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Dinkla: Unternehmens- Politik muss sich auf vernünftige Rahmenbedingungen beschränken

Niedersachsens Landtagspräsident kritisiert auf Wirtschaftstag 2008 in Hannover zu starke Reglementierung des Mittelstands

(PresseBox) (HANNOVER, ) „Wir müssen uns in der Politik drauf beschränken, vernünftige Rahmenbedingungen für Unternehmer zu schaffen.” Das fordert Herman Dinkla (CDU), Präsident des Niedersächsischen Landtags, heute auf dem Wirtschaftstag 2008 der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Niedersachsen und Bremen. Gemeinsam mit Gästen wie dem ehemaligen EU Kommissionspräsidenten Dr. Jacques Santer und Christian Böllhoff von der Prognos AG diskutierte Dinkla Möglichkeiten und Notwendigkeiten, um Unternehmer in Zeiten der Globalisierung fit zu machen.

„Viele Unternehmen sagen uns: Ihr müsst und kein Geld geben, aber lasst uns in Ruhe arbeiten“, sagt Dinkla. Reglementierungen durch Vorschriften seien ein großer Hemmschuh. Wichtig sei aber auch, Menschen schon in der Schule entsprechend vorzubereiten. „Der wirtschaftliche Erfolg eines Landes entscheidet sich in den Klassenzimmern“, pointiert der Politiker die Anforderungen.

In eine ähnliche Bresche schlug auch Europapolitiker Santer: „Wir brauchen mehr Unternehmen und mehr Unternehmergeist, vor allem in den westlichen EU-Ländern“, sagt er. Zudem fehle es an Forschern. „In Deutschland kommen 5,7 Forscher auf 1000 Einwohner, in den USA sind es 8, in Japan sogar über 9 Forscher“, verglich er wichtige Wirtschaftsnationen.

„Gerade die Forschung ist wichtig, denn Kreativität der Menschen ist der Rohstoff, den Deutschland zu bieten hat“, forderte auch Marktforscher Christian Böllhoff Besinnung auf die Stärken der deutschen Wirtschaft. Denn bezogen auf seine Größe und Einwohnerzahl sei Deutschland in einer besonderen Position auf der Welt, die ihm wegen der hohen technischen Kompetenzen so leicht auch keiner streitig machen kann. Diesen Vorsprung gelte es zu erhalten.

Der Wirtschaftstag 2008 wurde von den Volksbanken und Raiffeisenbanken das erste Mal veranstaltet. „Wir sind selber Teil des Mittelstandes und einer seiner wichtigsten Finanzierer“, erläutert Michael Bockelmann, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbandes Norddeutschland, den Impuls für die Veranstaltung, die rund 750 Unternehmer aus Niedersachsen und Bremen besuchten. Nach der erfolgreichen Premiere werde der Wirtschaftstag jetzt im Zwei-Jahres-Turnus wiederholt werden.


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ÜBER DEN WIRTSCHAFTSTAG 2008

Als einer der wichtigsten Finanzierer des Mittelstandes in Niedersachsen und Bremen haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken den Wirtschaftstag ins Leben gerufen. Er bietet ein Forum, um mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft Hintergründe der Globalisierung zu beleuchten und Perspektiven für den Mittelstand zu diskutieren.



ÜBER DIE MVR

Die Marketinggemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (MVR) wurde 2005 von den Volksbanken Raiffeisenbanken in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen (ohne Weser-Ems) mit Sitz in Hannover gegründet. Ziel der MVR ist das gesellschaftliche Engagement genossenschaftlicher Banken stärker in die Öffentlichkeit zu bringen und dadurch Synergieeffekte für die Kunden und Mitglieder zu erzielen. Die MVR wird durch einen ehrenamtlichen Vorstand gelenkt. Vorsitzender des Vorstandes ist Bankdirektor Kurt Klemens, Vorstand der Raiffeisenbank eG, Rosdorf.



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