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Pressemitteilung BoxID: 759975 (Messe Erfurt GmbH)
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Erfurter Kongressmesse "Wind.Energie" klärt offene Fragen

Kommunen und Bürgerbeteiligung sind die Schwerpunkthemen

(PresseBox) (Erfurt, ) Die Windkraft als alternative Energiequelle setzt ihren globalen Siegeszug fort. Aktuell können vier Prozent des weltweiten Stromverbrauchs durch Windkraft abgedeckt werden, jährlich werden über 100 Milliarden in den Ausbau der Windenergie investiert. Wie der Welt-Windenergie-Verband WWEA (http://www.wwindea.org) mitteilte, kamen zwischen Juli 2014 und Juni 2015 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleitung von 56 GW weltweit neu ans Netz. Dies entspricht der Leistung von 56 großen Atomreaktoren.

In Thüringen erzeugten laut Bundesverband Windenergie BWE Anfang 2015 734 Windenergieanlagen mit insgesamt 1.153 Megawatt Leistung sauberen Windstrom. Damit deckt der Freistaat circa 11 Prozent seines Bruttostrombedarfs. Windenergie trägt den größten Anteil Erneuerbaren Stroms in Thüringen bei. Die Thüringer Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Eigenenergiebedarf des Freistaates bis 2040 durch einen Mix aus 100 Prozent regenerativer Energie selbst decken zu können.

Den Schlüsselthemen dieser Energiewende widmen sich am 14. und 15. Oktober 2015 die Mitteldeutschen Windbranchentage Wind.Energie in Erfurt. Zur vierten Ausgabe der Kongressmesse haben sich 41 Unternehmen aus 15 Bundesländern angemeldet. In Erfurt sind mit Versorgern, Windparkbetreibern, Ausrüstern und Zulieferern, Planern, Finanzierern und Zertifizierern alle wichtigen Segmente der Windenergiebranche vertreten.  Für den Fachkongress mit 44 Vorträgen werden rund 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet. Entscheidungsträger aus 45 Kommunen haben ihr Kommen avisiert.

Das zweitägige Konferenzprogramm rückt in diesem Jahr noch stärker das Zusammenspiel von Bürgern und Kommunen als Träger der Energiewende in den Fokus und behandelt aus kommunaler Sicht u.a. die Themen Bürgerbeteiligung, Wertschöpfung und Beschäftigungseffekte, Raum- und Regionalplanung Natur- und Landschaftsschutz, regionale Beteiligungsmodelle für Bürger und Kommunen sowie die Vorstellung energieautarker Gemeinden.

Neu auf der Agenda steht das „Thema Windenergie im Wald“. Hierzu beleuchtet die Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind) in einem speziellen Workshop am Beispiel Thüringens gezielt die Herausforderungen für Planer, Projektierer und Kommunen bei Planung, Bau und Betrieb von Windenergieanlagen im Wald. Ein weiterer Workshop der FA Wind widmet sich den alltäglichen Hürden bei der erfolgreichen Ausgestaltung von Beteiligungsprozessen.

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