Windows 7 getestet: »Wenig wirklich innovative Funktionen«

Neue Optik - Weniger Ressourcenhunger - Entlastung für Arbeitsspeicher und Prozessor - Systemdienste nur noch bei Bedarf - Neues bei der Suche

(PresseBox) ( München, )
Das künftige Microsoft-Betriebssystem Windows 7 kann in seiner jetzigen Form noch nicht überzeugen und bietet bislang wenig wirklich innovative Funktionen. Das ist das Fazit des Computerportals PC Professionell nach einem ausführlichen Test der aktuellen Entwickler-Version (Pre-Beta Build 6801 M3). Besonders das Fehlen eines neuen Dateisystems wie Win-FS, das ursprünglich schon für Windows Vista angekündigt worden war, bemängelte die Redaktion.

Getestet wurde unter anderem auch die Performance von Windows 7. Auf einem gewöhnlichen Arbeitsplatzsystem mit einem P4-3GHz-Prozessor, 2 GByte DDR-RAM und 120 GByte Festplatte wurden sowohl Windows 7 als auch Vista installiert und mit einem Leistungsmessungsprogramm analysiert. Der Prozessor arbeitete unter dem neuen Betriebssystem nur knapp drei Prozent schneller. Deutlicher war mit etwa 13 Prozent die Beschleunigung beim Arbeitsspeicher. Windows 7 zeigt sich weniger ressourcenhungrig, was die Hardware-Leistung verbessert.

Systemdienste werden bei Windows 7 nur noch geladen, wenn sie wirklich gebraucht werden. Vista hatte sämtliche Dienste bereits auf Vorrat gestartet. Das führte zu längeren Startzeiten und nahm mehr Speicher in Anspruch. Zusätzlich hat Microsoft bei Windows 7 offenbar ein wenig getrickst: Der Desktop wird jetzt beim Booten schneller angezeigt, was zu einem subjektiv kürzeren Systemstart führt.

Umgestaltet wurden auch Suche und Explorer in Windows 7: Dort werden alle Dateien eines Typs in verschiedenen Kategorien einer neuen Bibliothek zusammengefasst, so dass der Nutzer schnell einen Überblick über alle Kontakte, Bilder, Videos, Musik und Downloads erhält. Auch die Daten aller anderen Homegroup-Nutzer sind in der Bibliothek aufgeführt. In einer Homegroup werden bei Windows 7 alle Rechner und Geräte in einem Heimnetzwerk zusammengefasst. Sie können schnell miteinander verbunden werden, einfach Daten austauschen und gemeinsame Ressourcen wie die Medienbibliothek, Drucker und USB-Geräte nutzen.

In der aktuellen Version wird wie in Vista noch DirectX 10 verwendet, das fertige Windows 7 soll dann aber DirectX 11 enthalten. Der neue Windows Media Player 12 und eine Beta des Internet Explorers 8 sind aber schon jetzt an Bord.

Web: www.pc-professionell.de
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