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Pressemitteilung BoxID: 186735 (Minimax)
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Forschung für eine brandsichere Zukunft:40 Jahre Minimax Forschungszentrum Brandschutz

(PresseBox) (Bad Oldesloe, ) Jährlich fallen viele Menschen und Sachwerte in Milliardenhöhe den Flammen zum Opfer. Um der Brandschutzentwicklung neue Impulse zu geben, hat Minimax bereits 1968 mit der Gründung des Forschungszentrums Brandschutz die Voraussetzungen für eine systematische Forschung geschaffen. Am 4. Juli 2008 feiert das Forschungszentrum sein 40-jähriges Bestehen.

"Mit der Eröffnung des Forschungszentrums Brandschutz in Bad Oldesloe nehmen Wissenschaftler und Brandschutzingenieure ihren Kampf gegen die sich ständig vergrößernde Feuergefahr in der modernen Industriegesellschaft auf", mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Ernst Schneider, Präsident des deutschen Industrie- und Handelstages, vor 40 Jahren das neue Forschungszentrum von Minimax. Zudem betonte er in seiner Ansprache die Bedeutung und Notwendigkeit systematischer Brandschutzforschung für die deutsche Volkswirtschaft: "Im vergangenen Jahr wurden Feuerschäden in Höhe von einer runden Milliarde Mark gemeldet. Diese Verluste treffen letzten Endes jeden Einzelnen."

Die Bemühungen um die Brandschutzforschung und die Entwicklung der Brandschutztechnik waren in Deutschland seit 1945 erheblich geringer als in anderen Ländern. Durch das Bestreben des in Bad Oldesloe ansässigen gemeinnützigen Vereins 'Forschungsgemeinschaft Brandschutz', auch der deutschen Brandschutzforschung neue Impulse zu geben, wurde die Idee eines Forschungszentrums ins Leben gerufen. Es sollte die "beängstigende Lücke" in der Brandschutzforschung schließen, wissenschaftlich fundierte Lösungen erarbeiten und als Grundlage für die Erprobung innovativer Feuerlöschmethoden dienen. Geschaffen wurde das modernste private Forschungszentrum Europas.

Seit 1968 wird im Forschungszentrum durch Versuche bis hin zum Maßstab 1:1 der Ernstfall geprobt. Nach dem Motto "Bei uns brennt es, damit es bei Ihnen nicht brennt" wurden über die Jahre Hunderte von Großbrandversuchen, wie beispielsweise Hochregal- oder Reifenstapelbrände, im Brandhaus durchgeführt. Davon zeugen die rußgeschwärzten Wände des 12 Meter hohen Brandversuchsraums. Aber auch nur die Wände - die Ausstattung des Forschungszentrums wurde und wird ständig den neusten Erkenntnissen angepasst und erweitert. Im Jahr 1992 wurde die Einrichtung durch die Installation einer Rauchgas-Reinigungsanlage und eines Wasser-Rückhaltesystems zu einem der umweltfreundlichsten Brandversuchszentren Europas ausgebaut. 1998 wurde ein Zuschauerraum integriert, der den Besuchern die gefahrlose und komfortable Beobachtung von Brandversuchen ermöglicht. Zum Schutz des Gebäudes gegen Überhitzung bei Großversuchen steht eine Außenberieselungsanlage bereit.

Das Forschungszentrum Brandschutz steht aber nicht nur für die Entwicklung neuer oder optimierter Branderkennungs- und Löschsysteme zur Verfügung, sondern auch für deren praktischen Funktionsnachweis. Jahrzehntelange Erfahrungen haben Minimax zum anerkannten Partner der Brandschutz-Prüfstellen gemacht. Darüber hinaus wurde mit dem Forschungszentrum die Möglichkeit geschaffen, die entwickelten Komponenten einer praktischen Erprobung unter realistischen Bedingungen, also im Brandfall, zu unterziehen. Und schließlich werden die Einrichtungen des Forschungszentrums Brandschutz ebenso für Schulungszwecke genutzt, um praktische Erfahrungen weiter zu vermitteln.

Minimax

Seit mehr als 110 Jahren zählt Minimax zu den führenden Marken im Brandschutz. Die heutige Minimax Viking Gruppe erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro und beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter weltweit. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Bad Oldesloe unterhält mehrere eigene Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsstätten. Ob in Automobilwerken, Kraftwerken, Logistikzentren, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Data Centern oder auf Schiffen - wo immer Brandgefahren drohen, liefert Minimax maßgeschneiderte Lösungen und steht auch nach der Installation des Brandschutzsystems mit einem umfassenden Serviceangebot zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.minimax.de