Weiterbildung & Home-Office mit Kindern

#WORKHACKS Weiterbildungs-Reihe Teil 2

(PresseBox) ( Nürnberg, )
Studien- und Lehrgänge der OHM Professional School sind berufsbegleitend konzipiert und neben dem Beruf möglich! Die Corona-Pandemie stellt jedoch die gesamte Welt vor neue Herausforderungen – die Balance aus Beruf, Bildung und Privatleben kann schnell ins Wanken geraten, wie wir von einigen Studierenden gerade immer wieder hören:

„Ich studiere schon ein paar Monate berufsbegleitend und habe auch hin und wieder im Home-Office gearbeitet. Seit Beginn der Corona-Krise arbeite und studiere ich nur noch Zuhause. Dabei dürfen aber die Kinder (9 und 11) nicht zu kurz kommen und das alles zusammenzubringen ist eine echte Herausforderung.“ Maximilian B., erfundener Weiterbildungs-Studierender der OHM Professional School.“

Nun gibt es für diese Situation keine perfekte Lösung: wie man es auch dreht und wendet: es ist anspruchsvoll und herausfordernd – das wissen wir von der OHM Professional School auch aus eigener, persönlicher Erfahrung. Dennoch gibt es Tipps und Tricks, die das Leben erleichtern – auch jetzt. Deshalb kooperieren wir mit #workhacks aus Berlin, die sich mit minimalinvasiven Methoden rund um die Arbeitswelt beschäftigen. Folgend kommt ein Beispiel, wie eine Familie die Zeit mit ein paar Hacks meistert:

Workhacks können Lifehacks sein

Nach den ersten (eher chaotischen) Wochen haben Maximilian und seine Frau Saskia gemerkt, dass sie sich grundsätzlich auf die neue Situation einstellen müssen und versucht herauszufinden, wie das ganze optimiert werden kann: „Unsere Familie habe ich als Team gesehen und dachte mir – warum versuchen wir es nicht mit einer Retrospektive?“

Keep, drop, try

Wenige Tage später traf sich die gesamte Familie am Küchentisch und nahm sich Zeit, die SCRUM‑Retrospektive anhand von drei Fragen durchzugehen:
  1. Was lief gut, was wollen wir beibehalten?
  2. Was wollen wir sein lassen?
  3. Was wollen wir ändern oder ausprobieren?
„Bei der ersten Frage haben wir auch gewürdigt, was die beiden Kinder auch vor Corona schon gemacht haben: zum Beispiel wie gut sie uns im Haushalt unterstützen. Bei der Frage, was wir sein lassen wollen haben sich auch die Kinder zu Wort gemeldet. Sie vermissten es, dass ich mit ihnen nach der Arbeit spielen gehe oder ihre Hausaufgaben anschaue und fanden auch, dass Saskia oft kocht. Ich soll doch mal wieder Pizza mit ihnen machen. Da fiel mir auf, dass wir als Eltern in eine seltsame Rollenverteilung zurückgefallen sind – und wie viel meine Frau auf sich nimmt, damit alles läuft. Ich war sehr auf meine Arbeit und das Studium fixiert, habe aber inzwischen einen Rhythmus gefunden, um wie vor Corona Zeit für meine Familie zu haben.“

Ausprobieren erwünscht

Maximilian hat gemeinsam mit der Familie eine Lösung gefunden: „Am wichtigsten ist es, eine Routine zu etablieren und sie einzuhalten. Ich stehe inzwischen eineinhalb Stunden früher auf und nutze die ruhige Zeit am Morgen, um Dinge für mein Studium zu erledigen, die sonst meinen Feierabend blockieren. Saskia und ich haben eine Tabelle erstellt, mit der wir uns den Haushalt und die Hilfestellung bei den Hausaufgaben aufteilen. Ähnlich machen wir es auch mit den Kindern: Sie sind Stundenpläne von der Schule gewohnt, also nehmen wir uns jeden Sonntag Zeit, einen aktuellen Plan für die kommende Woche zu schreiben. Die zwei helfen dabei fleißig mit und haben Freude daran, die Pläne jedes Mal anders zu bemalen oder mit Stickern zu bekleben. Bei unserer letzten Retrospektive – wir wiederholen das Treffen alle zwei Wochen – kam Saskia die Idee, die Pomodoro‑Technik mit den beiden Kindern auszuprobieren. Das ist unser nächster Schritt. Vor allem bei unbeliebten Fächern kann es helfen, die Konzentration der Kinder auf kleine Etappen zu verteilen, denn ein Pomodoro geht nur 25 Minuten (https://digital-workhacks.de/2020/06/17/pomodoro-technik-im-homeschooling/). Ganz viel ‚Pomodoros‘ gab es aber auch vorgestern auf der Pizza, die sich die Kleinen gewünscht hatten.

Für die nächste Zeit werden wir uns einen TimeTimer® kaufen, den ich sonst in meinem Team nutze. Dann sehen wir alle, wie die Zeit vergeht. Ich habe schon von einigen Familien gehört, dass die Uhr richtig gut bei Kindern ankommt."

Dieser Beitrag ist der zweite Teil einer Reihe von Tipps für die Arbeit und die Weiterbildung zuhause. Wenn Sie Lust auf mehr Workhacks bekommen haben, können Sie jederzeit im Digital Workhacks-Blog nach neuen Ideen stöbern. (www.digital-workhacks.de)
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