Innovation: MN Coil Servicecenter fräst erstmals Stahlplatinen

Vorteile des Fräsens werden auch für Stahlplatinen verfügbar

Stahlplatine mit gefräster Schnittfläche als Ergebnis des vom MN Coil Servicecenter entwickelten High-Speed-Cutting-Verfahrens (PresseBox) ( Neustadt in Holstein, )
Das Unternehmen MN Coil Servicecenter GmbH hat bereits 2013 das High-Speed-Cutting von Aluminiumplatinen erfunden und patentiert. Jetzt hat das Unternehmen ein Verfahren zum Fräsen von Stahlplatinen entwickelt. Dadurch zielt das MN Coil Servicecenter auch für Stahl auf neue Qualitätsstandards, mehr Produktsicherheit sowie Kosten- und Zeitersparnis durch weniger Ausschuss ab. Insbesondere Fahrzeuge mit Jahresstückzahlen von unter 100 000 Einheiten profitieren vom Entfall hoher Investitionen in Stanzwerkzeuge.

„Von den Anforderungen eines Kunden initiiert, haben wir uns auf einen neuen Weg gewagt und gewonnen“, berichtet Geschäftsführer Max Brandt. „Angetrieben von unseren langjährigen Erfahrungen, vom Mut und dem Entwicklungsgeist unseres Teams wurden wir nach einigen Versuchsreihen mit vielversprechenden Ergebnissen belohnt.“

Das innovative Fräsverfahren wird auch erfolgreich bei hoch- und höchstfesten Kaltumformstählen getestet. Dadurch kann das Unternehmen seinen Kunden schon in absehbarer Zeit Stahlplatinen auch aus diesen wichtigen Zukunftsmaterialien in einer bisher nicht gekannten Schnittqualität zur Verfügung stellen. Wie beim Aluminium profitieren auch die Stahlplatinen von der span- und kratzerfreien Oberfläche und einer nahezu gratfreien Schnittkante. Die Ergebnisse deuten zudem darauf hin, dass das Verfahren die Neigung zur Kantenrissempfindlichkeit der hochfesten Güten verringert. Das wiederum wird signifikanten Einfluss auf die Restumformbarkeit im Kantenbereich haben, was für Aluminium bereits nachgewiesen ist.

Die Kunden, mit denen das MN Coil-Team bei der Entwicklung zusammengearbeitet hat, wurden mit einer ersten Vorserienmenge künftiger Seitenteile aus Standard-Stahlgüten beliefert. MN Coil Servicecenter wird weiter über das neue Produktionsverfahren berichten.
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