RIKO auf Podiumsdiskussion im Klub der besten Kompetenznetze Deutschlands

Unter der Fragestellung „Geschafft: Mitglied im Clusterverbund, aber was bringt es Unternehmen wirklich?“ hat RIKO auf der Jahrestagung Kompetenznetze Deutschland über Erfahrung erfolgreicher Netzwerkarbeit berichtet.

(PresseBox) ( Göttingen, )
Gemeinsam mit Dr. Hubert Steigerwald, Strategische Partnerschaft Sensorik Regensburg e. V. und Martin Trier, Kunststoff-Technik Scherer & Trier GmbH hat Dr. Andreas Baar als Vertreter des Niedersächsischen Kompetenznetzes „Realisierung innovativer Konstruktionswerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffe (RIKO) unter der Moderation von Claudia Buhl von der Geschäftsstelle der Bundesinitiative „Kompetenznetze Deutschland“ zu obigem Thema Rede und Antwort gestanden.

Es wurden unterschiedliche Themen und Mehrwerte eines professionellen Netzwerkmanagements für die Mitglieder von Innovationsnetzwerken angesprochen. Ein wesentlicher Kern der Mehrwerte des Netzwerks RIKO liegt in der Initiierung und Begleitung von Innovationsprojekten, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.

Dass Unternehmen permanent neue Produkte auf den Markt bringen bzw. eine konstante Produktqualität unter sich ändernden Rohstoff- oder Rahmenbedingungen liefern müssen, ist bekannt und unbestritten. Netzwerke können hierbei wesentliche Unterstützung leisten. „Aus Sicht von RIKO bedeutet dies u.a. ein Dienstleistungsportfolio, das von der Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern oder Förderprogrammen über die Prüfung von Förderanträgen auf die Einhaltung von formellen Kriterien bis zur bundesweiten Kommunikation von erfolgreichen Entwicklungsprojekten reicht“, so Dr. Andreas Baar.

RIKO unterstützt in Kooperation mit der Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen insbesondere niedersächsische Unternehmen Wertschöpfung zu generieren und Arbeitsplätze zu halten oder zu schaffen. Als neuestes Beispiel in diesem Zusammenhang wurde ein EU-Projekt des Netzwerkpartners INVENT GmbH aus Brauschweig vorgestellt: Unter dem Akronym „CAYLEY“ werden gemeinsam mit Composite-Experten aus Spanien (Boeing Research & Technology Europe S.L.U. und Asociación de Investigación de Materiales Plásticos y Conexas (AIMPLAS) sowie Belgien (LINEO NV) eine neue Art ökologischer Paneele für den Einsatz in verschiedenen Sektoren des Transportwesens entwickelt. Hergestellt werden diese auf Basis von Biopolymeren (gewonnen aus Leinöl) oder auf Basis recyclingfreundlicher Thermoplastbahnen. Als Verstärkungsmaterial werden in beiden Fällen Naturfasern eingesetzt. Die Paneele können beispielsweise für Deckenverkleidungen, Seitenverkleidungen oder Trennwände im Innenraum von Flugzeugen, Eisenbahnwagen, Omnibussen oder Schiffen genutzt werden.
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