Wenn jede Minute zählt: digitale Ersthelfer-Alarmierung jetzt auch im Ruhrgebiet

Die Feuerwehr Duisburg startet den Einsatz der P3 App corhelp3r

corhelp3r-App (PresseBox) ( Aachen, )
Bei einem Herzkreislaufstillstand zählt für das Überleben der Patienten jede Minute. Um bei zeitkritischen Notfällen die Einleitung von lebensrettenden Erste-Hilfe-Maßnahmen zu beschleunigen, setzt die Feuerwehr Duisburg nun auf das App-basierte Ersthelfer-Alarmierungs-System corhelp3r von P3 telehealthcare (P3). Über die App kann die Duisburger Leitstelle qualifizierte Ersthelfer in der Umgebung eines Notfalls alarmieren und bei der Wiederbelebung eines reanimationspflichtigen Patienten unterstützen.

„Mit der Einführung der corhelp3r-App in Duisburg wollen wir die Überlebensrate bei einem Herzkreislaufstillstand signifikant steigern. Deshalb haben wir bereits im Vorfeld begonnen proaktiv qualifizierte Ersthelfer zu akquirieren. Es sind jetzt schon rund 200 Freiwillige in unserem System registriert und freigeschaltet. Diese können nun bei umgebungsnahen Reanimationsfällen von der Duisburger Leitstelle alarmiert und via App direkt oder über „Umweg“ über einen Laien-Defibrillator (AED) zum Einsatzort navigiert werden. Das ist eine tolle Resonanz“, sagt Frau Andrea Hennrich, Qualitätsbeauftragte des Rettungsdienstes der Stadt Duisburg.

Die von der GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH und der P3 telehealthcare GmbH entwickelte App vereint die Funktionen der GPS-Ortung potenzieller Lebensretter und die bedarfsgerechte manuelle oder automatische Alarmierung mit der telemedizinischen Unterstützung bei der Reanimation – so wird die überlebenswichtige Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt. Neben der App, die für Android und iOS Smartphones verfügbar ist, besteht das System aus einer webbasierten Plattform über die der Projektverantwortliche sämtliche Alarmierungsparameter, Einsatzkategorien, Nutzergruppen und Schulungstermine selbstständig managen kann.

Anfang 2017 wurde die App in den Regelrettungsdienst der Stadt Aachen eingebunden. Mittlerweile ist sie auch im Rahmen des Projektes „Erleben“ in den Landkreisen Vechta, Cloppenburg, Oldenburg, Ammerland, Wesermarsch, und den kreisfreien Städten Oldenburg und Delmenhorst sowie als eine Säule des durch den Innovationsfond geförderten Projektes Land I Rettung in Vorpommern-Greifswald im Einsatz.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.corhelp3r.de

Weitere Informationen

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Erfolgt keine direkte Herzdruckmassage, sterben bereits nach 5 Minuten die ersten Gehirnzellen unwiderruflich ab. Dies hat zur Folge, dass der Patient bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes schwerste Schäden davontragen kann. Notfälle dieser Art ereignen sich in Deutschland bis zu 100.000 Mal pro Jahr und nur in ca. 30 Prozent der Fälle beginnen Laien eine Reanimation (z.B. Herzdruckmassage) vor Eintreffen des Rettungsdienstes. Dabei kann eine schnelle Reanimationsmaßnahme die Überlebensrate bei Herzstillstand verdreifachen.
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