Die Hannover Messe im Zeichen von Industrie 4.0

Industrie 4.0 (PresseBox) ( Berlin, )
Die diesjährige Hannover Messe fand vom 01.-05. April statt. Dabei stand die „größte Industriemesse der Welt“ (Handelsblatt) ganz im Zeichen von Industrie 4.0: Das Versprechen der Digitalisierung, über die Vernetzung von Fabriken und Lieferketten eine schnellere, flexiblere und bessere Produktion zu gewährleisten.

Digitale Transformation und Hannover Messe

Die HANNOVER MESSE versteht sich als „Wegweiser hin zu einer vernetzten, automatisierten und global ausgerichteten Industrie“, wie es auf der Website heißt. Mit 6.000 Ausstellern und mehr als 200.000 Besuchern gehört sie zu den weltweit wichtigsten Industriemessen. Die digitale Transformation ist dabei nicht nur Thema der HANNOVER MESSE, sondern steht auch für die Weiterentwicklung der Messe selbst, die in dieser Hinsicht strategische Anpassungen vornimmt, „die sowohl die Markenführung, das Themen-Setting als auch das Geländelayout betreffen.“

Mit dem Grad der Vernetzung nehmen die Cyber-Attacken zu

Bei aller Euphorie in Sachen Digitalisierung gibt es jedoch auch neue Risiken: Mit der zunehmenden Vernetzung setzen sich Unternehmen zugleich der wachsenden Gefahr von Cyberangriffen aus, wodurch die IT-Sicherheit immer wichtiger wird. Hatten in der Vergangenheit ausschließlich Mitarbeiter Zugriff auf die Computersysteme, sind diese theoretisch von beliebigen Standorten aus erreichbar, seit die Anlagen vernetzt sind, um beispielsweise günstigere Fernwartungen vornehmen zu können oder Daten mit künstlicher Intelligenz auszuwerten.

„Trotz besseren Wissens“, konstatiert das Handelsblatt, sei der Schutz der hauseigenen IT bei vielen Firmen mangelhaft. Entsprechend war auch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) in Hannover mit einem Stand vertreten, um dafür zu sensibilisieren, wie einfach und in den Auswirkungen katastrophal Cyberangriffe auf Produktionsanlagen sein können.

Digitalisierung als Herausforderung der IT-Sicherheit

Dass die IT-Sicherheit im Zuge der Digitalisierung enorm an Bedeutung gewinnen wird, belegt auch eine aktuelle Studie, auf welche die COMPUTERWELT kürzlich aufmerksam machte. Laut der „IT-Sicherheitsstudie 2019“ – herausgegeben von der Hamburger Datensicherheitsfirma TeamDrive und der Nationalen Initiative für Informations- und Internetsicherheit (NIFIS) – gehen 54 Prozent der befragten 100 (vorwiegend mittelständischen) Unternehmen davon aus, dass sich deren Ausgaben für die IT-Sicherheit bis 2030 verdoppeln werden.

Studienleiter und TeamDrive-Geschäftsführer Detlef Schmuck wird von COMPUTERWELT mit den Worten zitiert: „Die deutsche Wirtschaft hat endlich erkannt, wie wichtig die IT- und Datensicherheit in einer von Digitalisierung durchzogenen Geschäftswelt ist.“

Mahr EDV setzt auf Human Firewall

Das BSI gibt denn auch ein IT-Grundschutzhandbuch heraus. Dieses sieht auf technischer Ebene moderne Firewallsysteme, AntiVirus-Systeme, hochverfügbare redundante Infrastrukturlösungen sowie eine funktionierende Datensicherung vor. Organisatorisch geht es um Themen wie Zugriffs-, Zugangs- und Zutrittsberechtigungen.

Mahr EDV orientiert sich bei seinen Sicherheitskonzepten – fürs eigene Unternehmen sowie in Hinblick auf Kunden – an diesem Katalog, ergänzt den IT-Grundschutz aber um eine wesentliche Komponente. So investiert Mahr EDV in das, was man inzwischen „Human Firewall“ nennt. Denn das größte Risiko für die IT-Sicherheit ist immer noch menschliches Fehlverhalten; der beste technische Schutz ist wirkungslos, wenn Mitarbeiter beispielsweise infizierte Mails nicht erkennen und durch das Klicken auf problematische Links Schadsoftware wie Erpressungstrojanern Tür und Tor in die IT-Infrastruktur des Unternehmens öffnen. Mahr EDV setzt daher auf die Schulung und Weiterbildung mit Schwerpunkt Sicherheit bzw. Schadensabwehr, um Mitarbeiter – die eigenen sowie die der Kunden – für die Risiken zu sensibilisieren.
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