NASA-Zulieferer nutzt hyperMILL® für hochpräzise Zerspanung

OPEN MIND Kunde feiert Weltraumerfolg

Modell des TESS-Raumfahrzeugs, Quelle: NASA's Goddard Space Flight Center
(PresseBox) ( Wessling, )
OPEN MIND Technologies gratuliert seinem Kunden Ramco Machine, LLC (Rowley, MA, USA) zu seiner Beteiligung an einer Weltraummission mit spektakulären Entdeckungen. Die TESS-Mission hat kürzlich ihren ersten Planeten entdeckt, der um zwei Sonnen kreist. Für den Transiting Exoplanet Survey Satellite (TESS) hatte Ramco hochpräzise Kamerahalterungen aus Invar gefertigt – unter Einsatz von 5-Achs-Bearbeitungsstrategien der CAM-Software hyperMILL®.

Die Herstellung der Halterungen erforderte die Bearbeitung von Invar, einer Nickel-Eisen-Legierung mit niedrigem Wärmeausdehnungskoeffizienten, die es ermöglicht, den Strapazen des Raketenstarts standzuhalten und die extremen Temperaturschwankungen des Weltraums auszugleichen. Die Montagehalterung weist äußerst enge Toleranzen auf. Die Dicke der zentralen Rippe beträgt 1,27 mm (0,050") ±0,025 mm (±0,001"), die Abweichung von der Vertikalität zwischen den Flächen wird auf 0,025 mm gehalten und auch die beiden gegenüberliegenden Flächen der Halterung müssen parallel bis auf 0,025 mm genau aufeinander ausgerichtet sein. Um Invar zu zerspanen und die erforderlichen Toleranzen zu erreichen, verwendete Ramco verschiedene innovative hyperMILL® 5-Achs-Strategien.

Hintergrund

Im Jahr 2017 wurde Ramco vom MIT Lincoln Laboratory (Lincoln, MA, USA) mit der Herstellung der Kamerahalterungen für die TESS-Satellitenmission der NASA beauftragt. Diese ist darauf ausgelegt, nahe gelegene helle Sterne zu erforschen und zu vermessen, um Planeten zu finden, die um diese Sterne kreisen. Im Jahr 2018 wurde ein solarbetriebener Weltraumsatellit, der mit vier ultrasensiblen Kameras ausgestattet ist, an Bord einer zweistufigen SpaceX-Falcon-9-Rakete in den Weltraum gestartet. Das am MIT-Lincoln-Laboratorium entwickelte Vier-Kamera-System überwacht die Helligkeit von mehr als 200 000 Sternen und sucht nach winzigen Helligkeitsabfällen während des Vorbeiflugs der Planeten vor jedem Stern.

Hier finden Sie weitere Informationen zur TESS-Mission der NASA.
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