Computerplattform menRDC Railway Data Center erhält CNA-Innovationspreis

Computerplattform menRDC Railway Data Center erhält CNA-Innovationspreis (PresseBox) ( Nürnberg, )
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  • Innovationspreis für menRDC Railway Data Center
  • Virtualisierungsfähige Computerplattform zur Bündelung aller nicht-kritischen (non-vital) Funktionen im Zug
  • Familienkonzept bestehend aus: Main Server, Storage System und Network Switch
  • Robustes, bahntaugliches Design konform zur EN 50155 
Die MEN Mikro Elektronik erhält den CNA Innovationspreis für die Entwicklung einer neuartigen Rechnerplattform für Züge, die den gewachsenen Anforderungen an Modularität und Konnektivität im Bahnmarkt gerecht wird.

Ganz im Sinne der „Mobility 4.0“ bündelt die virtualisierungsfähige Plattform die gesamte Datenverarbeitung und Kommunikation im Zug und in der Zug-Landkommunikation. Vorteile, die bisher nur der Office-IT-Umgebung vorbehalten waren, funktionieren nun auch zuverlässig im Zug.

Weniger Aufwand und Kosten durch Virtualisierung

Das menRDC Railway Data Center versteht sich als Familienkonzept, das mit aufeinander abgestimmten Komponenten eine robuste und leistungsstarke Plattform für sämtliche nicht-kritische (non-vital) Funktionen im Zug bietet. Durch die Virtualisierung der Hardware kann das menRDC verschiedenste Funktionen wie Passenger Information, On-Board-Internet, Predictive Maintenance, Videoüberwachung, Fahrer-Assistenz oder die Zug-Land/Zug-Zug-Kommunikation in einem System vereinen. Das robuste EN 50155-konforme Design macht das menRDC sofort einsetzbar im Zug.

Dieser offene und modulare Ansatz bringt vielfältige Vorteile mit sich:
  • Die Anschaffungskosten für die Hardware beschränken sich auf nur ein System, anstatt wie bisher viele verschiedene Systeme für die jeweilige Anwendung
  • Durch weniger Verkabelung, geringeres Gewicht und Platzbedarf entstehen weniger Kosten bei der Installation und im Energieverbrauch und macht eine zukünftige Wartung erheblich leichter
  • Neue, zusätzliche oder geänderte Anwendungs-Software erfordert keine andere oder gar zusätzliche Hardware. Außerdem erlaubt Virtualisierung die strikte Abkopplung zwischen mehr und weniger sensitiven Anwendungen auf ein und demselben System.
  • Virtualisierung gestattet auch die Konfiguration von redundant laufenden Anwendungen und vereinfacht im Bedarfsfall die Konfiguration hoch verfügbarer Systeme
  • Das Life-Cycle-Management eines offenen Systems ist begrenzt auf den Austausch einzelner PC-Komponenten, ohne die Gesamtsystemfunktionalität zu beeinträchtigen. Die Lebensdauer der Anwendung/en selbst ist damit praktisch unbegrenzt.
  • Die so gewonnene Unabhängigkeit vom Zulieferer begünstigt nicht zuletzt schließlich die Migration vom rein investierenden zum modernen Service-orientierten Geschäftsmodell.
Auf der Preisverleihung für den Innovationspreis, die am 14. Juli auf dem Firmengelände der MEN stattfand, lobte Norbert Schäfer, Vorstandsvorsitzender CNA e.V., das hohe ökonomische und ökologische Potenzial durch das innovative Konzept, welches flexible Einsatzmöglichkeiten bietet.

Christian Vogel, 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg, betonte die Brisanz für kostenbewusste und energiesenkende Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Personenschienenverkehrs, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein.Manfred Schmitz und Bernd Härtlein, Geschäftsführer der MEN, nahmen den Preis stolz entgegen und sehen das menRDC zusammen mit der sicherheitskritischen Systemfamilie menTCS als einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Lieferanten der ersten Wahl für zuverlässige Embedded-Rechner im Bahnmarkt.

Mehr Informationen zu menRDC und menTCS finden Sie auf folgenden Webseiten:

www.men.de/rdc
www.men.de/tcs

 

 
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