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Pressemitteilung BoxID: 189307 (NAMU-PR)
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Steuerrecht behindert globale Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes

Bundesfinanzministerium teilt Unternehmer in Zeiten der Globalisierung in zwei Klassen

(PresseBox) (Potsdam, ) „Wir müssen den Mittelstand steuerlich genau so wie Aktiengesellschaften behandeln, wenn wir die Chancen im globalisierten Markt verbessern wollen.” Das fordert Dr. Reiner Haseloff (CDU), Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, auf dem Wirtschaftstag 2008 der Volksbanken Raiffeisenbanken in Potsdam. Um global wettbewerbsfähig zu sein, genössen Aktiengesellschaften steuerliche Vergünstigungen, die dem zuliefernden Mittelstand nicht gewährt würden. „Hier müssen wir gleich ziehen“, so Haseloff. Der Wirtschaftstag stand unter dem Motto „Champions League der Weltwirtschaft – Wo steht der deutsche Mittelstand heute, morgen und in Zukunft?” Rund 530 Unternehmer aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt nahmen daran teil.
„Den Mittelstand haben wir noch nicht globalisiert“, kritisierte Haseloff die aktuelle politische Lage. Massiven Applaus erntete er für seine mit Blick auf die Bundespolitik und die politische Berichterstattung geäußerte Kritik: „In Berlin ist ein künstliches Gebilde, in dem Meinungen gemacht werden – das ist aber nicht das wahre Leben.“
Neben Steuerfragen stand auch Ethik im Zentrum der Diskussion. „Wer ernsthaft an der Globalisierung teilnimmt und sich an die ethischen Spielregeln hält, wird international erfolgreich sein“, sagte Wirtschaftsforscher Christian Böllhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der Prognos AG. Hier seien Mittelständler oft besser als große Konzerne. „Aktiengesellschaften tun sich oft schwerer, ethische Ansätze umzusetzen, als Unternehmer”, so Böllhoff. Mit Blick auf die ethische Situation der Unternehmer ergänzte Bischof Wolfgang Huber: „Mittelstand ist ethisch, weil Menschen Risiko eingehen und damit anderen Menschen Perspektive geben.“ Dies sei ein wichtiger Pfeiler unserer Wirtschaft.
„Volksbanken Raiffeisenbanken sind als Finanzierer bei der Globalisierung erfahrene Partner – das Beispiel von SAP ist nur eines unter vielen“, verwies Georg Hellwege, Sprecher der Bankenarbeitsgemeinschaft des Landes Brandenburg und Veranstalter des Wirtschaftstages, auf Kompetenzen der Genossenschaftsbanken. Rund 530 Unternehmer aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt folgten der Diskussion aufmerksam. Beim anschließenden Get-together führten einige von Ihnen die Diskussion mit den Podiums-Teilnehmern fort.




ÜBER DEN WIRTSCHAFTSTAG
Als einer der wichtigsten Finanzierer des Mittelstandes in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken den Wirtschaftstag ins Leben gerufen. Sie bieten auf ihm ein Forum, um mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft Hintergründe der Globalisierung zu beleuchten und Perspektiven für den Mittelstand zu diskutieren. Organisiert hat ihn die Marketinggemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken.


ÜBER DIE MVR
Die Marketinggemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (MVR) wurde 2005 von den Volksbanken Raiffeisenbanken in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen (ohne Weser-Ems) mit Sitz in Hannover gegründet. Ziel der MVR ist das gesellschaftliche Engagement genossenschaftlicher Banken stärker in die Öffentlichkeit zu bringen und dadurch Synergieeffekte für die Kunden und Mitglieder zu erzielen. Die MVR wird durch einen ehrenamtlichen Vorstand gelenkt. Vorsitzender des Vorstandes ist Bankdirektor Kurt Klemens, Vorstand der Raiffeisenbank eG, Rosdorf.



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