3D-Druck in Metall nun auch TÜV geprüft

Zertifizierungsgrad bei Toolcraft schreitet voran

BU 0: Der 3D-Druck in Metall bei Toolcraft ist nun auch TÜV geprüft. (PresseBox) ( Georgensgmünd, )
Seit 2011 fertigt Toolcraft 3D-gedruckte Präzisionsbauteile. Damals mit einer Maschine gestartet, stehen heute zehn Anlagen zur Verfügung. Dabei kann das Unternehmen als Tier-One Supplier die komplette Prozesskette im Haus abbilden – von der Konstruktion und Simulation über die Fertigung bis zur spanenden Nacharbeit sowie optischen, taktilen und zerstörungsfreien Prüfung. Der gesamte Prozess ist Nadcap zertifiziert und entspricht somit den hohen Anforderungen der Luft- und Raumfahrt. Nun hat auch der TÜV Süd sein Qualitätssiegel vergeben.

Zertifizierung durch den TÜV Süd

Der TÜV Süd hat als unabhängiges Begutachtungsverfahren das Zertifizierungsprogramm „Additive Manufacturer“ ins Leben gerufen. Damit soll die Service- und Produktqualität von Herstellern 3D-gedruckter Präzisionsbauteile gewährleistet werden. Auf dem Prüfstand stehen die Unternehmensführung, das Kunden- und Auftragsmanagement sowie die Produktion, vom Materialhandling über die Fertigung und Nachbearbeitung bis zur Qualitätssicherung. Das Zertifikat bescheinigt die Einhaltung reproduzierbarer und transparenter Additive Manufacturing (AM)-Prozesse sowie ein AM-sachgerechtes Arbeitsumfeld. Ferner führen Best-Practice-Methoden im direkten Produktionsumfeld zu einer kontinuierlichen Verbesserung in der Fertigung, dem Maschinenhandling und im Bereich Arbeitsschutz.

Kontinuierliche Verbesserung durch Zertifizierungen

„Zertifikate regen durch professionelles Feedback zu stetigen Verbesserungsmaßnahmen an,“ so Christoph Hauck, Geschäftsführer von Toolcraft und hauptverantwortlich für den Bereich AM. Auf Kundenseite erleichtern sie den Einkaufsprozess, da nicht nur die Produktqualität, sondern vor allem eine verlässliche Auftragsabwicklung bestätigt werden. „Auch reduzieren sie den Aufwand von Einzelprüfungen,“ so Hauck weiter. Toolcraft arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des 3D-Druck-Verfahrens und der kompletten Prozesskette. Teil des neuen Metall-Laserschmelzzentrums ist zudem ein Labor zur Untersuchung von Material sowie gefertigter Proben. Zusätzlich kann die dynamische Festigkeit der verschiedenen Metalle mittels Dauerschwingversuche bewertet werden. Weitere Investitionen sind im Bereich Auftragsschweißen (DED/LMD) von Metall geplant.
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