S50 Version 1.7: Attraktive Funktionen und Flexibilität für die Sicherheitsmodule der LEGIC 6000 Serie

(PresseBox) ( Wetzikon, )
Mit dem Upgrade der OS50-Firmwareversion 1.7 wurden mehrere neue Funktionen implementiert, um die Sicherheitsmodule der LEGIC 6000 Serie flexibler und leistungsfähiger zu machen. Unten finden Sie eine Zusammenfassung der Verbesserungen. 

Weiterer Ausbau der Multistandard-Strategie von LEGIC 

LEGIC verfolgt eine „Alles in einem Lesegerät“-Strategie, die es OEMs von Lesegeräten ermöglicht, eine minimale Anzahl von Lesegerät-Varianten zu erstellen, die möglichst viele Smartcard-Standards unterstützen. Dadurch können OEMs Design-, Fertigungs- und Logistikkosten einsparen und gleichzeitig eine breite Palette sowohl neuer als auch älterer Installationen im Feld unterstützen. 

Ein Beispiel dafür ist die Erweiterung um iCLASS®.

Mit diesem OS50 v1.7 Firmware-Release werden zusätzliche Möglichkeiten im Befehlssatz geschaffen, welche die Kommunikation zwischen der LEGIC 6000 Serie und zusätzlichen Smartcard-Standards ermöglicht:
  • Durch die Ergänzung des ISO14443A layer 3 bit-stream mode ist es nun möglich, MIFARE Classic Smartcards mit kryptographischen Schlüsseln in einem externen SE zu unterstützen (beispielsweise MIFARE SAM).
  • Neu ist auch die Möglichkeit zur individuellen Verwendung von MIFARE Classic EV1 7 Byte UID Smartcards (zum Beispiel UID mapping von 7 Byte UID auf 4 Byte NUID).
  • Das ENVELOPE Kommando wurde erweitert, um Schlüsselmaterial für HID iCLASS Smartcards von externen SE zu unterstützen. Damit wird die Kompatibilität mit HID Smartcards entscheidend erweitert und schliesst nun auch HID iCLASS Elite Smartcards ein.
 Bluetooth Beaconing 

Mit der aktuellen OS50-Firmware-Version wird Bluetooth Beaconing über ein neues Kommando mit dem Namen BLE_BEACON unterstützt. Dadurch lassen sich die Sicherheitsmodule der LEGIC 6000 Serie als vollständig individualisierbare Beacons einsetzen: Advertising Data, Sendeintervalle, Leistung und sogar Scan-Response-Daten können nach Kundenanforderung eingestellt werden. Das Kommando gibt kein bestimmtes Protokoll vor. Die Kunden können frei wählen, müssen aber ihre Payload entsprechend der beabsichtigten Anwendung angeben. Es handelt sich hierbei nicht um eine Funktion des LEGIC Mobile SDK, da die Beaconsignale von der mobilen App und nicht vom LEGIC Mobile SDK interpretiert werden.  

Es gibt verschiedene nützliche Anwendungen für Bluetooth Beacons im Allgemeinen, zum Beispiel: 
  • Werbung: Anzeige von Push-Benachrichtigungen basierend auf einem bestimmten Ort (z. B. vor einem Schaufenster) 
  • Positionsbestimmung in Innenräumen: Da in Innenräumen kein GPS-Signal empfangen werden kann, können mit Hilfe von Beacons Näherungswerte für die Position eines Benutzers in einem Gebäude ermittelt werden (z. B. in welchem Stockwerk in einem Parkhaus er sich befindet). 
  • Optimierte Interaktion: Initialisierung der Interaktion zwischen Infrastruktur und Personen (die Infrastruktur sendet Beacon-Signale an das Smartphone eines Benutzers, um die von Ihrer mobilen Anwendung unterstützte Benutzerinteraktion einzuleiten).   
I2C zur Host-Schnittstelle hinzugefügt 

Um das SM-6300 oder SM-6310 als Slave-Gerät zu steuern, ist eine Schnittstelle zu einem externen Host-Microcontroller erforderlich. Mit dem Update OS50 OS v1.7 unterstützen die Sicherheitsmodule der LEGIC 6000 Serie auch den Zweidraht-I2C-Bus als Host-Schnittstelle, zusätzlich zu UART und SPI. Diese Erweiterung ermöglicht Kunden die einfache Integration der Sicherheitsmodule der LEGIC 6000 Serie in vorhandene I2C-Designs. 

I2C ist ein wohldefiniertes und von der Industrie akzeptiertes Protokoll, das die automatische Synchronisierung der Taktraten, die effiziente Unterstützung von bis zu 128 Slave-Geräten mit nur zwei Busleitungen (kein Chip Select erforderlich) und die integrierte Erkennung verbundener Slave-Geräte implementiert. Eine grosse Zahl von I2C-Peripherie-ICs ist bei vielen namhaften Halbleiterherstellern erhältlich, darunter Displaytreiber, Echtzeituhren, nichtflüchtige Speicher, ADCs (Analog-in-Digital-Wandler) und DACs (Digital-in-Analog-Wandler), Taktgeneratoren, Temperatursensoren und GPIOs. 
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