Neue Version der MESYS Berechnungssoftware veröffentlicht

Mit der Version 12/2017 stehen neue Möglichkeiten in der MESYS Wellensystem- und Wälzlagerberechnung zur Verfügung

Radiale Aufweitung eines Innenringes verglichen mit einer axialsymmetrischen FEM-Berechnung (PresseBox) ( Zürich, )
Die Wälzlagerberechnung bietet die Berechnung der Lastverteilung in Wälzlagern sowie die Lebensdauerberechnung nach DIN 26281 und ist in einer Wellensystemberechnung integriert, die weitere Möglichkeiten wie die Eigenfrequenzberechnung, die Wellenfestigkeitsberechnung für Wellen nach DIN 743 sowie Schnittstellen zu Verzahnungsberechnungen bietet. Die Wellensystemberechnung erlaubt die Berechnung von Wellen gekoppelt durch Verzahnungen. Die Software wird im Wesentlichen von Wälzlagerherstellern, Getriebeherstellern und Spindelherstellern verwendet.

Neu steht in der Software ein COM-Interface zu den Berechnungsmodulen zur Verfügung. Damit lässt sich die Software von anderen Programmen steuern. Ein Beispiel wäre die Lagerauswertung beim Postprozessing einer Mehrkörpersimulation.

Die Hilfe ist jetzt als kontextsensitive Hilfe in der Software eingebunden. Dies erlaubt einen schnelleren Zugriff auf die Dokumentation. Die Hilfe ist auch online verfügbar. Grafiken lassen sich ohne Umweg per Copy&Paste in andere Dokumente einfügen und sie lassen sich neu zu Vergleichszwecken einfrieren. Das Protokoll wird jetzt standardmässig in PDF-A Format statt PDF angezeigt.

Neben der Version für Windows wurde für die Version 12/2017 auch die Version für macOS aktualisiert.

Neuerungen in der Wellenberechnung
In der Wellenberechnung ist neu auch die modale Reduktion von rotierenden 3D-elastischen Bauteilen wie z.B. von Planetenträgern möglich. Zuvor wurde nur die modale Reduktion von festen Gehäusen unterstützt. Da der Kreiseleffekt nicht berücksichtigt wird, eignet sich dies noch nicht für hohe Drehzahlen.

Allen Lagertypen werden neu mit getrenntem Innen- und Aussenring in 2D und 3D dargestellt. In den 3D-Animationen für Eigenformen lässt sich damit die Bewegung in den Wälzlagern besser verstehen.

Für Wellensysteme sind neu auch Verbindungen durch Kupplungen möglich. Dies erlaubt es, Kopplungen durch elektrische Maschinen oder Hydraulik in das System einzubinden.
Weitere kleinere Erweiterungen sind z.B. die Möglichkeiten Wellen aufzuteilen oder zusammenzufügen, Kommentare zu Lastkollektivelementen oder Optionen Einstellungen für alle Wälzlager vorzunehmen.

Neuerungen in der Wälzlagerberechnung
In der Wälzlagerberechnung steht eine zusätzliche Option für die Profilierung bei Rollenlagern zur Verfügung. Zusätzlich zur tangentialen Balligkeit, gibt es neu eine nichttangentiale Balligkeit mit Übergangsradius.

In der Berechnung für Stützrollen mit elastischem Aussenring wird die Geometrie des Ringes benötigt. Jetzt kann ein Vorschlag von der Software generiert werden und die Geometrie kann aus Dateien mit Punktdaten importiert werden. Bei einer Stützrollenberechnung mit Lastkollektiv steht jetzt auch die Position des Kraftangriffspunktes im Lastkollektiv zur Verfügung.

Bei der Auswahl von Toleranzen und im Toleranzprotokoll werden neben Minimum, Mittelwert und Maximalwert jetzt auch zu erwartende Werte basierend auf einer Normalverteilung der Passungen und des Lagerspiels ausgegeben. Für die Passungsberechnung auf Basis des dickwandigen Rohres stehen jetzt zwei Alternativen für den Laufbahndurchmesser zur Verfügung. Diese können in einer Grafik mit den Ergebnissen einer axialsymmetrischen FEM-Berechnung verglichen werden.

Die Lagerdatenbank für SKF Lager wurde auf den neuesten Stand gebracht.
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