Lichttest: Große Unterschiede bei Kompakten

VW Golf und Opel Mokka leuchten am besten - Dacia Sandero Letzter

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Auch wenn heute bei jedem Auto in der Kompaktklasse die Scheinwerfer nach Hightech aussehen, sind die Unterschiede in Leuchtkraft und Reichweite ganz erheblich. Das zeigt ein aktueller Lichttest der Zeitschrift auto motor und sport unter acht gängigen Modellen der Kompaktklasse. Wie sich im Test zeigte, sind die serienmäßigen Halogen-Systeme den Xenon-Systemen klar unterlegen. Das Auto mit dem schlechtesten Lichtsystem im Test, der Dacia Sandero, bietet nur dunkles, fleckiges Abblendlicht. Das Fernlicht leuchtet ungleichmäßig und hat mit 100 Metern eine geringe Reichweite und Streubreite. Mit einem von fünf möglichen Sternen landet der Dacia mit Abstand auf dem letzten Platz. Ein aufpreispflichtiges Xenon-Licht bietet Dacia nicht an.

Deutlich besser leuchtet da schon der Fiat 500 als Vorletzter im Test mit der Kombination aus Bixenon und H1-Licht. Das mit 700 Euro aufpreispflichtige Lichtsystem verfügt über ausreichend helles, homogenes Abblendlicht. Beim Fernlicht ist die Reichweite mit 110 Meter größer als beim Dacia, allerdings stört die harte Hell-Dunkel-Grenze. Damit erreicht der Fiat 500 drei von fünf Sterne. Und liegt immer noch Klassen hinter dem Testsieger, dem neuen Golf.

Der siegt mit vier von fünf Sternen, allerdings kostet das Bixenon-System des Golf auch 1.200 Euro Aufpreis und ist das zweitteuerste im Test hinter dem Bixenon-System des Opel Mokka (1.250 Euro Aufpreis). Der Golf setzt sich mit 39 von 50 Punkten knapp vor dem Opel Mokka durch, der auf 38 Punkte kommt. Beide Autos bieten gutes, helles Abblendlicht und eine ebenso starke Ausleuchtung der Straße mit Fernlicht. Auch die Reichweite ist mit 120 Metern ordentlich.

Wem das Golf-System zu teuer ist, der sollte sich das sparsamere und günstigere Bixenon-System des VW Beetles anschauen. Hier setzt VW auf 25 statt auf 35 Watt Leistung. Der Xenon-Brenner entwickelt 2000 statt 3000 Lumen Lichtleistung und benötigt daher weder Leuchtweiten-Regulierung noch Reinigungsanlage. Das spart Kosten, weshalb die Xenon-Anlage des Beetle nur 760 Euro Aufpreis kostet, dabei aber sehr gute Lichtergebnisse liefert und im Test Rang 4 schafft. Davor liegt auf Rang 3 der Volvo V40, der Bixenon mit H7-Licht kombiniert.
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