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Pressemitteilung BoxID: 515819 (KYOCERA FINECERAMICS GMBH)
  • KYOCERA FINECERAMICS GMBH
  • Fritz-Müller-Str.107
  • 73730 Esslingen
  • http://www.kyocera.de
  • Ansprechpartner
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Kyocera liefert Solarmodule für größte Solarinstallation der Malediven

Japanische Entwicklungshilfe ermöglicht Installationen an 10 öffentlichen Einrichtungen mit einer Gesamtleistung von 675 kWp

(PresseBox) (Kyoto/Neuss, ) Die Republik Malediven hat die Kyocera Corporation, die Toyota Tsusho Corporation und Wakachiku Construction mit der Installation von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 675 kWp beauftragt. Diese sollen für Schulen und andere öffentliche Einrichtungen des Inselstaats im Indischen Ozean eingesetzt werden. Das Projekt zur Förderung Sauberer Energie in Malé wird aus Mitteln der japanischen Regierung zur Entwicklungshilfe (Official Development Assistance - ODA) finanziert.[1] Ziel ist es, den Einsatz von Solarenergie als alternative und erneuerbare Energiequelle zu fördern und Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.

Mit einer durchschnittlichen Lage von ca. 1,5 m über dem Meeresspiegel sind die Malediven eines der Länder, das durch den Anstieg des Meeresspiegels am meisten gefährdet ist. Deshalb übernimmt die Inselrepublik eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz und der Verringerung der globalen CO2-Emissionen. Mithilfe der neuen Solarenergie-Installationen sind die Malediven in der Lage, saubere Energie zu erzeugen und ihren eigenen Ausstoß von Klimaschadstoffen zu reduzieren.

In einer ersten Phase wurden an fünf Standorten Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 395 kWp installiert. Diese erzeugen pro Jahr 465.227 kWh Strom und helfen dabei, jährlich ca. 146 Tonnen CO2 zu vermeiden.[2] Nun sollen im nächsten Schritt weitere 280 kWp an fünf weiteren Standorten installiert werden. Damit wird das Gesamtprojekt zur größten Solarenergie-Installation des Landes werden.

Für das Projekt kommt das 210-Watt-Modul von Kyocera zum Einsatz. Davon sind bereits 1.896 Stück installiert und der Einsatz von weiteren 1.344 ist geplant. Da auf den Inseln häufiger Taifune auftreten, wurden die Rückseiten der Module mit zusätzlichen Stützstreben verstärkt, um dem Winddruck besser standhalten zu können.

Kyocera beliefert im Rahmen des ODA-Projekts der japanischen Regierung bereits seit 1984 Entwicklungsländer mit Solarenergie erzeugenden Systemen. Mit diesen Systemen wird die Stromversorgung ländlicher Gegenden unterstützt, in denen es keine Elektrizität gibt. Sie werden für Wasserpumpen für die Landwirtschaft, medizinische Einrichtungen und Schulen in einer Reihe von Ländern in Asien und Afrika verwendet.\

[1] Die Mittel werden von Japan International Cooperation Agency (JICA) und Japan International Cooperation System (JICS) bereit gestellt.
[2] Basierend auf Berechnungen gemäß Standards der Japan Photovoltaic Energy Association (JPEA).

Für weitere Informationen zu Kyocera:
http://www.kyocerasolar.de/

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KYOCERA FINECERAMICS GMBH

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 235 Tochtergesellschaften (1. April 2012) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen, die eine Gesamtleistung von mehr als 1.2 Gigawatt erzeugen.

Mit über 66.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Netto-Jahresumsatz von rund 10,83 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u.a. Laserdrucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solarkomplettsysteme. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchst dotierten Auszeichnungen des Lebenswerkes hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 500.000 Euro pro Preiskategorie).