Fiebermessung mit Künstlicher Intelligenz

Wärmebilder mit KI auswerten

Wärmebildkamera mit KI misst Fieber im Eingangsbereich
(PresseBox) ( Kirchheim b. München, )
Fiebermessung mit einer Wärmebildkamera und Künstlicher Intelligenz

Mit Covid-19 steht die Welt vor einer ganz neuen Herausforderung. Das schnelle Erkennen infizierter Personen ist ein geeignetes Mittel, um Infektionsherde einzudämmen. Fieber ist eins der wesentlichen Symptome der Corona Infektion. MUV bietet ein berührungslos messendes System für die Körpertemperatur an.

Für die Temperaturmessung wird dabei eine Wärmebildkamera mit einer Auflösung von mindestens 382x288 Pixel eingesetzt. Da die Körpertemperatur am besten im Tränenkanal des Auges gemessen werden soll, sind Kameras mit geringeren Auflösungen nur wenig sinnvoll. Schnelle Messungen auf die Stirn bringen zwar ebenfalls ein Ergebnis sind aber sehr abhängig von den Umgebungsbedingungen. Gerade die Messung an der Stirn von Menschen, die an heißen Sommertagen oder kalten Wintertagen aus dem Freien vor die Kamera treten, führt daher oft zu fehlerhaft interpretierten Messergebnissen. Daher ist die hohe Auflösung zur Messung in den Tränenkanal erforderlich.

Wie erkennt aber das Messsystem das Gesicht bzw. die Messung im Auge? Hierzu verwendet die MUV GmbH eine Software auf Basis der Künstlichen Intelligenz. Die Algorithmen sind dabei so aufgesetzt, dass eine Gesichtsdetektion mit dem reinen Wärmebild möglich ist. Im Gegensatz zu, vor allem asiatischer Wettbewerber, verzichtet das System auf eine Realbildkamera. Damit ist der Datenschutz der gemessenen Person absolut gewährleistet. Denn Augen-, Haut- oder Haarfarbe kann eine Wärmebildkamera nicht erfassen. D.h. der Datenschutz ist nicht nur durch die Software, sondern durch die physikalischen Rahmenbedingungen gewährleistet.

Neben der Wärmebildkamera beinhaltet das System von MUV einen PC und einer spezielle Software, die mit Techniken der künstlichen Intelligenz arbeitet. Durch die intelligenten Algorithmen der Software wird ein Gesicht detektiert, und im Bild durch ein Rechteck festgehalten. Gemessen wird aber nicht der „Hot Spot“ in diesem Rechteck, sondern ein weiterer spezieller Algorithmus sorgt dafür, dass nur im Gesicht gemessen wird, und nicht ein möglicherweise heißer Hintergrund. Fehlmessungen durch das Mitmessen vom Hintergrund, wie z.B. elektronische Geräte, Autos oder durch die Sonne aufgewärmte Gegenstände, werden so komplett vermieden.

Trotz der notwendigen Software Algorithmen kommt die Software mit einem Standard PC mit i7 Prozessor aus, und kann so bis zu 30 Messungen pro Sekunde ausführen. Ein langes Verweilen oder das richtige Positionieren vor der Kamera ist also nicht mehr notwendig. Ein kurzer Blick Richtung Kamera genügt und die Messung ist erfolgt. Das Ergebnis wird dann sofort auf dem Bildschirm dargestellt. Optional kann die Schaltung eines Alarms oder das Öffnen/Verriegeln der Eingangstür mit integriert werden.

Die Genauigkeit der Temperarturmessung wird durch die spezielle „Körpertemperatur“-Kalibrierung der Wärmebildkamera und die Integration eines Schwarzstrahler (oder Black Body) erreicht. Dadurch werden Genauigkeiten von +/-0,5°C erzielt, was für eine schnelle Messung der Körpertemperatur ausreichend ist.

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