Auch KMU treiben Digitalisierung voran

Gravierender Strukturwandel im Einkauf erfordert Handeln

(PresseBox) (Dresden, ) Der Teilnehmerrekord auf den 8. eLÖSUNGSTAGEN am 14. und 15. März in Düsseldorf hat gezeigt: Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft bestand auf Seiten deutscher Unternehmen offenbar noch nie zuvor so viel Interesse an eSourcing und eProcurement wie in diesen Tagen. Das betrifft nicht mehr nur große Konzerne, sondern auch immer mehr kleinere und mittlere Unternehmen. Dazu sprachen wir mit Dr. Silvius Grobosch, Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME), und Michael Bibow, CEO der NEWTRON AG.

Das Motto des Kongresses lautete „Einkauf der Zukunft: Potenziale der Digitalisierung nutzen“. Warum dieses Thema?

Dr. Silvius Grobosch: Im Einkauf findet zurzeit ein gravierender Strukturwandel statt. Ausgelöst werden die Veränderungen durch die Digitalisierung der Wirtschaft. Für den BME ist es daher noch wichtiger geworden, dem Einkäufer aufzuzeigen, wie beispielsweise eAuktionen für die Beschaffungsorganisation zu nutzen sind. Es geht letztlich darum, Einkäufern mithilfe von elektronischen Lösungen den Rücken freizuhalten.

Warum spielt der Einkäufer im Unternehmen bei der Digitalisierung eine Schlüsselrolle?

Dr. Silvius Grobosch: Der Einkäufer ist ein natürlicher Schnittstellenmanager. Er ist mit jedem Unternehmensbereich vernetzt. Zudem hat er eine hohe Verantwortung. So muss er beispielsweise regelmäßig die Entwicklung bei den Rohstoffpreisen verfolgen, um den richtigen Beschaffungszeitpunkt zu erwischen. Kauft er zum falschen Zeitpunkt, macht das Unternehmen Verlust. Die Risikofaktoren nehmen zu, die Lieferketten werden fragiler, was für den Einkäufer eine hohe Belastung darstellt. Eine weitere Herausforderung stellt das Internet der Dinge dar. Wir wollen den Einkäufern helfen, sich als Wertschöpfungstreiber an die Spitze der Digitalisierungsbewegung zu setzen. Dazu benötigt er Informationen. Deshalb waren während der eLÖSUNGSTAGE mehr Teilnehmer als je zuvor dabei, um sich in den zahlreichen Foren über Best-Practice-Lösungen zu informieren und direkt mit den Anbietern in Kontakt zu treten.

Die NEWTRON AG, die Unternehmen mit einem digitalen Beschaffungs-Workflow unterstützt, gehörte zu den Ausstellern. Herr Bibow, würden Sie sagen, dass das Interesse an Ihren Lösungen steigt?

Michael Bibow: Wir waren praktisch ohne Unterbrechung in Gesprächen mit Interessenten wie auch unseren Kunden. Der Trend, dass neben Konzernen auch kleinere und mittlere Unternehmen nach Lösungen suchen, um sich für die Herausforderungen zu rüsten, setzt sich fort.

Dr. Silvius Grobosch: Das kann ich bestätigen. Das Thema Big Data ist auch für kleinere Firmen ein großes Thema.

Michael Bibow: Hier setzt NEWTRON an. Jedes Unternehmen bekommt genau den Support im Bereich Prozessoptimierung und -automation, den es für den eigenen Erfolg im Augenblick benötigt. Mit einer starken eProcurement-Lösung lassen sich die Prozesse wesentlich optimieren, Ressourcen schonen und bares Geld sparen.

Wie sich das im konkreten Fall darstellt, wurde bei den eLÖSUNGSTAGEN im Keynote-Vortrag von Achim Gerdes, Leiter Einkauf Indirektes Material & Dienstleistungen von Weidmüller, deutlich.

Michael Bibow: Der Elektrotechnikspezialist Weidmüller, der in mehr als 80 Ländern Produktionsstätten, Vertriebsgesellschaften und Vertretungen besitzt, hat seine elektronische Beschaffung vor etwa einem Jahr auf das NEWTRON-System umgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei der Multi-Lieferanten-Katalog von NEWTRON mit komfortablen Suchfunktionen und einer intuitiven und einfachen Bedienung. Dieser ist vollständig in das ERP-System von Weidmüller integriert und trägt maßgeblich zur Optimierung der Geschäftsprozesse bei.

Dr. Silvius Grobosch: Unsere jüngste BME-Studie „Digitalisierung, Vernetzung, Industrie 4.0 in Einkauf & SCM“ zeigt, dass sich vor allem mittelständische Betriebe mit der Nutzung digitaler Prozesse im Geschäftsalltag noch schwer tun. Ich bin jedoch sicher, dass sich das in Zukunft ändern wird und auch kleinere Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung für sich und ihre vernetzten Geschäftspartner nutzen werden!

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