Flugbahn für die Zukunft festgelegt

Premium AEROTEC und Toolcraft unterzeichnen Kooperationsvertrag

BU 0: Christoph Hauck (2.v.l.) und Stefan Auernhammer (2.v.r.) von Toolcraft bei der Vertragsunterzeichnung mit den Herren Dr. Thomas Brockhoff, Gerd Weber und Dr. Kai Schimanski von Premium AEROTEC (v.l.n.r.) (PresseBox) ( Georgensgmünd, )
Das Metall-Laserschmelzen erfreut sich einer steigenden Nachfrage. Das Verfahren hat den Sprung vom Rapid Prototyping zur anerkannten Fertigungstechnologie gemeistert. Und die Qualität der Ergebnisse überzeugt – sie genügt selbst den hohen Anforderungen der Luft- und Raumfahrt. Premium AEROTEC ist der führende Partner für die Anwendung dieser Technologie im Flugzeugbau und unterzeichnete nun einen Kooperationsvertrag mit Toolcraft. Im Mittelpunkt der erweiterten Zusammenarbeit stehen die zügige Industrialisierung des Laserschmelzens für Luftfahrtanwendungen und die Qualifizierung von Toolcraft für das Liefern von lasergeschmolzenen Teilen an Premium AEROTEC.

Additive Fertigung immer populärer

Das Metall-Laserschmelzen bietet vollkommen neue Möglichkeiten – bei herausragender Wirtschaftlichkeit. Das additive Fertigungsverfahren baut ein Werkstück Schicht für Schicht auf. Der Laser schmilzt das zu verarbeitende Material in Pulverform auf. Bei dem innovativen Verfahren werden die Konstruktionsdaten für die Herstellung der Bauteile in Querschnitte aufgeteilt und anschließend im Schmelzprozess aufeinander aufgebaut. Dadurch wächst das Bauteil sinnbildlich im 3D-Effekt in die Höhe. Die Vorteile des innovativen Verfahrens liegen auf der Hand: die Herstellung komplexer Geometrien, die Verarbeitung schwer zerspanbarer Materialien, sowie eine werkzeuglose Bauteileerzeugung innerhalb kürzester Zeit bei besonders geringem Werkstoffabfall.

Ausbau der Zusammenarbeit

Seit einigen Jahren fertigt Toolcraft Präzisionsteile für Premium AEROTEC. Jetzt liefert das Unternehmen auch lasergeschmolzene Teile. „Wir freuen uns sehr, in Premium AEROTEC einen Kooperationspartner zu haben, der die Entwicklung in dem Bereich des Metall-Laserschmelzens vorantreiben möchte“, so Christoph Hauck, Geschäftsführer bei Toolcraft. In diesem Zuge bekommt der additive Produktionsbereich von Toolcraft ein eigenes Gebäude. Gleichzeitig investiert das Unternehmen in eine weitere Laserschmelzanlage und erhöht damit den Maschinenpark auf insgesamt fünf Anlagen. Die Neuartigkeit der M2 Multilaser verbirgt sich im Lasersystem. Statt wie bisher ein kommen gleich zwei 400 W Laser zum Einsatz. Dadurch steigert sich der Output gegenüber bisherigen Modellen deutlich.

Investitionen in die Zukunft

In der Luft- und Raumfahrt eröffnet das Metall-Laserschmelzen die Herstellung von effizienten Leichtbaustrukturen. Toolcraft bietet als Partner für Komplettlösungen die Expertise in der Serienfertigung für lasergeschmolzene Bauteile. Dabei bildet das Unternehmen die gesamte Prozesskette von der Konstruktion über die Fertigung und zerspantechnische "Veredelung" bis hin zur Qualitätsprüfung im eigenen Hause ab. Die beiden Kooperationspartner wollen ihre Kompetenzen und Erfahrungen gemeinsam dazu nutzen, die Entwicklung von Bauteilen mittels Metall-Laserschmelzen voranzutreiben. Dies umfasst sowohl die Herstellung und Qualitätssicherung des Pulvers als auch die Fertigung und Nachbearbeitung der Teile. Ziel ist zudem das Erreichen einer Zertifizierung des additiven Verfahrens in der Luft- und Raumfahrt.
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