Lenze: Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum

Antriebs- und Automatisierungsspezialist bilanziert erfolgreiches Geschäftsjahr 2006/2007

Hameln, (PresseBox) - Lenze bilanziert wiederholt ein erfolgreiches Geschäftsjahr und sieht seine Strategie bestätigt. Der Spezialist für Antriebs- und Automatisierungstechnik erhöhte im Geschäftsjahr 2006/2007 (1. Mai 2006 bis 30. April 2007) seinen Gruppenumsatz um 58 Millionen Euro auf 587 Millionen Euro (Vorjahr: 529 Millionen Euro) – ein Plus von 11 Prozent. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs deutlich um 26 Million Euro auf 56 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss der Lenze-Gruppe erhöhte sich um 18 Millionen Euro auf 37 Millionen Euro. Die Ertragskraft der Lenze-Gruppe hat damit deutlich zugenommen. „Unsere Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Der Weg in die Automatisierung zeigt gute Erfolge und belebt das Antriebsgeschäft. Unsere Investitionen in Produkte und Märkte haben sich ausgezahlt. Wir werden unsere Strategie weiter fortsetzen“, so Vorstandsvorsitzender Dr. Erhard Tellbüscher. Gemeinsam mit Vorstand Michael Mölleken präsentierte er die aktuellen Zahlen heute auf der Bilanzpressekonferenz am Sitz in Groß Berkel bei Hameln.

In den Märkten, die auch für die kommenden Jahre als wachstumsstark eingeschätzt werden, konnte Lenze seine Basis ausbauen. Das Unternehmen wertet dies als Beweis für den Erfolg seiner strategischen Ausrichtung. Lediglich das Wachstum in den USA zeigte sich verhalten. Die Position der Lenze-Gruppe in Europa und hier insbesondere in Deutschland konnte weiter ausgebaut werden. In Asien wurden erneut zweistellige Wachstumsraten realisiert.

Im Geschäftsjahr erwarb Lenze alle Anteile am langjähri-gen Entwicklungspartner, der Schmidhauser AG aus Ro-manshorn in der Schweiz. Durch die Integration in die Gruppe erwartet Lenze einen Schub in der Entwicklung der Dezentralen Antriebstechnik. Lenze verfügt damit weltweit über sieben Entwicklungsstandorte.

Die Ausweitung des Umsatzvolumens ist überwiegend auf organisches Wachstum zurückzuführen. Die erstmalige Einbeziehung der Schmidhauser AG in den Abschluss der Lenze-Gruppe zum 1. Mai 2006 hat zu dem Umsatzzuwachs lediglich mit 2,6 Millionen Euro beigetragen.

Das Rohergebnis erhöhte sich im Berichtsjahr um 12 Prozent auf 326 Millionen Euro und lag mit rund 55 Prozent in etwa auf Vorjahresniveau. Dabei ließ sich der Materialaufwand – trotz in Teilbereichen deutlicher Preissteigerungstendenzen – um 0,5 %-Punkte auf knapp 45 Prozent senken. Der Personalaufwand erhöhte sich von 159 auf 172 Millionen Euro mit 8 Prozent unterproportional zum 11-prozentigen Umsatzanstieg.

Die Zahl der durchschnittlich in der Lenze-Gruppe be-schäftigten Mitarbeiter erhöhte sich von 2.985 auf 3.203 Personen. Gut die Hälfte des Mitarbeiterzuwachses (112 Personen) entfiel dabei auf Deutschland. Zum Geschäftsjahresende beschäftigte die Lenze-Gruppe weltweit 3.222 Mitarbeiter, nach 3.032 Personen zum Ende des Vorjahres. Gesteigert hat Lenze erneut die Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Aufwendungen stiegen um 23 Prozent auf 37 Millionen Euro.

Die positive Ergebnisentwicklung hat zu einem Liquiditätszufluss geführt, der die Netto-Finanz-Verbindlichkeiten der Lenze-Gruppe vollständig zurückführte und somit den finanziellen Spielraum für weiteres Wachstum vergrößert. Das Eigenkapital erhöhte sich zum wiederholten Mal und beträgt nun 199 Millionen Euro (Vorjahr: 169 Millionen Euro). Zum 30. April 2007 betrug die Eigenkapitalquote damit hervorragende 59 Prozent. Das Gesamtvermögen der Lenze-Gruppe wuchs um 30 Millionen auf 340 Millionen Euro. Insgesamt verzeichnet Lenze eine weitere Entschuldung der Gruppe bei gleichzeitig verbesserter Vermögens- und Kapitalstruktur.

Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr 2007/2008
„Auch im sechzigsten Jahr unserer Unternehmensge-schichte als Familienunternehmen setzen wir auf Vordenken und auf Vorsorgen. Wir arbeiten für den dauerhaften Erfolg unserer Kunden. Unsere Investitionen sorgen für die nachhaltige Sicherung der Zukunft“, so Dr. Erhard Tellbüscher zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Lenze rechne damit, den Umsatz wiederum deutlich steigern zu können.
Die Weltwirtschaft befindet sich im Sommer 2007 weiter-hin auf Wachstumspfad. Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland sowie steigende Öl- und Metallpreise haben die wirtschaftliche Entwicklung nicht merkbar stören kön-nen. Die allgemeinen Konjunkturaussichten werden durch die Wirtschaftsinstitute und Verbände positiv beurteilt. Erschwert wird die positive Unternehmensentwicklung jedoch von hohen Lohnabschlüssen und dem nach wie vor herrschenden internationalen Fachkräftemangel.

Die Investitionen in Produkte sind umfassend und heben Lenze in eine neue Position für die Maschinen- und Anlagenautomatisierung. Der Ausbau des Antriebs- und Automatisierungsportfolios L-force wird weiter vorangetrieben, um die Basis für neue Applikationen auszubauen.

Die Weiterentwicklung der elektromechanischen Produk-te, also der Motoren und Getriebemotoren, stehen vor-nehmlich unter dem Zeichen sinkender Lebenszykluskosten. So ließen sich durch gezielte Optimierungen die Standzeit und Zuverlässigkeit deutlich erhöhen. Generell nimmt die Energieeffizienz beim Einsatz der Antriebstechnik aus ökologischen und ökonomischen Gründen eine stark steigende Bedeutung ein. Dabei hat der Einsatz der geregelten Antriebstechnik, die das größte Energieeinsparpotenzial bietet, höchste Bedeutung.


Die Baureihen der Elektronik und Elektromechanik in Verbindung mit der Steuerungstechnik gäben gute Möglichkeiten der Geschäftserweiterung. Neue Märkte und die Gründung weiterer Vertriebsgesellschaften in Asien unterstützen weiteres Wachstum. Lenze blickt daher positiv auf das aktuelle Geschäftjahr und die weitere Zukunft, unterstrich Vorstandsvorsitzender Dr. Erhard Tellbüscher.

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