Nassauische Heimstätte steigt auf klimaneutral gestelltes Heizöl um

Hessens größtes Wohnungsunternehmen fördert Solarprojekt in einer der ärmsten Regionen Chinas / Kooperation mit Mineralölvertrieb mobene und Klimaschutzspezialist natureOffice

Zertifkatsübergabe
(PresseBox) ( Wiesbaden, )
Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt will ihren Gebäudebestand bis 2050 klimaneutral gestalten. Um kurzfristig für die mit Heizöl beheizten Häuser eine klimaschonende Lösung zu erreichen, entschied die Unternehmensgruppe, für diese ab sofort nur noch klimaneutralisiertes Heizöl zu beziehen. Ein entsprechendes Zertifikat haben Marc Dalitz vom Mineralölvertrieb mobene und Andreas Weckwert von natureOffice, einem Spezialisten für Klimaschutzprojekte, an Alexander Wagner und Christoph Kisseberth von der Nassauischen Heimstätte übergeben.

Solarkocher statt Kohleherde für 50.000 Haushalte

Der jährliche Heizölbedarf der Unternehmensgruppe liegt aktuell bei rund 1,8 Millionen Litern. Die Firma mobene, mit der die Nassauische Heimstätte seit 1997 zusammenarbeitet, erstellte in Kooperation mit natureOffice ein passendes Angebot, um den Jahresbedarf durch die verbrauchssenkende und klimaneutrale Produktqualität Heizöl ultraPlus ProKlima zu decken. Dabei wird eine CO2-Kompensation durch Investitionen in Klimaschutzprojekte erreicht. Unter anderem werden international alternative Energieerzeugungsmaßnahmen zur Vermeidung der Kohlestromerzeugung in Entwicklungsländern gefördert. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt unterstützt das Nanyang-Solarprojekt, das die Hygiene- und Lebensbedingungen von 50.000 ländlichen Haushalten in einer der ärmsten Regionen Chinas verbessert. Durch den Ersatz herkömmlicher Kohleherde durch saubere Solarkocher werden knapp 94.000 t CO2-Emissionen eingespart. Rund 180.000 Menschen werden davon profitieren. „Gemäß unserer Nachhaltigkeitsstrategie wollen wir dazu beitragen, dass zukünftige Generationen einen lebenswerten Planeten vorfinden“, sagt Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer. „Diese Verantwortung möchten wir mit Leben füllen. Wir haben das ehrgeizige Ziel, unseren Wohnungsbestand bis 2050 klimaneutral zu entwickeln und so mehr als 1,8 Millionen Tonnen CO2 zu vermeiden. Bereits ab 2020 werden wir in einem Pilotvorhaben vier Wohngebäude mit rund 100 Wohnungen so modernisieren, dass sie ausschließlich mit strombasierten regenerativen Energien beheizt werden. Bei Modernisierungen in zwei Frankfurter Siedlungen wurde der Primärenergiebedarf bereits um mehr als 6,5 Millionen Kilowatt pro Jahr, die CO2-Emission von 2.700 auf 900 Tonnen pro Jahr gesenkt. Dies alles trägt dazu bei, unseren ökologischen Fußabdruck deutlich zu verkleinern.“ Im vergangenen Jahr ist die Unternehmensgruppe zudem der Allianz für Entwicklung und Klima als Erstunterzeichner beigetreten. Ziel der Mitglieder ist es, klimaneutral zu werden, indem sie Emissionen vermeiden, reduzieren und gegebenenfalls durch Finanzierung anderer Klimaschutzprojekte – vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern – kompensieren. Letzteres geschieht vor allem durch den Aufbau erneuerbarer Energie sowie den Schutz und die Aufforstung von Wäldern.

Beitrag zur lokalen nachhaltigen Entwicklung

mobene ist ein führender deutscher Mineralölvertrieb mit rund 600 Mitarbeitern an über 40 Standorten bundesweit. Die Gruppe betreut mehr als 20.000 gewerbliche und behördliche Verbraucher sowie über 270.000 private Endkunden. mobene bietet die beiden Heizölqualitäten Ultra und ultraPlus auch jeweils in der klimaneutralen Variante ProKlima an.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 58.000 Mietwohnungen in 128 Städten und Gemeinden gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2023 sind Investitionen von rund 1,9 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.
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