Microsoft und Hessen stellen neue Pilotprojekte des HessenPC vor

Hessen setzt die Einführung des Modernen Verwaltungsarbeitsplatzes von Microsoft mit Anwendungspaket zum Arbeitsschutz weiter um

(PresseBox) ( Berlin, )
Auf der Fachmesse «Moderner Staat» stellen das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport (HMdIS) und Microsoft am 4. und 5. November in Berlin weitere Teilprojekte des HessenPC vor. Im März 2008 hatten die Kooperationspartner die flächendeckende Einführung des Modernen Verwaltungsarbeitsplatzes (MVA) von Microsoft auf den rund 45.000 Standard-Arbeitsplätzen der hessischen Landesverwaltungen angekündigt. Nach der Umsetzung des Anwendungsfalls «Sonntagsarbeit» entwickeln die Partner nun weitere Szenarien für den Arbeitsschutz, die in zwölf weiteren Bundesländern Anwendung finden könnten. Mit dem in diesem Kontext erstmalig eingesetzten interoperablen Architekturbaukasten können neue Verfahren erstellt und vorhandene Verfahren und Anwendungen einfacher integriert werden.

«Mit dem HessenPC und den neuen Projekten zum Arbeitsschutz schaffen wir eine wichtige Voraussetzung für die flächendeckende Einführung von Verfahren, die den Benutzern unmittelbar zu Gute kommen. Komplexe Geschäftsprozesse werden vereinfacht, die Informationsbeschaffung wird beschleunigt und die Zugriffe auf unterschiedliche Systeme aus einer Arbeitsumgebung heraus unterstützt. Die Vorteile dieser Innovation werden nach und nach auch die Bürgerinnen und Bürger in Hessen erreichen ­ und darauf kommt es letztlich an», erklärte Viktor Jurk, stellvertretender Abteilungsleiter E-Government und Verwaltungsinformatik des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport.

Hessen ist das erste deutsche Bundesland, das in Zukunft eine komplett einheitliche Infrastruktur bis hin zum Endarbeitsplatz vorweisen kann.

Angelika Gifford, Direktorin Public Sector bei Microsoft, bekräftigt: «Synergieeffekte für die Behördenmitarbeiter, schnelle und valide Informationen mit wenigen Mausklicks - all das können wir mit Hilfe des HessenPCs zukünftig umsetzen. Voraussetzung ist das Zusammenspiel von verschiedenen Betriebs-, Datenbank- und Softwaresystemen, die über standardisierte und interoperable Schnittstellen verzahnt sind. Das Teilprojekt zum Arbeitsschutz kann hierbei als Blaupause dienen.»

Interoperabilität ermöglicht Verzahnung verschiedener Fachverfahren

Der MVA basiert auf vernetzten und interoperablen Microsoft-Technologien. Dazu gehören beispielsweise neue Serverlösungen wie der SQL Server 2008 oder die Web-Präsentationstechnik Silverlight, die «gepaart mit BizTalk Server und der SharePoint-Technologie» für gezielte Datenspeicherung und einen einfachen Datenaustausch sorgen. Der MVA schafft die Grundlage für die serviceorientierte Unterstützung vieler Verwaltungsprozesse und Vorgangsbearbeitungen.

Im Mittelpunkt des Konzeptes steht das kontextbasierte Arbeiten. Dieses ermöglicht es den Beschäftigten der Landesverwaltung, Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg durchgängig aus einer Oberfläche heraus zu bedienen, ohne zwingend direkt mit den entsprechenden Fachverfahren zu arbeiten. Der Zugriff auf die Prozesse, Informationen, Daten, Fachverfahren und die Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern erfolgt dabei direkt aus der gewohnten Umgebung mit Hilfe einer spezifischen Office Business Application (OBA)-Erweiterung, dem Office-Business-Gateway (OBG.net).

Über Microsoft Public Sector
Der Public Sector der Microsoft Deutschland GmbH verantwortet die deutschlandweite Kundenbetreuung für die öffentliche Verwaltung. Schwerpunkte des Lösungsangebotes liegen in den Bereichen Verwaltungsmodernisierung, Bildungs- und Gesundheitswesen. Mit dem «Modernen Verwaltungsarbeitsplatz» bietet Microsoft ein Lösungskonzept für die öffentliche Verwaltung, um den Zugriff auf Fachanwendungen aus den Office Produkten heraus zu ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Reduzierung wiederkehrender Bearbeitungsschritte sowie der Optimierung bestehender Verwaltungsvorgänge. Im Rahmen der Asklepios Future Hospital (AFH) Initiative haben die Gründungspartner Asklepios, Intel und Microsoft in Hamburg/Barmbek ein Referenzzentrum für die Integration von Behandlungs-, Logistik- und IT-Prozessen im Gesundheitswesen errichtet. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind u.a. Infrastrukturangebote für das moderne Krankenhaus sowie Lösungen für die «Integrierte Gesundheitsversorgung» und die Telemedizin.
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