Sparen ist "volkswirtschaftliches Harakiri"

Unternehmen sollten in Forschung investieren oder Zulieferer übernehmen

eWeek Europe
(PresseBox) ( München, )
Zur Bewältigung der gegenwärtigen Finanzkrise sollten Unternehmen nicht sparen, sondern in Forschung und Entwicklung investieren oder Zulieferer übernehmen. "Sparen bedeutet, den Märkten das Kapital zu entziehen, und den Markt illiquider zu machen. Das ist volkswirtschaftliches Harakiri", sagte Tom Groth, Innovationsberater und Management-Coach, dem IT-Business-Portal eWeek Europe. Abwarten sei die falsche Strategie: "Durch Abwarten gerät man in eine passive Situation. Dann können die Mitbewerber den Markt gestalten, und werden auch als aktiv wahrgenommen. Die Passivität birgt ein viel größeres Risiko in sich, als das Spekulieren mit Produktstrategien", betonte Groth.

Die jetzige Situation berge für Unternehmen auch Chancen, denn jetzt würden "Besitzschaften" neu verteilt. Groth untermauerte seine These: "Derjenige, der noch liquide ist, strategisch investiert und sich durch die Abwärtsspirale nicht einschüchtern lässt, wird in zwei bis drei Jahren zu den Einflussreichen und Mächtigen der Welt gehören." Wenn der Absatz stagniere, lasse sich durch den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen kaum Geld verdienen. Daher sei jetzt die Zeit für neue Ideen und Forschung. "Damit verwenden Sie Kapital in die Wissensgenerierung. Und Sie bereiten die Monetarisierung dieses Wissens vor. Das können Sie dann in »besseren« Zeiten schnell umsetzen", sagte Groth.

Tom Groth war lange Zeit für Sun Microsystems beschäftigt und hat bereits eine Reihe von Innovationsprojekten für Unternehmen wie Deutsche Bank, Volkswagen, Audi, BMW oder die Telekom betreut.
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