Dass wir auch bei uns im Land einen dynamischen Aufschwung verspüren, ist das Verdienst der kleinen und mittleren Firmen. Selbstverständlich ist das nicht: Die tiefste Krise in Deutschland nach dem Krieg war eine harte Bewährungsprobe für unsere Wirtschaft. Diese Probe hat sie mit Bravour bestanden. Der Erfolg bestätigt auch, dass die Landesregierung mit ihrer Mittelstandspolitik auf dem richtigen Weg ist. Neben einem breiten Spektrum von maßgeschneiderten Förderprogrammen unterstützt die Landesregierung mehrere Branchennetzwerke unter Mitwirkung von Forschungsstätten. Diese Zusammenarbeit stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft.
Die Unternehmen ruhen sich nicht auf den Erfolgen aus und stellen sich neuen Herausforderungen. Das betrifft nicht zuletzt den heraufziehenden Fachkräftemangel. Ausbildung ist die beste Möglichkeit, Fachkräftenachwuchs zu rekrutieren. Viele Unternehmen handeln danach. Auf dem Ausbildungsmarkt kehren sich freilich die Verhältnisse um: Nicht mehr die Unternehmen können sich die Auszubildenden aussuchen, sondern die Jugendlichen ihr Ausbildungsunternehmen. Alle Beteiligten, Unternehmen, Landesregierung, Gewerkschaften, Kammern, Verbände und Arbeitsagentur, haben die Entwicklung verstanden und sich zu einem Fachkräftesicherungspakt zusammengeschlossen.
Ich wünsche den Juroren bei der Auswahl der Preisträger eine glückliche Hand. Einfach ist das nicht, denn eigentlich hätte der ganze Mittelstand einen Großen Preis verdient!