfrage, an der mehr als 700 Developer und IT Fachleute aus Europa, USA und Asien-Pazifik teilnahmen – darunter rund 300 Experten aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien - erwarten 40 % der Organisationen, dass sich dieser digitale Druck in den nächsten sechs bis zwölf Monaten weiter verstärken wird.

„Die Pandemie hat die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten, kommunizieren, lernen und einkaufen, unumkehrbar verändert. Wir leben jetzt in einer Welt, in der die Digitalisierung Standard ist und dabei steht viel auf dem Spiel. Ausfallzeiten können Umsatzeinbußen in Millionenhöhe bedeuten, wobei es eine komplexe Aufgabe ist, digitale Dienste perfekt am Laufen zu halten“, erklärt Rachel Obstler, Vice President of Product bei PagerDuty. „Diese Untersuchung unterstreicht, dass jedes Unternehmen vor der Herausforderung steht, seine digitale Transformation zu beschleunigen, um mit den Erwartungen und Bedürfnissen der Kunden Schritt zu halten, während es gleichzeitig mit einer Zunahme der digitalen Komplexität und Belastung zu kämpfen hat. Der Bericht weist auch offen auf die menschlichen Auswirkungen dieses dramatischen Wandels hin: Die immense Belastung für die IT-Fachleute, die die digitalen Dienste am Laufen halten müssen und die am Ende zu einem massiven Burnout führen könnte.“

55 % aller Befragten gaben an, dass sie seit Beginn der Pandemie mindestens fünf Mal pro Woche IT-Vorfälle in ihrer Freizeit lösen sollen. 39 % der Befragten machen zu 100 % Eil- bzw. Notfalleinsätze oder müssen ungeplante Arbeiten erledigen, was keinen Raum für proaktive oder innovative Arbeit lässt. In Deutschland sind es sogar 46% der Befragten, die angeben, dass sie ausschließlich mit „Feuerlöschen“ und ungeplanter Arbeit beschäftigt sind. Damit steht Deutschland an Platz 1. Infolgedessen mussten Organisationen während der letzten 3-6 Monate weltweit durchschnittlich 7,6 Projekte abbrechen oder verschieben.

Hier weitere wichtige Ergebnisse der Umfrage:

IT- und DevOps-Fachleute sind der Meinung, dass sie eine wichtige Rolle in der Digitalwirtschaft spielen.
  • Der wichtigste Grund, warum die Befragten an ihrem Arbeitsplatz bleiben, sind ihre Teams und die Kameradschaft im Bereich DevOps/IT (71 %).
  • 58 % sind dankbar dafür, eine integrale Rolle in der digitalen Wirtschaft spielen zu können. In Deutschland sind das sogar 63% der Befragten.
Sie sorgen sich jedoch, mit dem beträchtlichen Arbeitsvolumen nicht Schritt halten zu können.
  • 53 % der Befragten gaben an, dass der Druck, digitale Dienste perfekt am Laufen zu halten, in den letzten drei bis sechs Monaten ein beispielloses Niveau erreicht hat. Dieser Meinung schließen sich in Deutschland nur 35% der Fachleute an.
  • 46 % der IT-Fachleute fühlen sich überfordert, wenn sie an die nächsten zwölf Monate denken und sind der Meinung, dass das Arbeitsaufkommen in der Zukunft noch weiter steigen wird. In Deutschland sind es nur 35% der Studienteilnehmer, die angeben, sich überfordert zu fühlen.
  • 79 % der DevOps- und IT-Fachleute glauben, dass die Beschleunigung des digitalen Wandels im Jahr 2021 die oberste Priorität ihres Unternehmens werden muss.
Die Fachleute und Teams glauben, dass intelligente Erkenntnisse und Automatisierung für den Erfolg ihrer Arbeit entscheidend sein werden.
  • 51 % halten intelligente Daten und Erkenntnisse, die dabei helfen, zeitliche Prioritäten zu setzen, für entscheidend.
  • 64 % glauben, dass eine Automatisierung von bisher manuellen Prozessen entscheidend sein wird, um mit weniger mehr zu erreichen und der steigenden Nachfrage nach digitalen Diensten gerecht zu werden.
  • 69 % glauben, dass intelligente Integrationen entscheidend für die effizientere Erledigung ihrer Arbeit sind.
„Organisationen sind bestrebt, aus der neuen Norm des Vorrangs digitaler Lösungen (Digital First) Kapital zu schlagen. Hierfür müssen sie ihre digitalen Abläufe modernisieren und automatisieren, weil der bisherige Ansatz nicht mehr funktioniert. Man benötigt Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Automatisierung, um die Komplexität zu verringern sowie proaktiv und vorausschauend zu handeln“, erklärt Rachel Obstler weiter. „Jedes Unternehmen, das versäumt, seine Vorgehensweise adäquat und kontinuierlich anzupassen, gefährdet die Kundenzufriedenheit, die Gesundheit der Mitarbeiter sowie entscheidende Projekte und riskiert eine erhebliche Beeinträchtigung der Kostenstruktur.“
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