Schlanke Entwicklung/Lean Development - geht das ?

Kommentar von Karl Heinz Döppler - Herausgeber LEANmagazin.de

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In den letzten Jahren konnten wir gut beobachten, wie in den meisten Produktionsunternehmen grundlegende neue Arbeitsmethoden implementiert und eingesetzt wurden. Ob Pull-Prinzip, Kanban oder Shopfloor-Management kaum ein Meisterbereich im Produktionsumfeld blieb von den Neuerungen verschont und es wurden mit großer Akribie Bestände und Durchlaufzeiten minimiert und optimiert.

Ebenso wurde in den vergangenen Jahren – eher etwas halbherzig in den „administrativen Bereichen" versucht, Lean-Gedankengut zu implementieren. Insbesondere das Thema 5S im Bürobereich wurde und wird von den Beteiligten eher etwas kritisch betrachtet oder sollte wirklich ein aufgeräumter Arbeitsplatz zu besserer Wertschöpfung führen? Liegen die Probleme nicht woanders?

Bei näherer Betrachtung kommt man unweigerlich auf das Thema Produktentwicklung und auf die Fragestellung, ob vielleicht die Produktentwicklung nur ein administrativer Prozess ist? Spätestens wenn Teile der Produktentwicklung in die Auftragsabwicklung integriert sind, beispielsweise bei kundenspezifischen Lösungen oder Modifikationen, ist klar, dass es sich bei der Produktentwicklung eindeutig um einen wertschöpfenden Prozess handelt.

Leider waren jedoch grundlegende Optimierungen der Arbeitsabläufe in Entwicklungsabteilungen in den letzten Jahrzenten eher rar, sodass selbst professionelles Projektmanagement in vielen Entwicklungsbereichen noch nicht wirklich angekommen ist.

Betrachtet man statt des fließenden Materials in den Produktionsprozessen den Fluss der Information in den Entwicklungsprozessen, lassen sich alle Lean Prinzipien auch auf Entwicklungsprozesse anwenden. Schlanke Entwicklung/Lean Development– geht!!!

Vermutlich wird es in den nächsten Jahren in vielen Entwicklungsbereichen grundlegende Veränderungen geben (müssen).

Karl Heinz Döppler
Herausgeber LEANmagazin
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