Microsoft fördert Interoperabilität zwischen Dateiformat-Standards

Veröffentlichung von Informationen zur Implementierung von ODF und Office Open XML in Microsoft Office 2007

(PresseBox) ( Unterschleißheim, )
Zur Förderung der Interoperabilität zwischen Office-Anwendungen hat Microsoft detaillierte Dokumentationen (so genannte "Implementer Notes") zu seiner Implementierung des Open Document Format (ODF) v1.1-Support in Microsoft Office 2007 Service Pack 2 veröffentlicht. Das SP2 befindet sich derzeit in der Beta-Phase und wird im kommenden Jahr veröffentlicht. Vergleichbare Informationen zur Implementierung von Office Open XML (Ecma 376 v1.1) in Microsoft Office 2007 folgen in den nächsten Wochen.

Die Implementer Notes bieten umfassende Informationen darüber, wie Microsoft die Dokumentenformat-Standards ODF und Office Open XML in den Microsoft Office-Produkten implementiert. Sie werden kostenlos auf der Website der Document Interoperability Initiative, http://www.documentinteropinitiative.org, bereitgestellt.

"Dies ist ein extrem wertvoller Beitrag zur Erreichung fundierter, praktischer Interoperabilität zwischen Anwendungen", erklärt Sandra Schäfer, Leiterin Interoperabilitätsstrategie bei Microsoft Deutschland. "Dieser Schritt erhöht die Messlatte für transparente Informationen, wie Standard-Formate detailliert unterstützt werden. Durch die Veröffentlichung der Implementierungshinweise bieten wir detaillierte lnformationen, damit Entwickler die Interoperabilität ihrer Lösungen mit Microsoft-Produkten verbessern können. Wir ermutigen andere Hersteller, ähnliche Schritte zu unternehmen, um größere Interoperabilität in der IT-Industrie zu erreichen."

"Mit der Unterstützung von ODF v1.1 in Microsoft Office 2007 geben wir Einrichtungen der öffentlichen Hand die Wahlfreiheit, unter den XML-basierten Dokumentenformaten dasjenige einzusetzen, das ihren Anforderungen am besten gerecht wird", ergänzt Michael Grözinger, National Technology Officer bei Microsoft Deutschland. "Office Open XML hat wichtige Merkmale, die die Integration von Dokumenten in Prozessketten erleichtern."

"Für Entwickler ist es sehr hilfreich, dass sie genaue Informationen zur Implementierung von ODF in Microsoft Office 2007 erhalten", sagt Wolfgang Kleber, Bereichsleiter Content & Security bei DIaLOGIKa. "Dies hilft bei der Übersetzung von einem in das andere Format und bietet Kunden eine freiere Auswahl zwischen den Dokumentenformaten."

Weitere Schritte zur Interoperabilität
Standardisierung ist ein sinnvoller erster Schritt für bessere Interoperabilität, aber um das Ziel zu erreichen, ist mehr Engagement der Hersteller nötig:

- Gemeinsame Verantwortung in der Weiterentwicklung von Standards. So arbeitet Microsoft aktiv an der Pflege der Standards ODF, Office Open XML, XPS und PDF mit.
- Transparenz der Implementierung von Dateiformat-Standards in den eigenen Produkten der verschiedenen Hersteller. Durch die Veröffentlichung detaillierter Informationen hilft Microsoft anderen Entwicklern und Anbietern, da sie diese als Referenzpunkte zur Entwicklung ihrer eigenen Anwendungen verwenden können. Diese Informationen werden kontinuierlich gepflegt.
- Zusammenarbeit mit anderen Herstellern, um Aufgabenstellungen bei der Implementierung anzugehen und weitere Lösungen zur Verbesserung der Interoperabilität zu entwickeln. Veranstaltungen wie die weltweiten Workshops der Document Interoperability Initiative bieten Herstellern eine Diskussionsplattform, technische Workshops und Programme, um Lösungen für den effizienten Datenaustausch zwischen Produktimplementierungen von Dokumentenformat-Standards zu entwickeln.

Inhalt der Implementierungshinweise von Microsoft
- Entscheidungshilfen: Bei der Implementierung eines Standards können für einen Entwickler die Texte manchmal mehrdeutig oder toleranter als erwünscht sein. Daher müssen sie einen Lösungsansatz wählen, der für ihre Anwendung am besten passt. Die Dokumentation der von Microsoft getroffenen Auswahl hilft anderen Herstellern, diese nachzuvollziehen und eine bessere Entscheidung für ihre eigene Implementierung treffen zu können.
- Zusatzdaten: Dateiformat-Standards erlauben typischerweise die Ergänzung zusätzlicher, anwendungsspezifischer Informationen in den Dateien. Die Dokumentation der von Microsoft vorgenommenen Ergänzungen ermöglicht Entwicklern die korrekte Interpretation dieser Zusatzdaten.
- Variationen: Microsoft dokumentiert seinen Ansatz bei Standardabweichungen, die aufgrund von Kundenanforderungen oder der Marktpraxis nötig sind. Damit können Entwickler anderer Hersteller fundierte Entscheidungen bei ihrer eigenen Implementierung treffen.

Open Document Format
Das Open Document Format (ODF) ist seit 2006 in der Version 1.0 anerkannter ISO-Standard und seit 2007 in der Version 1.1 anerkannter OASIS-Standard. ODF v.1.1 ist die derzeit am meisten genutzte Version von ODF. Microsoft hat im Rahmen seiner im Februar 2008 verkündeten Interoperabilitätsprinzipien die Unterstützung des Dateiformats ODF als eines der auswählbaren Standard-Dokumentenformate angekündigt und wird dies mit SP2 von Office 2007 umsetzen. Das native Dateiformat von Microsoft Office 2007 ist Office Open XML, welches als internationaler Standard von Ecma 376 anerkannt ist. Im April 2008 wurde Office Open XML als internationaler ISO-Standard anerkannt.

Weitere Informationen
Aktuelle Informationen zu den Interoperabilitätsaktivitäten von Microsoft gibt es unter http://www.microsoft.com/....

Bildmaterial zu Microsoft und Microsoft-Produkten finden Sie in unserer Bilddatenbank unter: http://www.microsoft.com/...

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