NovoCarbo speichert CO2 im Boden und bringt erste deutsche Zertifikate an den Markt

Handel der Kohlenstoffsenken-Zertifikate auf neu geschaffener Blockchain-Trading-Plattform

Die NovoCarbo GmbH speichert mit Pflanzenkohle CO2 im Boden. Das junge CleanTech-Unternehmen ist Finalist des diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreises DNP.
(PresseBox) ( Dörth, )
Die  NovoCarbo GmbH, einer der europaweit führenden Hersteller und Vermarkter von Premium-Pflanzenkohle, handelt erstmalig die von ihr geschaffenen Kohlenstoffsenken auf einer Trading-Plattform. Das CleanTech-Unternehmen ist Anbieter von Kreislaufwirtschaftslösungen und Betreiberkonzepten mit dem Endprodukt „Pflanzenkohle“. Diese entsteht durch die Karbonisierung biogener Reststoffe. Mit ihrer Verwendung im Boden schafft NovoCarbo klimapositive, zertifizierte Kohlenstoffsenken, die ab sofort als Carbon Sink Credits gehandelt werden. An der Vergütung der Senkenleistung beteiligt NovoCarbo ihre Kunden. Denn die Pflanzenkohle kommt hauptsächlich in der Erdenherstellung und der Landwirtschaft zum Einsatz und bindet dort den Kohlenstoff über Jahrhunderte. Dies ist eine einzigartige Möglichkeit, CO2 langfristig der Atmosphäre zu entziehen und den Klimawandel abzubremsen.

Für den Zertifikatehandel ließ sich die NovoCarbo GmbH in einem ersten Schritt EBC-Sink zertifizieren. EBC ist der national und international höchste wissenschaftliche Standard für Pflanzenkohleproduzenten. Die sog. Sink-Zertifikate attestieren der NovoCarbo das Senkenpotenzial ihrer Pflanzenkohle-Produktion. Nun werden die Zertifikate auf der Freiburger Trading-Plattform Carbonfuture gehandelt. Dies unterstreicht die besondere Rolle des Unternehmens und Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2021 (DNP) als wichtigen Treiber der Klimawende.

NovoCarbo produziert die Pflanzenkohle nach dem sogenannten PyCCS-Verfahren (Pyrogenic Carbon Capture and Storage). Dazu pyrolysiert sie mithilfe der PYREG-Anlagentechnik pflanzliche Reststoffe wie Grünschnitt, Nussschalen oder Trester. Bei 500°-700°C bilden die in der Biomasse einst der Atmosphäre entzogenen Kohlenstoffe neue, äußerst stabile Verbindungen in Form von Pflanzenkohle. Diese Pflanzenkohle wird anschließend in Böden eingebracht oder gelangt über die Applikation im Tierfutter, in der Stalleinstreu, in der Gülle, im Kompost oder in Biogasanlagen indirekt in landwirtschaftliche Böden. Damit schafft das junge Cleantech-Unternehmen terrestrische Kohlenstoff-Senken, die für die Eindämmung der Klimakrise dringend notwendig sind. Denn Für die Klimaneutralität der Europäischen Union muss bis ins Jahr 2050 das jährlich zu schaffende Senkenvolumen auf mindestens 850 Mio. t CO2 anwachsen (Quelle: EBI Whitepaper).

„Unsere Senken-Zertifizierung belebt spürbar die Nachfrage nach Betreiberkonzepten als Mittel zur CO2-Kompensation.“, sagt Caspar v. Ziegner, CEO der NovoCarbo GmbH, und erklärt: „In diesen Fällen fungieren wir als Projektentwickler für Kreislaufwirtschaftslösungen und betreiben PyCCS-Anlagen für industrielle Kunden auf ihrem Grundstück oder in unmittelbarer Nähe.  Wir freuen uns über die wachsende Wahrnehmung dieses so elementaren Klimaschutzinstruments. Vor allem aber lässt sich ab sofort die gesamtgesellschaftliche Klimaleistung unserer Kunden monetarisieren. Wir stehen am Anfang einer spannenden Entwicklung.“

„Viele wollen einen effektiven Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise leisten und suchen vertrauenswürdige, regional verwurzelte Mittel. Innovative Unternehmen wie NovoCarbo und deren Kunden, die Anwender von Pflanzenkohle, schaffen Kohlenstoffsenken. Diese vermitteln wir über unsere Blockchain-Plattform an Akteure, die echtem Klimaschutz verpflichtet sind. So können wir Klimaneutralität und die Netto-Null erreichen und vor Ort Kreisläufe schließen.“, erklärt Hannes Junginger-Gestrich, Geschäftsführer der Carbonfuture GmbH.
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